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Die Schriften Des Belenus Teil2

Die Reise beginnt

S

o machten meine Kameraden und ich mich also auf, um dem T'Skrang, Jakassah war im übrigen sein Name, zu helfen. Er führte uns Richtung südwesten, an die Grenzen des Servosdschungels. Dort angelangt brach aber auch schon die Nacht herein, jedoch sollte die Reise nicht mehr lange dauern, sodass wir unseren Weg fortsetzten.
In der Finsternis der Nacht, umringt von einer ungewöhnlichen Stille, begegneten wir schließlich dem Feind. Es war ein T'Skrang und Bewohner des Dorfes, weder tot noch lebendig. Zu diesem Zeitpunkt erkannten wir zum ersten Mal die Stärke eines Paladins. Und genau diese Stärke war es, durch welche wir die Reise letztendlich auch überlebten.

Wir kamen also im Dorf an. Es war eine schlichte Siedlung, aus den umliegenden Rohstoffen des Dschungels gefertigt. Die Bewohner waren ausschließlich T'Skrangs, welche sich von den Fischen des Flusses[4] ernährten und von einer Ältesten[2] geführt wurden. Der Name dieses Ortes war Ishkenshin.

Jedoch wurden wir noch in der selben Nacht angegriffen. Mehrere Untote, welche sich als Kadavermenschen herausstellten, überfielen den Ort. Wir konnten zwar die meisten richten, allerdings gelang es welchen eine junge T'Skrang in ein Erdloch zu zerren.
Zu diesem Zeitpunkt erfuhren wir auch erst, dass unsere Gefährtin Quinea eine Geisterbeschwörerin ist. Sie klärte uns auf, dass dies kein "natürliches" Verhalten dieser sonst so dummen Kreaturen sei und dass jemand oder etwas sie steuern müsse. Mit ihrer Fähigkeit Untote zu spüren, konnten wir noch weitere ausfindig machen. So wurden die teils beerdigten[1] Opfer scheinbar ebenfalls infiziert und lauerten nur in ihren Gräbern um uns zu überraschen.
Aber auch unsere Kraft hatte irgendwann ein Ende, sodass ich nurnoch ein Trauerlied für die Verstorbenen spielte und wir uns im Haus der Ältesten zur Ruhe legten.
Am darauffolgenden Morgen wurden wir zunächst über die Vorkommnisse aufgeklärt. Dies geschah während eines Banketts, welches uns zu Ehren gehalten wurde. Wir erfuhren, dass diese Siedlung schon sehr lange existiert, sie allerdings während der großen Plage, wie die meisten anderen Orte auch, zerstört wurde. Die T'Skrangs Ishkenshins scheinen Nachfahren der damaligen Bewohner zu sein, jedoch ging das meiste Wissen ihrer Kultur mit der Zeit verloren. So wussten sie nurnoch, dass dieser Ort einer Passion zu Ehren erschaffen wurde, allerdings nicht welcher oder aus welchem Grund.
Weitere Nachforschungen ergaben, dass eine unterirdische Höhle[5] durch den Fluss erreichbar sei, allerdings mieden die T'Skrang diesen Ort, den genauen Grund konnten sie uns allerdings nicht nennen.
In eben dieser Höhle trafen wir auf weitere Kadavermenschen und auch leider auf den Leichnahm der entführten T'Skrangin. Allerdings spührten wir weiter hinten eine sehr viel finstere und mächtigere Aura. Und als ob er zu wissen schien, dass wir ihn wahrnahmen, so erhallte eine tiefe, männliche Stimme durch die Höhle "Ihr kommt zu spät!".
Eine größere Erschütterung durchzog die Erde und die ganze Höhle begann zu beben. Quinea zufolge durchströhmte sie ein Gefühl des Grauens, eins, wie sie es zuvor noch nie fühlte. Wenig später stoppte das Beben bereits wieder und wir kamen in einen großen Raum in deren Mitte sich ein zerbrochener Altar befand. Und auch wenn einige von uns der Astralsicht nicht fähig sind, so sahen wir alle eine astrale Energie aus dem Trümmerhaufen entweichen. Diese war aber alles andere als normal, so schien sie feuerrot[8] zu sein. In einer Ecke war ebenfalls eine zerstörte Statue zu sehen, welche wir dank unserer Upandalpriesterin später als Jaspree identifizieren konnten.
Nur hatten wir ein ganz anderes Problem: Wir standen einer, in eine schwarze Robe gehüllten, Person gegenüber. Das Gesicht war nicht zu erkennen, so schien doch eine Dunkelheit dieses vollkommen zu verdecken. Wir richteten unsere Waffen gegen ihn, jedoch schien nicht einmal der Streithammer unseres Kriegers, noch die Zauber unserer Geisterbeschwörerin einen Effekt auf ihn zu haben. Erneut hörten wir seine Stimme "HA HA HA...Ihr könnt nichts gegen mich ausrichten!" und er verschwand im Schatten der Höhle.
Allerdings schien er etwas verloren zu haben: Ein kleiner, silberner Ring. Auf den ersten Blick wirkte er recht unauffällig, jedoch durchzog auch ihn diese rote Energie, welche eine Runenschrift zu formen schien, wie wir sie zuvor noch nie gesehen hatten.
Nachdem wir den Raum also genauer untersucht hatten, war eindeutig, dass dieser vor sehr sehr langer Zeit für Jaspree errichtet wurde. Allerdings wies er nicht die typischen Elemente auf, für welche diese naturverbundene Passion steht. Erst später erkannten wir den wahren Zweck.
Am Ende der Höhle führte uns letztendlich eine Treppe nach oben, wo wir durch eine geheime Falltür[7] zurück an die Oberfläche kamen. Wir waren mitten im Wald, auf der anderen Seite des Flusses, nicht weit von diesem entfernt. Wir durchkämmten das umliegende Gebiet noch kurz, ob wir nicht doch noch Spuhren des Feines finden konnten, jedoch wurden wir nicht fündig.


