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Ad Aran Alt

Geschichte von A

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, erzählt vom Zwergen Jevo, einem Throalischen Troubadour.

Werte Zuhörer! Mein Name ist Jevo, Troubadour aus dem schönen Throal.

Am heutigen Abend möchte ich euch die Geschichte von Ad'aran erzählen.

Wer ist dieser Ad'aran höre ich da einige Stimmen aus dem Publikum und ich möchte diese Stimmen mit einer Antwort zum Schweigen bringen.
Ad'aran ist einer der drei Verteidiger die aus dem Kaer del Ignis, dem Kaer des Dorfes Dargol, errettet wurde.
Er wurde achtzehn Jahre vor der Kaeröffnung durch Throalische Truppen von der Elfin Igna Dera und dem Menschen Atok Fyrn geboren. Sie waren sehr überrascht, dass Ihr Sohn Adeptenkräfte besitzen sollte, doch in der finsteren Lage in der sich das Kaer befand war jede Hilfe Recht.

So entschlossen Sie sich schon recht früh ihren Sohn in die Obhut von Jola Dargon, der erfahrensten Verteidigerin des Kaers zu geben und so dem jungen und sich eine Zukunft zu sichern.Die alte Elfe hatte viele Schlachten geschlagen und erklärte sich gerne bereit den Jungen aus zu bilden.

Über die Kindheit und Jugend der Hauptfigur erzähle ich jetzt mal nichts weiter, es würde euch eh langweilen. wir alle wissen noch all zu gut wie das Leben in einem Kaer verlief.

Eines Tages kamen Zwerge aus dem fernen Throal vor die Tore des Kaers.
Wie ein jeder von euch weiß, war das Kaer durch die Mithilfe des großen Thoral errichtet und es wurde vereinbart das eine Delegation von Abgesandten das Kaer nach der Plage wieder befreien würde.

Und so geschah es dann auch.
Die Delegation traf ein.
Jedoch hatte etwa ein Drittel der Abgesandten ihr Leben auf dem Weg durch die Öde verloren. Niemand hätte geahnt das die Plage hier so wüten würde.

Nachdem sich die Überlebenden von der Überraschung der wenigen Überlebenden im Kaer und den Verletzungen etwas erholen konnten wurde der Aufbruch beschlossen. Die fünfunddreißig Überlebenden aus dem Kaer zogen mit den verbliebenen siebenundzwanzig Abgesandten nach Throal. Auf dem Weg verloren weitere zwölf Namengeber ihr Leben.

So, jetzt ist aber Schluss mit der Finsternis!

Am ersten Tag in Märkteburg saß die Hauptfigur dieser Erzählung, also der junge Adept Ad'aran in der Schänke Tausendglück und lauschte den Geschichten der überaus attraktiven Troubaroura Sendra.

Diese fesselte ihn mit ihren Erzählungen und, wer weiß, auch mit ihren Reizen.

Nach ihrer Darbietung stieg die junge Frau von der Bühne und unterhielt sich mit einem grau berobten elfischen Mann, der etwas abseits stand. Beide unterhielten sich und blickten dann durch den Raum.

Ad'aran fielen sofort die stechend blauen Augen des Berobten auf, die ihn sondierten.
Sendra und das Blauauge kamen auf ihn zu und das Blauauge stellte sich als Wyrn und Magier vor. Er fragte, ob sie sich setzen dürften und da nichts dagegen sprach, setzten sie sich.

Sendra und Wyrn erzählten eine Geschichte von einem zu öffnenden Kaer. Es sei eine Abenteurergruppe nahe der Caucaviaberge auf einen Kaereingang gestoßen und die Thoralische Bibliothek habe sie beide beauftragt, das Kaer auf zu suchen und die Bewohner an die Oberfläche zu führen. Als Belohnung gäbe es 500 Silberstücke und 100 Silber im Voraus.
Der junge Verteidiger wollte das Geld zuerst nicht, doch die hübsche Sendra überzeugte ihn davon das Geld zu nehmen.

