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Die Schriften Des Belenus Teil5

Autor: Belenus


Das große Ganze - Die Zusammenkunft

I

n Märkteburg trafen wir uns alle wieder, tauschten Informationen aus und bereiteten uns auf die Weiterreise vor. Die Vision zeigte eine kleine Lichtung[1], getaucht im roten Schein der aufgehenden Sonne. Diesmal war ich es, der die Gruppe anführte. Da die Reise nicht lang war, erreichten wir die Lichtung noch am selben Abend. Allerdings war etwas anders, so befand sich zwar eine zerfallene Statue Astendars[2] am Rande der Lichtung, jedoch war weit und breit kein Altar[3]. Doch irgendwie spührten die Magiekundigen unter uns etwas im Zentrum. Mit Hilfe ihrer Astralsicht sahen sie auch schnell, was es war: Der Altar war vorhanden, allerdings nicht in physischer Form, sondern nur sein Abbild im Astralraum. Wir waren also rechtzeitig, er wurde noch nicht zerstört! Doch da wir um die Kraft unseres Widersachers wussten, würde ein normaler Hinterhalt nicht ausreichen. So nutzten wir die Zeit und errichteten mehrere Fallen[4] und entwarfen eine Taktik. Wir postierten uns an 5 unterschliedlichen Stellen[5], gut versteckt, die ganze Lichtung überblickend. Die ganze Nacht warteten wir, jedoch geschah nichts. Erst als die ersten Vögel erwachten und mit ihrem Gesang begannen, veränderte sich was:


Wie in Trance wurde ich von einer Stimme gerufen und in den Wald geführt. Die ersten Sonnenstrahlen durchdrangen bereits das Blätterdach, als ich einen wunderschönen Vogel erblickte. Er ähnelte keiner Art, wie ich sie zuvor sah. Sein Gefieder war so farbenprächtig, wie das eines Papageis, sein Körper ähnelter einer größeren Meise und sein Gesang war so schön, als würde Astendar selbst singen. Nachdem ich noch eine Weile lauschte flog er davon und ich machte mich zurück zu meiner Gruppe.

Noch einige Minuten warteten wir, bis die ersten Sonnenstrahlen die Mitte der Lichtung erreichten. Der Altar begann sich im roten Sonnenlicht zu manifestieren. Wenig später hörten wir sich etwas nähern, eine der Fallen wurde ausgelöst. Jedoch standen wir nicht dem Feind gegenüber, den wir erwarteten. Eine Monstrosität schlug sich einen Weg durch den Wald und fällte glatt ganze Bäume mit einem Hieb. Eine gut 3 Schritt hohe Abscheulichkeit, recht breit, langsam und ungeschickt, aber stark wie 5 Mann. Die meisten Fallen wurden von ihr einfach überrannt. Da wir dies allerdings nicht vorhersehen konnten, war unser Plan nutzlos, dass sich manche entschieden in ihrem Versteck zu lauern, sollte es sich nur um eine Ablenkung handeln. Die anderen stellten sich der Kreatur, waren aber leicht unterlegen, sodass dann doch nahezu alle einschreiten mussten, um sie zu bezwingen. Nach dem Kampf versorgten wir provisorisch unsere Wunden und warteten noch immer auf den eigentlichen Feind, jedoch erschien er nicht. Möglicherweise ging er davon aus, dass seine Kreatur ausreichen würde.
Da nun aber der Altar erschienen war, machten wir wieder Gebrauch vom Buch. Wir öffneten und platzierten es auf dem Altar. Diesmal sahen wir eine Stadt, ein kleiner Platz vor einem Tempelgebäude, viele Namensgeber und in der Mitte des Platzes der Altar.
Nun hatten wir drei Möglichkeiten: Sollten wir warten und der nächste Altar wird zersört, sollten wir voranschreiten und der mit Mühe und Not bewachte Altar wird zerstört oder sollten wir uns aufteilen, dem Feind dann aber wieder unterliegen und letztendlich mehr als nur die Altäre verlieren?
Wir entschieden uns den nächsten Ort aufzusuchen, so wurde dieser doch von Namensgebern bewohnt. Und auch wenn wir das Ziel des Feindes, oder den Zweck der Altäre noch nicht verstanden, so waren wir uns sicher, dass er die Namensgeber nicht verschonen würde.
[#1-5]
Lichtung.jpg






letzte Änderung 24-Apr-2013 22:31:08 MESZ von Belenus.

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