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Invae

Invae oder Insektengeister

H

ier sollen verschiedene Arten der Invae vorgestellt werden, diese Aufzählung sollte aber keinesfalls als vollzählig oder abschließend gelten, vieles was wir über die Invae wissen ist Hörensagen oder unbewiesen. Klar ist, dass sie fehlgeleitete Magiekundige benötigen um sich notwendige Wirtskörper zu besorgen, auch diese sollte man jedoch nie unterschätzen, auch wenn ihr Geist verwirrt ist, so mindert das nicht ihre Gefährlichkeit. Wie so oft, liegt auch hier Genie und Wahn eng beieinander.
Bei diesen Ritualen wird das Opfer entweder in Insekten verwandelt(s.u.) oder es werden weitere (standard)Invae aus den dunklen Tiefen des Astralraumes geholt(S.133/134 Barsaive).

Schwarminvae


Ameisengeister
__Autor: Clanngett__ [[FANWORK]] [[HEAD]] Nachdem wir durch Hinweise der Lichtträger herausgefunden haben, dass sich die Invae in viele Untergruppierungen aufteilen lassen,...

Fliegengeister
__Autor: Clanngett__ [[FANWORK]] [[HEAD]] Nachdem wir durch Hinweise der Lichtträger herausgefunden haben, dass sich die Invae in viele Untergruppierungen aufteilen lassen,...

Mückengeister
Nachdem wir durch Hinweise der Lichtträger herausgefunden haben, dass sich die Invae in viele Untergruppierungen aufteilen lassen, die sich untereinander nicht unbedingt besonders ...

Termitengeister
Nachdem wir durch Hinweise der Lichtträger herausgefunden haben, dass sich die Invae in viele Untergruppierungen aufteilen lassen, die sich untereinander nicht unbedingt besonders ...

Wespengeister
__Autor: Clanngett__ [[FANWORK]] [[HEAD]] Wespengeister Nachdem wir durch Hinweise der Lichtträger herausgefunden haben, dass sich die Invae in viele Untergruppierungen auf...


Erlebnisbericht


Ihr glaubt mir nicht? Pah, keiner glaubt mir, ich bin Verflucht, seit Jahrzehnten erforsche ich diese Bedrohung schlimmer als die Plage und niemand glaubt mir mehr, seit ich vor neun Monden mit einer 100 Mann starken Gruppe aus Kriegeradepten und Söldnern in die Berge von Scytia aufbrach. Zuerst war unser Kreutzzug ruhig verlaufen und die Männer meuterten schon, das ich Idiot sie sinnlos in die Ödniss dieser Berge führe. Doch dann bemerkten wir das fehlen von 6 Mann, die von der letzten Erkundung nicht wiederkamen, also suchten wir die nähere Umgebung unseres Lagers ab. Schnell entdeckten wir ein Loch im Boden, das noch vor wenigen Stunden nicht vorhanden war und beschlossen es näher zu untersuchen. Wir fanden uns in einem nicht natürlichen langen Höhlensystem aus Waben wieder und hörten bald Schreie, Schreie der Männer, die uns vor kurzem abhandelgekommen waren. Wir stießen in eine Brutkammer und trafen die ersten Invae, die wir trotz ihrer gepanzerten Körper recht schnell besiegen konnten. Zu meinem großen Verblüffen waren hier anscheinend mehrere verschiedene Arten mit der Brutpflege betraut, ein Vorfall, der selbst mich in Erstaunen versetzte. Unsere verschundenen Mannen fanden wir zusammengekauert neben Larven und Eiern liegen unter ihrer Haut bewegten sich fremde Körperteile.

Wir drangen heimlich weiter ins innere der Scytia Berge vor und stießen auf Nahrungskammern, Larvenstöcke und Wachen der Invae, sahen aber vorerst keine Schamanen der sie beschwört hatte - warum sollten wir später erfahren. Was wir dann sahen ließ uns den Atem stocken, wir hatten inzwischen gut 46 Mann verloren und wollten unbedingt den Schamanen ausfindig machen, als wir in den nennen wir ihn "Königinnensaal" kamen. Uns blieb der Atem weg, ein Gebäudegebilde, das an Throal heranreichen könnte und tausende, vielleicht Millionen Invae, auf dem Boden, den Wänden, der Decke. Mittendrin in der Masse waren anscheinend mehrere Königinnen und Schamanen der unterschiedlichsten Gattungen und in ihrem Zentrum auf einer Anhöhe sah ich etwas, das wie eine Königinnenmutter - also die Oberkönigin aussah - eine These, die ich schon lange hegte. Sie musste sterben, wir mussten Sie erwischen damit der Spuck endlich vorbei wäre - Los brüllte Brorik unser Trollsöldner und preschte vor. Wir schlugen uns eine Bresche quer durch die Höhle, vorbei an all den Soldatinnen und Arbeiterinnen um die Königinnen zu erreichen.