Für Proviant war gesorgt und so traf sich die Dreiergruppe an nächsten Morgen vor der Taverne.
Für Ad'aran war es eine große Herausforderung. Er war sich nicht sicher, ob die Dreiergruppe es überhaupt bis zum Kaer schaffen würde. Er erinnert sich noch ganz genau wie die düsteren Kreaturen in seiner Reisegruppe wüteten als sie aus seinem Kaer befreit wurden. Daher war er auch froh das Sendra und Wyrn ihm eine längere Wachzeit zugestanden, als sie es selber hätten leisten können. Auf der Reise schien es fast so, als hätte Sendra etwas für Ad'aran übrig. Sie blieb stets in seiner Nähe und beide unterhielten sich viel. Sendra erzählte viele Geschichten über befreite Kaers und die Entdeckung Parlainth.

All das was gesprochen würde übersteigt den Zeitraum den ich heute hier auf der Bühne stehen darf werte Damen und Herren. Von der Reise möchte ich nur ein paar Details verkünden.

Nachdem die ungleiche Gruppe die Berge von Throal hinter sich gelassen hatten zogen Sie über eine Steppe. Ad'aran erblickte komische Wesen am Himmel und erkundigte sich nach ihnen. Es stellte sich heraus, dass sei Eisseglern begegnet waren. Diese geflügelten affenartigen Kreaturen waren zu dritt und stürzten sich auf die Gruppe.

Ad'aran riss gerade noch seinen Schild hoch als einer der Eissegler einen kräftigen Hieb tat. Der Schild vibrierte unter dem Schlag und die linke Schulter schmerzte. Der junge Verteidiger sah seine Chance und hieb nach der Kreatur, doch sie tauchte unter seinem Hieb hinweg und erwiderte den Schlag. Die Pranke traf ihn hart in der Seite und durchtrennte einige Glieder des Kettenhemdes. Ad'aran spürte Blut an sich herunter sickern, doch er durfte nicht aufgeben. Einen weiterer Hieb des Eisseglers konnte er mit seinem Schild parieren. Das Tier war darauf nicht gefasst und so durfte es sein Breitschwert schmecken. Der Hieb riss ein hässliches Loch in die Kreatur, doch diese dachte nicht daran klein bei zu geben. Als Ad'aran einem Hieb auswich sah er, dass Sedra in Bedrängnis geraten war. Ihre Beine waren in einer Eisschlaufe gefangen und der große Eissegler schwang sich für einen neuen Angriff in die Lüfte.
Sie durfte hier nicht fallen!
So nahm der Verteidiger seine Kraft zusammen und hieb nach dem Eissegler der ihn Angriff. Dieser hatte dem gut geführten Breitschwert nichts entgegenzusetzen und viel leblos zu Boden.
Gleich rannte Ad'aran zu Sendra und hieb nach ihren Fesseln. Das Schwert hinterließ große Risse in der Eisfessel. Beide schauten ungläubig, als diese sich jedoch gleich wieder schlossen. Schon setzte die große Kreatur zum Angriff aus Sendra an, doch Ad'aran warf sich dazwischen. So blieb Sendra unverletzt und er hatte die Aufmerksamkeit der Kreatur auf sich gezogen. Mehrere wilde Hiebe droschen auf seinen Schild ein und so langsam drohte der Schildarm zu erschlaffen. Da sah er die Lücke in der Deckung der Kreatur und hieb zu. Der Eissegler kreischte schrecklich auf, als der Stahl in seinen Leib schnitt. Drei weitere stürmische Hiebe später lag auch dieser tot am Boden und die Eisfessel von Sendra verschwand.

Einige Tage später kamen sie an der beschriebenen Höhle an.
Vorsichtig tasteten sie sich im Schein Sendras Lichtquarz voran, darauf bedacht keine wilden Tiere zu erschrecken. Plötzlich standen sie vor einem riesigen aus elementarer Erde und Orchialkum geformten Tor welches mit etlichen Runen verziert war. Sie hatten das gesuchte Kaer gefunden.

