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Die Schriften Des Belenus Teil7

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Autor: Belenus


Das große Ganze - Die Exkubitor

D

ie Drachenberge waren unser nächstes Ziel. Wir sind bereits in den vierten Kreis aufgestiegen, besuchten Eidolon und sein Kaer, reisten durch den Blutwald, nahmen an einem großen Tunier teil und trafen Alachia. Erforschten nahe des Palastes ein weiteres Kaer, drangen in das Herz des Blutwaldes ein, wo wir die Ausbreitung einer Seuche vom Weltenbaum mit Hilfe seiner Eicheln[1] eindämmten, bevor wir den Blutwald nach ca 6 Monaten mit Alea Geisterhand wieder verließen, retteten eine Siedlung vor seiner Vernichtung, trafen dort einen eigenartigen Troll, welcher über große Zaubererfähigkeiten verfügte, bereisten das Arasmeer und erforschten ein Unterwasserkaer, die Arche 2. All die großen Geschichten über das Geschehene werden noch folgen, jedoch möchte ich zuerst diese erzählen:


N

ach all den Abenteuern und Erfahrungen, die wir sammeln konnten, war beinahe 1 Jahr vergangen, sodass es Zeit wurde zu den Drachenbergen aufzubrechen. Wir befanden uns in Throal, als wir uns für diese Reise vorbereiteten. Nachdem wir mehrere Bücher über die Drachenberge studierten und uns mit Proviant und anderen Reiseutensilien ausstatteten, nahmen wir ein Schiff bis zum Ende des Iontos, ins Herz der Drachenberge. Wir legten in einer kleinen Hafensiedlung an, von wo aus uns der Weg zu einem kleinen Ort namens Teschtanberg zum Fuße des Berges führte. Die Bewohner schienen recht sorglos, was die umliegendenen Bedrohungen anging, so sind die Drachenberge doch ein alles andere als sicherer Ort. Dazu gab es dort viele Lebensmittel und andere Produkte, die sonst recht selten waren, wie das Fleisch einer Tierart namens Dolyak (Sie ähneln sehr einem Bison) oder einer selbstgebrauten Biersorte, welche selbst Zwergenbier Konurrenz macht. Durch eine andere Abenteurergruppe, welche dort ebenfalls in der Taverne "Zum Gebratenen Dolyak" halt machte, erfuhren wir von einem Schwert, welches außerhalb der Stadtmauern in einem Stein steckte und die Siedlung und ihre Bewohner beschützte. Ihr Wunsch war es das Schwert aus dem Stein zu ziehen, so beherbergt es scheinbar eine große Kraft, jedoch blieben sie erfolglos. Ihre Gruppe bestand aus einem Troll Krieger namens At'chak, dem Menschen Schwertmeister Rangon, einem Zwerg Waffenschmied Indran und der Elfen Magierin Sandrin.
Wir selber waren mit uns am Ringen. Sollten wir nun versuchen das Schwert aus dem Stein zu ziehen? Würde dies die Siedling nicht in Gefahr bringen, da ihr Schutz verloren ginge?
Wir entschieden uns dazu, erstmal weitere Nachforschungen anzustellen. Die Bewohner Teschtanbergs konnten (oder wollten) uns nicht viel über das Schwert erzählen. Allerdings fürchteten sie sich auch nicht vor irgendwelche Gefahren, jedoch nicht weil das Schwert und seine astrale Barriere, welche den Ort umgab, sie beschützte, sondern aus einem ganz anderen Grund, welchen wir später erfuhren.
Währenddessen nahm Şlen ein bad in einer heißen Quelle, welche hinter der Taverne an die Stadtmauer grenzte. Dort stieß Sandrin hinzu, welche ihm von dem Schwert berichtete: Der Name dieser Waffe lautet "Enraiha - Die heilige Flamme", sie wacht seit Ewigkeiten über jene, welche ihren Schutz suchen. Sie kann nur mit einem reinen Herzen aus dem Stein gezogen werden.
Am nächsten Morgen versammelten wir uns am Stein und jeder von uns versuchte das Schwert aus dem Stein zu ziehen, jeder auf unterschiedlichste Weise: Brae'gol und Şlen versuchten es mit reiner Kraft, Quinea mit Hilfe ihrer Zauberkunst und Sindri versuchte es mit ihrer Begabung zur Handwerkskunst und Architektur, es aus dem Stein zu hebeln, jedoch blieben auch sie erfolglos. Die andere Abenteurergruppe beobachtete uns dabei, teils lautstark lachend, als Şlen die Elfin erblickte und ihm ihre Worte einfielen. Erneut versuchte er das Schwert aus dem Stein zu ziehen, jedoch diesmal nicht mit all seiner Kraft, sondern seinen Geist reinigend und an seine Passion denkend. Und wie durch ein Wunder zog er das Schwert aus dem Stein und das gelächter erstummte.
Als er sich Sandrin zuwenden wollte, um sich bei ihr zu bedanken, war diese jedoch verschwunden. Und als hätte sie nie existiert, konnten sich auch ihre Gefährten nicht daran erinnern, dass jemals eine Elfen Magierin bei ihnen gewesen sein sollte. Kurze Zeit später reisten sie auch direkt wieder ab, da ihr Ziel, nämlich das Schwert zu erhalten, nichtmehr in Reichweite war.
Nachdem wir uns erneut versicherten, dass es niemanden was ausmacht, dass wir das Schwert an uns nahmen, zogen wir los die Drachenberge zu erklimmen. Die Barriere, welche den Ort umgab, wurde bereits schwächer und würde keine Stunde mehr halten.
Der Anfang war noch recht leicht zu erklimmen, so ging es nicht allzu steil bergauf und ein kleiner Pfad führte nach oben. Doch plötzlich vernahmen wir ein Geräusch in der Ferne. Eine Herde Dolyaks stürmte auf uns zu, ihre Augen mit schwarzem Blut unterlaufen. Sie schienen von etwas geplagt worden zu sein, sodass sie nicht mehr klar denken konnten. Wir versuchten sie aufzuhalten, da sie direkt auf Teschtanberg zurannten, allerdings konnten wir nur drei von ihnen nach einem harten Kampf niederschlagen. Etwa zwei Dutzend weitere rannten an uns vorbei. Wir nahmen die Verfolgung auf, doch als wir der Siedlung näher kamen, sahen wir etwas Unglaubliches: Die ganze Herde lag tot am Boden, vor den zwei Wachen am östlichen Stadttor, nicht einer die Grenze überschreitend. Jetzt verstanden wir, warum sie keinen Schutz brauchten.
Wir erklimmten also erneut den Berg, bis die Nacht hereinbrach und wir unser Lager aufschlugen. Am nächsten Morgen machten wir jedoch eine ungewöhnliche Entdeckung... Fortsetzung folgt


[#1] siehe Gegenstände.






This particular version was published on 14-Jun-2013 23:43:12 CEST by Belenus.


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