Nur noch wenige Meter trennten uns vom Ziel als wir wie erstarrt stehen blieben Los hatte die Königin gerade auf Zwergisch gerufen und die vor ihr stehenden Wachen zückten Schwerter – Sie können Werkzeug bedienen sprach Brorik verblüfft aus. Was ist passiert? fragte die Oberkönigin. Wie bitte? Entgegnete ich verdutzt. Als wir unsere Ebene verließen, weil uns die Nahrung ausging war dies eine blühende Welt, heute, knapp 1500 Jahre später sehe ich nicht mehr dieselbe Pracht die ich einst sah, an der unser Volk sich hätte laben können, was habt ihr getan? sprach sie auf Zwergisch, für uns immer noch unvorstellbar, dann dachte ich über ihre Worte nach – die Plage, das war es, sie waren nicht die einzigsten, die in unsere Welt kamen. Glaubt ihr, ihr steht hier weil ihr gut seit, weil ihr euch durch meine Reihen von Soldaten geschlagen habt? Nein, ihr steht hier weil ich es wollte, weil ich Antworten von euch will und ein zu leichtes vordringen hätte euch sicherlich verdutzt, ihr seid ja nicht alle dumm, ihr Namensgeber dieser Welt, obwohl die Tatsache, das ihr euch für die Spitze der Nahrungskette haltet schon von Dummheit zeugt! Wir sind die dominante Rasse, eure Schwerter und Bolzen prallen an unseren Körpern ab wie, wie sagt ihr noch? Zahnstocher ... als ich mich umblickte standen gerade einige Invae wieder auf, die wir tot glaubten, wir hatten sie im Ansturm scheinbar nur umgestoßen und für uns seid ihr nicht viel mehr als Nahrung, in euch reifen unsere Larven. Wenn erst genug von uns in dieser Welt sind habt ihr ausgespielt, aber keine Bange, ihr könnt uns als Nutztiere dienen, ähnlich wie Kühe, oder Schweine wir werden euch nicht grundlos ausradieren, wie einige der Wesen, die ihr Dämonen nennt und vor dehnen ihr erzittert. Angst nennt ihr es ... eine Art schmunzeln war auf ihren Lippen zu sehen Gefühle, Emotionen, Individualismus, weitere Zeichen eurer Unterlegenheit ... mir war schlagartig klar, das wir die Bedrohung bisher Rapide unterschätzt hatten und das dieses Wissen hier herausgelangen musste, ich blickte auf unseren Elementaristen und dann auf eine kleine Öffnung in der Decke, er nickte, verpasste mir Flügel und meine Gruppe sorgte für Ablenkung, indem sie auf die Invae einschlugen, so gut sie konnten, als letztes sah ich, wie sie in der Masse der Invae verschwanden und wahrscheinlich starben.

Seither suche ich nach neuen verbündeten um zurückzukehren und es zu beenden, aber niemand unterstützt mich, der Elfenhof hielt mich für einen Spinner und sowohl Iopos, als auch Throal lehnten ab, da über eine solche Bedrohung nichts bekannt wäre und die Scytia Berge gut genug erforscht sein, um solch einen Komplex auszuschließen. In meiner Not reiste ich sogar zum Theranischen Statthalter in Himmelsspitze, doch der sagte mir mit einem Lächeln, das ein Haufen Käfer, egal wie groß das Theranische Imperium nie bedrohen könne. Man habe schon oft gehört, das sie sich auch zur Zeit der theranischen Herrschaft über Barsaive – wie er die Zeit der Besatzung nannte – häufig ganze Karawanen in der nähe Scytia’s verschwunden sind, durch insektenähnliche Gestalten, wie Überlebende berichteten – alles nicht der Rede wert und man habe sich auf wichtigeres Vorzubereiten, als den Worten eines Irren zu glauben – dann schmissen sie mich auf die Straße.