Auf dem Tor konnten sie den Namen Kaer Dornwand entziffern.
Wyrn bereitete seinen Zauber Kaerklopfen vor und er ertönte ein kräftiges Donnern gegen das Tor.

Über eine Stunde später wurde von drinnen geantwortet und nach kurzem hin und her "geklopfe" wurden die Reisenden eingelassen. Ein sehr kräftiger Man in roter Robe und tief in das Gesicht gezogener Kapuze stand vor ihnen. Sein Schild hielt er verteidigungsbereit und sein Speer war gegen die drei Reisenden gerichtet. Er sagte, dass er Tribador heiße und der Anführer der Wache von Kaer Dornwand sei und die Reisenden einlassen dürfe.

So betraten Sendra, Wyrn und Ad'aran das Kaer Dornwand.
Direkt hinter ihnen wurde das Keartor wieder geschlossen.
Sendra schien sich unwohl zu fühlen und hielt sich dicht bei Ad'aran auf. Wyrn lief vor. Der Hauptmann der Wache und seine Leute positionierten sich um die Reisenden und machte eine Gefährdung der Kaerbewohner unmöglich.

Der Weg verlief lange durch einen Gang, durch mehrere Tore, an einer Falle vor dem letzten Tor vorbei und dann einen Aufzug hinunter.
Einen langen Gang später tat sich eine große Empfangshalle auf.

In ihr waren kaum vorstellbare Köstlichkeiten aufgefahren. Herrlich dampfende Fleischstücke an Gemüse und frischem Obst, mehrere Bier und Weinfässer standen bereit und die Süßspeisen waren kaum zählbar.

Die Wachen stellten sich vor dem Eingang auf und der Hauptmann kündete die Reisenden an.
Ein Zwerg kam hinter dem Berg von köstlichsten Gerichten hervor und stellte sich als Kurmor Eisenschlag vor. Er sei das Oberhaupt das Kaers und die Reisenden sollen ihre Absichten erklären.

So wurde Ad'aran das Wort erteilt und er berichtete, dass sie von der Thoralischen Bibliothek beauftragt wären, dieses vor kurzem entdeckte Kaer, an die Oberfläche zu holen, da die Plage vorbei sei. Auch äußerte er seine ganz eigenen Bedenken zu dieser Tatsache. Zu guter letzt bewies er noch seine Unbeflecktheit.

Der Zwerg hörte sich die Ausführungen interessiert an und als Ad'aran seine Erzählung beendete sagte er:
"Als wir in das Kaer das nach meinen Plänen errichtet haben, waren wir 600 Namensgeber. Jetzt sind wir über 6.000. Ihr kommt jetzt her und behauptet die Plage sei vorbei? Wisst Ihr was für Umstände dies bedeutete?"

Sendra, Wyrn und Ad'aran konnten es nicht glauben, dass der Zwerg so alt war. Er hatte weder einen grauen Bart noch zeigte er irgend welche Alterserscheinungen. Es schien als sei er "im besten Alter". Sie schauten sich fragend an.

Dann ging alles enorm schnell.

Kurmor Eisenschlag sagte:"Hier wird die Plage niemals Enden!"
Verdutzt schauten die drei Reisenden sich an, zwei Speere schossen vor und durchbohrten Wyrns Oberkörper und Ad'aran spürte nur noch einen kräftigen Hieb gegen den Hinterkopf. Dann wurde es dunkel um ihn.

Ja ihr lieben, das war die Geschichte von Ad'aran, dem menschlichen Verteidiger.

Ob er je aus dem Kaer kam kann ich nicht sagen, jedoch ereilte mich seine Geschichte durch eine Botschaft an Thoral. Ihre Echtheit steht außer Frage!