Allerdings geschah mit Quinea etwas, was wir in diesem Augenblick aber nicht wahrhaben konnten: So ging sie tiefer in den Wald hinein und kam erst nach geraumer Zeit zurück. Sie berichtete von einer Trance, in welcher sie sich befand. Aber dies ist nicht das Verwirrenste, so hatte sie nun doch einen Begleiter auf ihrer Schulter: Ein kleines Totenkopfäffchen, welches später den Namen "Momo" erhielt. Es weichte nicht nur nicht mehr von ihrer Seite, so schien es auch eine astrale Kraft zu haben, wie man sie sonst nur bei Adepten sieht. Allerdings empfand niemand von uns dieses Tier für gefährlich und so begleitet uns Momo noch immer.
Nach Quinea befand sie sich auf einer Lichtung, umringt von Bäumen, der Wind durch die Blätter rauschend. Sie nahm ein kleines Wesen war, welches von Ast zu Ast, von Baum zu Baum im Kreis um sie herum sprang. Und ohne es zu bemerken saß dieses Wesen plötzlich auf ihrer Schulter.

Nachdem wir also keine Gefahren mehr ausmachen konnten, kehrten wir ins Dorf zurück. Wir berichteten der Ältesten von unseren Entdeckungen, allerdings wusste sie nichts damit anzufangen. Wir versicherten ihr also in gutem Glauben, dass die Gefahr nu vorbei sei und wir zurück nach Märkteburg reisen würden, mit der großen Bilbiothek Throals als Ziel, um mehr über den Ring zu erfahren. Da aber mehr T'Skrangs zuvor verschleppt wurden, gingen wir davon aus, dass sie noch als Kadavermenschen umherirren müssen und so blieben Quinea und ich zurück, um auch diese noch ausfindig zu machen und den Ishkenshinianern[9] ihre Fröhlichkeit zurück zu bringen, um anschließend in Märkteburg auf die anderen zu stoßen.
[#1-7] Hier zu finden: Ishkenshin
[#8] Bei uns ist die normale Astralenergie blau. So steht schwarz für dämonisches und rot war bis dato völlig unbekannt.
[#9] Die Bewohner Ishkenshins.







letzte Änderung 13-Nov-2013 23:08:36 MEZ von 127.0.0.1.



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