Bei den Passionen, lasst uns hoffen das ich wirklich einfach nur verrückt bin und die Scytiaberge nicht der Ausgang der nächsten Plage in Barsaive werden!

- der Zwergischen Scholar Fanrin Höhlenschwur

Sagt meister Fanrin, wie kann man die Invae am besten unterteilen und könntet ihr dem werten Leser eine Auflistung der Errichtugn eines Stockes und deren Erkennungszeichen geben, um sich besser zu wappnen?

- Ruwen, der Geselle Fanrins

Es beginnt meist damit, das der Schamane 10 bis 20 Arbeiter und Späher sei es nun aus Namensgebern oder Tieren beschwört, die an geeigneter Stelle anfangen das Nest zu bauen. Hat deren Zahl an die 50 erreicht, wird jeder 10te neu beschworene als Soldat beschworen. Erreicht das Nest an die 100 Invae, werden Königinnen beschworen, diese Legen dann Nymphen, also Jungköniginnen und Pfleger, die diese betreuen und sich auch um die Larven kümmern, sprich, sie in Tiere, oder Namensgeber einpflanzen. Nach dem Schlüpfen der Königin und der Nymphen ist das Leben des Schamanen allerdings nichts mehr wert. Hat das Nest die Größe einer Stadt von 100.0000 erreicht, beginnen die Nymphen, nun Geschlechtsreif unterirdisch mit je 100 Arbeiter und einigen Soldaten Gänge zu graben, um neue Futterquellen zu erschließen. Meist enden sie dann unter unseren Städten mit ihren Kolonien, wo mehr Namensgeber, als sonst wo vertreten sind, und diese nicht wie Tiere einfach panisch davonrennen wenn sie Gefahr wittern, sondern die in den engen verwinkelten Gassen extrem gute Beute abgeben.

- der Zwergischen Scholar Fanrin Höhlenschwur, einen Krug Zwergenbier ansetzend

Ihr sagtet selbst Meister Fanrin, dass die Invae sprechen können, sie können Waffen und Werkzeuge bedienen, macht Sie das nicht zu Namensgebern?

- Ruwen, der Geselle Fanrins

Bei allen Passionen, so einen Nonsens will ich nicht noch einmal hören, nach euren Kriterien, müssten auch Oger, Höhlentrolle, Schimären, oder Pangolus, von denen einige Narren immer noch glauben, das Sie unsere Vorfahren sind, zu Namensgebern ernannt werden ihr Narr!

- der Zwergischen Scholar Fanrin Höhlenschwur, einen Krug Zwergenbier ausspeiend

Greift den Jungen nicht so an Fanrin, hör zu Ruwen, nicht die Fähigkeit Dingen einen Namen zu geben, macht uns primär zu Namensgebern, sondern die Macht der Legende, das man sich Legenden über die Heldentaten, der Angehörigen unserer Völker erzählt! Ah Fanrin, ihr vergaßt zu erwähnen, das die Invae, die Passion des Chorrolis zum größten Teil unterwandert haben und das Invae wenn man sie kurz mit Feuerodem röstet köstlich schmecken und ihre harten Beine und Arme zudem prima Zahnstocher sind ... ach, Entschuldigung. - der Drache Vasdenjas


Eine sehr einseitige Berichterstattung. Kann es nicht einfach sein, das diese Kreaturen nur neuen Lebensraum suchen?

Und das wir sie wegen ihres fremdartigen Aussehens verfolgen und das sie gezwungen sind sich zu wehren, um zu überleben?

Es soll nicht wenige Namensgeber geben, die freiwillig den Bund mit den Invae eingehen, weil die Verbindung sie von ihren Krankheiten und Gebrechen erlöst und ihnen zudem das Wissen und die Macht der Invae zu Teil werden läßt.

Wenn Ihr also wieder einmal ein Insekt leichtfertig zertretet, dann denkt mal darüber nach, wer gegen wen Gewalt angewendet hat.

Auf ein glückliches Leben --Janosh von Travar Chorollis Questor





letzte Änderung 23-Okt-2009 14:54:41 MESZ von 94.101.35.45.

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