Jetzt bitte ich euch noch um eine kleine Spende in meinen Becher zu werfen.

Vielen Dank und auf bald!

Kommt bald wieder her wenn es heißt Jevo erzählt eine Legende!


So geht es weiter:

S

ein Kopf, seine Arme und Beine schmerzen, es stinkt. Er hört gequieke und jemand atmet nicht weit von ihm entfernt. Er muss die Augen öffnen. Es ist dunkel. Langsam kann er Umrisse erkennen. Er hört wie Sein Name gesprochen wird. Es ist eine Frauenstimme. Sendra! Sie lebt noch!

Ad'arans Sinne sind schnell wieder beisammen. Seine Arme und Beine sind mit metallenen Ketten und Ringen gefesselt. Sendra ist neben ihm an die Wand gekettet. Wenn si sich anstrengen können sich ihre Fingerspitzen berühren.

Beide tragen nur Lumpen.

Die Tür wird aufgerissen und zwei Schalen voller Brei finden scheppernd ihren Weg über den Zellenboden. Das Gequieke wird lauter und eine Schaar von Hundsgroßen Ratten stürzt sich auf die Teller.

Sendra und Ad'aran greifen sich Ihre Teller. Es ist über die Hälfte an Brei von den Ratten gefressen worden. Einige schnappen noch wütend nach ihren Händen. Der Brei schmeckt nicht. Es ist einfach nur Pampe und Ad'aran glaubt auch, dass sie vergiftet sei. Die Zunge und der Hals schwellen nach dem Verzehr an und das Atmen und Sprechen fällt schwerer.

Nach dem Mahl überlegen sie wie sie wegkommen. Die ersten Überlegungen führen zunächst dazu, dass Sendra zurückbleiben müsste, doch das akzeptiert der junge Verteidiger nicht. Nach einigem Überlegen berichtet Ad'aran vom Spruch "Abbild versetzen". Gesagt, getan.
Unter großer Anstrengung gelingt es Ad'aran sein Abbild in eine dunkle Ecke der Zelle zu versetzen und Sendra beginnt zu schreien.
I

hre wilden Schreie bringen eine Wache dazu in die Zelle zu kommen. Der Mann traut seinen Augen nicht als er die vermeintlich leeren Fesseln an der Wand sieht und geht auf diese zu. Genau im rechten Moment tritt Sendra zu und die Wache taumelt auf Ad'aran zu. Dieser wirft blitzschnell eine Armkette um dessen Hals und beginnt zu ziehen. Kurze Zeit später kann er den leblosen Körper zu sich heran ziehen und ein Schlüsselbund aus einer Tasche ziehen.

Schnell befreit Ad'aran erst sich und dann Sendra. Der toten Wache kann ein Breitschwert samt Holzschild entliehen werden. Leider viel zu früh wird ihr Ausbruch bemerkt und sie hören mehrere dutzend Stiefel über den Kaerboden donnern. Sendra entdeckt einen Luftschacht oben in der Decke und Ad'aran besteht darauf, dass sie voran geht. Gerade als ihre Beine in dem Loch verschwunden sind sieht er den ersten Verfolger um die Ecke biegen. Schnell hangelt sich auch Ad'aran in das Loch. Leider passte der Schild nicht als "Korken" und so musste er diesen ungenutzt zurück lassen.
Der Lüftungsschacht ist weniger als einen Schritt hoch. So müssen Sendra und Ad'aran in einer sehr gebückten Haltung durch den Schacht laufen. Die hinter ihnen immer lauter werdenden schweren Schritte deuteten von schnelleren Verfolgern. Bald darauf sahen beide, dass sie von Zwergen verfolgt wurden.

An einer Y-Kreuzung teilten sie sich auf, Sendra lief rechts den Gang hinunter und Ad'aran den linken. Einige Schritt tiefer im Gang bemerkte Ad'aran, dass sein Verfolger immer näher kam. Er härte fast seinen Atem im Rücken So musste der junge Verteidiger den Zweikampf suchen.

Es war sehr eng. Der Zwerg war im Vorteil, mehrere gut platzierten Hieben des Zwergen kann Ad'aran knapp ausweichen. Der nächste Hieb galt seinem rechten Arm doch diesen zog er so weg, dass das Schwert des Zwergen an seinem abglitt und hart gegen die Felswand krachte. Diese Situation nutzte Ad'aran und schlug seinerseits zu. Der Schild des Zwergen war zu langsam und so schnitt das Schwert eine tiefe klaffende Wunde in den Oberkörper. Der Zwerg zog sich zurück und rief um Hilfe. Ad'aran rannte weiter durch den Gang bis er auf einen Weg viel.

Von rechts waren komische Geräusche zu hören und von links war alles frei. Ad'aran dachte an Sendra und daran, dass sie in Gefahr schweben könnte. So machte er sich nach rechts auf.

Ohne reagieren zu können vielen ihn drei große Ratten an. Eine biss ihm in die linke Schulter und riss ein großes Stück Fleisch heraus. Seinem tiefen Schwerthieb hatte die zweite angreifende Ratte jedoch nichts entgegen zu setzen und wurde halbiert. Die anderen beiden Ratten verzogen sich laut fauchend in der Dunkelheit des Kaers.
Ad'aran lief weiter den Gang entlang und suchte nach einem Versteck. Seine Wunde brannte unvorstellbar. Vor ihm waren schwere Schritte zu hören. Es schien ganz so als seien sämtliche Wachen des Kaers mobilisiert worden.

Zu seiner linken befand sich eine Tür die sich leise öffnen ließ. So schlüpfte der junge Adept durch diese und verschloss sie sogleich. In dem Raum lagen viele ärmlich gekleidete Kaerbewohner. Ad'aran legte sich schnell und leise in eine freie Hängematte und tat als würde er schlafen. Die schweren Schritte gingen am Zimmer vorbei.

K

urz nachdem er erleichtert aufatmete stand eine grau berobte Gestalt vor ihm und fuchtelte wild mit den Händen. natürlich verstand Ad'aran nicht was er von ihm wolle. Er erzählte von seinem Auftrag und der "Fuchtler" fuchtelte noch heftiger. Nach einigem Hin und Her wurde dem jungen Adepten klar, dass er der Fuchtler nicht sprechen könne und das er ihm folgen solle. Dem kam er recht ungerne nach, doch das immer stärker werdende Brennen in seiner Schulter als auch die Ungewissheit in der er sich befand machten ihn zu einem braven Lämmchen.

Die zwei liefen über dunkle Flure und Ad'aran nutzte den Spruch Abbild versetzen, um nicht direkt bei dem fremden zustehen falls dieser etwas im Schilde führen würde. Als sie aber eine Wache an einer Ecke sahen, hielten sie an. Plötzlich öffnete sich die Tür der Wache gegenüber und ein kleines Mädchen von unter zehn Jahren trat aus der Tür. Sie fing an zu schreien.

Einen derartigen Schrei hatte Ad'aran noch nie gehört. Er war markerschütternd und vermochte es dem hörenden alle Grausamkeiten anderen Namensgebern gegenüber am eigenen Leib zu spüren. Der schrillen Stimme konnte der junge Adept nichts entgegensetzen und brach zusammen.

Das nächste woran er sich erinnern kann war, dass er mit dem "Fuchtler" in einem Raum war in dem andere Namensgeber schliefen. Das Schwert war verloren.

Von hier aus gingen sie über verlassene Flure in eine Schlafkammer an dessen Tür der "Fuchtler" klopfte.

Ein Troll öffnete und schnauzte den "Fuchtler" an, dass er schlafen wolle. Eine Zwergin tauchte auf und verabschiedete sich beinahe zärtlich vom fast dreimal so großen Troll. Beide wollten sich morgen wieder treffen. Der Troll schien den "Fuchtler" zu verstehen und beide wurden in die Schlafstädte des Trolls gelassen.

Hier schlief nur der Troll, niemand sonst.

Nach einigen wirschen Worten des Trolls und wilden Fuchteleien des Menschen stellte sich der Troll als Da’lan vor. Der Mensch hieße Ifriitas.

Ad'aran konnte dem Troll erzählen, dass er von Throal ausgesandt wurde um dieses Kaer zu öffnen. Natürlich stellte sich der Troll ziemlich blöd, vielleicht war er dies auch. Nach viel zu vielen Worten und noch mehr Gefuchtel von Ifriitas wurde beschlossen eine Freundin der beiden zu holen. Ihr Name lautet Solvein. Die menschliche Frau soll sich wohl in der Heilkunst auskennen und bereitete einen Brei aus einigen Insekten der auf Ad'arans Wunde geschmiert wurde.

Da’lan wollte ein Versprechen aus Ad'aran quetschen. Er solle sie an die Oberfläche aus dem Kaer führen. Ad'aran ging auf dieses Versprechen nicht ein, sicherte aber seine Unterstützung zu.

Kurz darauf öffnete Ifriitas eine verborgene Kammer und überreichte Ad'aran einen Kampfstab. Da’lan holte irgendwo auch eine Rüstung und ein Schwert hervor und auch Solvein hatte plötzlich eine Waffe zur Hand.

Die Gruppe beschloss nach einer kurzen Diskussion nicht sofort auf zu brechen, sondern ergab sich der Bitte Ad'arans sich erst einmal in dem Kaer umschauen zu wollen.

So zog Da’lan los und kam kurze Zeit mit einigen Zähnen und einer Ad'aran passenden Robe zurück. Aus irgendeinem Grund schlug der Troll anderen Namensgebern die Zähne aus und sammelte diese.

Von Gang aus war eine laute Trompete zu hören. Anscheinend war es das Signal zur Arbeit zu gehen. Da’lan berichtete von zwölf Stunden Arbeit.

Ifriitas, Da’lan und Ad'aran gingen zusammen zu einem Steinbruch. dort mussten sie mit recht abgenutzten Spitzhacken das Kaer vergrößern. Hier sah Ad'aran auch die Zwergin wieder die er vorher bei Da’lan im Schlafgemach erblickte. Sie war wohl Schmiedin und für die Spitzhacken zuständig.

Augenscheinlich waren nur kräftige Namensgeber beim Kaerausbau beschäftigt. Solvein war wohl in irgendeinem Garten tätig. Während der Arbeit wurden die Arbeiter tatkräftig von Vestrial und Dis Questoren unterstützt. Sämtliche Questoren waren sehr bemüht die Stimmung möglichst noch weiter unter den Tiefpunkt zu drücken. Zusätzlich sorgte der Gesang der Peitsche für ein eher spezielles Arbeitsklima. Der Peitschenschwinger war sehr gut im Training und platzierte die Schläge mit geschultem Auge. So standen alle Arbeiter nicht nur im Schweiße, sondern auch im Blute des Nachbarn vor der wenig nachgiebigen Steinwand. Da’lan verteilte seine Hiebe. Von zehn Schlägen gegen die Wand vielen zwei auf Ifriitas Wandstück und eines auf Ad'arans. Der Troll Da’lan schien das Leben hier im absolut kontrollierten Kaer zu mögen.

Gefühlt waren drei Tage der ununterbrochenen Arbeit vergangen als alle in der großen Halle versammelt wurden. In ihr stand ein Podest und auf diesem stand Sendra.

Sie war noch nicht tot!

Kurmor Eisenschlag stand neben ihr und berichtete von ihrer Verwirrtheit. Ein Versuch sie vom Podest zu befreien wäre einem Selbstmord gleichgekommen und so mussten Solvein, Ifriitas, Da’lan und Ad'aran hilflos zuschauen wie Sendra auf einen karren verladen und in die Krankenquartiere verbracht wurde. Auch ein Versuch die Masse auf das neue Gesicht aufmerksam zu machen wurde im Keim erstickt.

Kaum war sie außer Sicht war ein fürchterliches Gejaule zu hören. Es glich den Geräuschen die Ad'aran bereits in der Nacht hörte, als das Kind die Wache und ihn zu Fall brachte. Jetzt schrie jedoch ein anderes Kind.

Bis auf Ifriitas, Krumor Eisenschlag, ein paar Wachen Ad’aran und einer Elfe erlagen alle anwesenden dem Gekreische des Mädchens. Die Elfe reagierte auf Ad’arans Aussage über die Abwesenheit der nicht wahnsinnigen Passionen, dass Garlen sehr nahe sei. Ifriitas lief auf das kreisende Kind zu und schlug es. Daraufhin hörte es auf zu kreischen und Krumor sowie seine Wachen setzten es fest.

Die Elfe stellt sich als Tyla vor. Sie berichtete kurz, dass diese kreischende Stimme eine von Dämonen verursachte Krankheit sei.

Am Eingangsbereich zum Speisesaal trafen sie auf eine Frau, die sich samt ihrer Kinder erhängt hatte. Die dünnen schnüre schnitten tief in die Haut. Der Frau und ihrer ältesten Tochter schnitten die Schnüre so tief ein, dass ihre Hauptschlagadern aufgeschnitten wurden und sich ihr Blut über den Boden ergoss.

Ad’aran holte die Toten von den Haken herunter obwohl die Kaerbewohner ihm davon abrieten. Als Ad’aran das zweite Kind vom Seil löste merkte er, dass es noch lebte. Die Wachen kamen und eine der Wachen wollte das Kind mit dem Speer erstechen. Dies konnte Ad’aran mit der Hilfe von Ifriitas geübten Händen, die der Wache wohl deuteten, dass das Kind dem Wohle des Kaers dienen könne. So wurde Ad’aran zum Vormund des Kindes erklärt und soll ab jetzt für dieses zuständig sein.

Solvein nahm etwas Brei für Ad’aran mit und die beiden folgten Da’lan und Ifriitas in die Unterkunft des Trolls. Dort flößte Ifriitas dem Kind welches auf Ad’arans Arm schlief einen erholungstrank ein. Die tiefe Schnittwunde unter dem Kin des Kindes schloss sich, doch schlief das Kind weiter.

So langsam erschlafften Ad’arans Arme, doch dies lag nicht am geringen Gewicht des Kindes, sondern an dem Gift welches durch seinen Körper floss.

Die Gruppe beschloss zu Tyla zu gehen. Sie solle heilerische Kräfte haben.

Bei der alten Elfe angekommen klopften Solvein an ihre Tür und Tyla öffnete sie. Tyla bat sie schnell ein zu treten und ihrer Bitte folgten die vier. Nach dem Eintreten bestätigte sich Ad'arans Vermutung, dass Tyla eine Garlen Questorin sei, bestätigte sich, als diese ihm wie beiläufig über die Schulter strich und die immer stärker werdende Lähmung schlagartig verschwand. Nach ein paar gewechselten Worten war Hundegebell vor der Tür zu hören.

Mit einem kräftigen Tritt wurde die Tür aus den Angeln gedroschen und Tribador, der Hauptmann der Wache, sprang in den Raum, dicht gefolgt von gut zwei Dutzend rotberobten Wachen.

So wurden Solvein, Ifriitas, Da’lan und Ad’aran festgesetzt. Alle bekamen Säcke über den Kopf gezogen und auf einen Karren geworfen.

Das Horn zum Zusammenfinden im Versammlungsraum dröhnte durch das Kaer und die vier wurden unsanft auf einen hölzernen Boden Gesetzt. Sie bemerkten, dass immer mehr Augenpaare auf ihnen ruhte.

Sie hörten Kurmor Eisenschlag von einem großen Tag für das Kaer sprechen und das die Aufrührer endlich gefasst sein. Den vier sogenannten Aufrührern wurden die Säcke von den Köpfen gerissen und sie sahen, dass sie sich auf dem Podest befanden, auf dem auch schon Sendra den Bewohnern zur Schau gestellt wurde. Kurmor Eisenschlag forderte Da’lan, Solvein und Ifriitas auf ihm die Namen der anderen Aufrührer zu nennen, doch sie weigerten sich.

So beschloss Kurmor Eisenschlag, dass die vier "Aufrührer" in die Krankenstation gebracht werden sollen.

Ohne reagieren zu können wurden Solvein, Da’lan, Ifriitas und Ad’aran wieder die Säcke über den Kopf gezogen und die vier landeten unsanft auf einem Karren.

Eine ganze Zeit des Transportes später hörten Sie "Hier muss es sein." Und dann wurde der Karren gekippt. Die vier vielen eine ganze Zeit.

Der Aufschlag auf dem Boden war hart. Irgendwelche Äste gaben unter ihren Körpern nach. Ein fürchterlicher Geruch lag in der Luft. Ifriitas war der erste der sich seines Sackes entledigte. Dann folgten Ad’aran, Da’lan und Solvein.

Allen stockte der Atem. Sie standen auf einem Friedhof auf dem keine Leiche begraben wurde. Jetzt wurde es Solvein, Ifriitas und Da’lan klar, dass dies der Grund für die niemals wiederkehrenden Kranken sein muss.

Zu Ad’arans Glück war Sendras Leiche hier nicht zu finden.

So zogen die vier in die unbekannten Höhlen und Tunnel.

Ad’aran wirkte Licht und so konnten die Menschen wenigstens etwas sehen.

Der Troll Da’lan kroch durch einen Tunnel voran und die Menschen folgten ihm.

Am Ende des Ganges konnte der über dreieinhalb schritt große Troll sich aufrichten, doch dieser Zustand änderte sich sofort, als er durch einen Körper der gegen ihn prallte von den Beinen gerissen wurde.

Der Körper war weiblich und es war leben in ihm.

Nachdem Ad’aran seinen Licht-Zauber erneuerte konnten sie sehen, dass Sendra noch lebte und in sie hineingelaufen war.

Ad’aran stellte ihr die anderen vor und Sendra berichtete von komischen Wesen in dem Gang nach rechts.

Als sei es selbstverständlich machte sich die Gruppe genau in diesen Gang auf.

Die Kreaturen die sie erwarteten waren vier untote humanuide Wesen die ohne Umschweife direkt in den Angriff übergingen. Einzig Da’lans aufgehobene Steinkeule sowie Ifriitas Zauber schienen den Wesen etwas anhaben zu können. So war der Kampf hart und kräfteraubend aber nicht erfolglos.

Ad’aran hielt die Angreifen vom Zauberwirker Ifriitas fern und dieser konnte so einen Angreifer nach dem anderen zu Boden strecken. Da’lan erschlug auch mehrere der Wesen.

Die Fünfergruppe kam in einen Raum in dem Sarkophage lagen welche sie in ihrer misslichen Lage zu öffnen wagten. In einem der Ruhestätten fanden sie einen Dolch der Ad’aran überlassen wurde.

Nachdem der Raum erkundet war viel ihnen ein Tor auf. Die Schriftzeichen deuteten auf einen letzten Rückzugsort vor Dämonen, doch zeugten tiefe Furchen von dem Eindringen irgend eines Wesen.

Kampfbereit öffneten die fünf das Tor und sahen sich einem Verzweifler gegenüber. Diese übergroße mit Kleinkinderarmen besetzte Made grunzte und warf sich auf sie.

Ein harter Kampf entbrannte. Nach nur ein paar Hieben stürzte Da’lan. Das Leben schien aus ihm gewichen zu sein. Ein paar tiefe Wunden ko