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Alte Vorgeschichte Des Wis

Autor: Meros


" Von
v


or hunderten von Jahren, es muss in der ersten Hälfte der Plage gewesen sein, lebte Adan Wis in einem Kaer. Er zeugte mit seiner Frau ein Kind und lebte so gut wie es ging in einem Kaer. Doch eines Tages, er war ein sehr geschätzter Elementarist, gab es Stret mit seiner Frau. Ein magisches Handschuhpaar, gemacht von Adan und seiner Frau, war der Grund dafür. Die Handschuhe besaßen eine große Macht und die Frau, von Neid und Bosheit gepeinigt, wollte sie an sich reisen.
Doch Adan weigerte sich, ihr seine Handschuhhälfte zu übergeben, da jeweils ein Handschuh andere Fähigkeiten besaß. Adan besaß den Handschuh, der seine Elementaristenzauber verstärkte, und seine Frau mit dem Namen Nithork besaß den Handschuhe, der ihre Schamanen-Zauber verstärkte.
Es entstand ein gewaltiger Kampf: Die Frau, beide Handschuhe an sich gerissen, griff den Elementaristen einmal nach dem anderen an, doch dieser wehrte sich abermals. Zwei lange Tage und zwei lange Nächte kämpften sie, doch Adan war zu stark für Nithork, die, ihrem Ende ins Gesichte blickend, vor lauter Verzweifelung und Wut ihre stärksten Zauber gegen die zuschauenden Bewohner des Kaers richtete. Dutzende wurden verletzt und einige starben auch.
Doch nun geriet auch Adan in Wut und tötete sie mit einem Zauber. Von Zorn gelenkt, merkte er nicht, dass er sie getötet hatte.
Trauernd zog er sich in sein Heim zurück und zog seine Tochter, die gerade erst gehen konnte, weiterhin auf.
Doch dann, nach 4 Jahren der Zurückgezogenheit, übergab er seine Tochter einer alten Amme. Sein Entschluss verletzte die geliebte Tochter sehr, doch Adan war sich seines Entschlusses sicher.
Voller Tatendrang suchte er sammelte er, einer der größten Helden des Kaers, seine treusten Gefährten um sich und befahl, dass die Tore des Kaers geöffnet werden sollen. So ging er von dannen, der große Held mit seiner treuen Schar Gefährten und wurde nie wieder lebend in einem Kaer aufgefunden.
Seine Tochter, die bildhübsche Maryl, trauerte um ihren Vater Jahre lang, bis sie anfing, nur noch stolz auf ihn zu sein. Sie lernte die Kunst der Elementaristen und wurde wie ihr Vater gefeiert. Ihr greiser Lehrmeister ernannte sie zu einer der Führungspersonen und voller stolz zeigte sie auf ein Abbild ihres Vaters. >Seht meinen Vater, Adan Wis! Sodass er euch nicht aus den Erinnerungen entfleucht. Mutig ging er von dannen, um Dämonen zu bändigen und an den Seiten von Drachen zu kämpfen!<, sagte sie immer wieder...
So zog sich die Blutlinie des Wis´ weiter bis heute..."
- ein Troubadour in Märkteburg, der mit dem Erzählen von wahren Geschichten sein Brot verdiente


"Doch was geschah denn danach? Starb der stolze Elementarist mit seinen Gefährten schon vor den Toren und liegt nun bis jetzt immer noch dort? Oh, Nein! Er schlug Schlachten wie nur selten einer zu Zeit der Plage. Ein Held, bei den anderen Narren, die sich außerhalb der Kaers befanden, gefeiert und gefürchtet von so manchem Dämon... So zog er durch die Lande!"


K


urz nachdem er mit seinen Gefährten das Kaer verlassen hatte, kämpfte er auch schon gegen den ersten Dämonen. Es war ein ziemlich Schwacher, weshalb Adan und seine Gefährten ihn schnell besiegten.
Seine Gefährten, es waren Anfangs ein ganzes dutzend...
So reiste er zwei, lange Wochen gen Norden und kämpfte jeden Tag gegen mindestens einen Dämon.
Doch dann, zwei Wochen und drei Tage nach dem Verlassen des Kaers, starb der erste Gefährte. Ein mächtiger Dämon häutete ihn.
Nach einem anständigen Begräbnis, zogen sie weiter.
Ein Dämon nach dem Anderem kam und immer schlugen die Gefährten sie. Manchmal waren es ein Dämon, manchmal zwei und manchmal waren es sogar drei oder noch mehr. Immer besiegten die tapferen Narren sie, bis zwei weitere wegen ein und demselben Dämonen, der danach mit noch größerer Wut der Gefährten getötet wurde.
Wieder wurden Gräber ausgehoben, doch Adan ließ sich nicht beirren. Er lernte immer mehr. Seine Kräfte wuchsen ständig und er wurde ziemlich mächtig.
Manchmal kämpfte er sogar mit einem Drachen an seiner Seite und manchmal sogar mit anderen Narren, die er auf seinen Weg fand.
Ein Jahr wanderten sie von dem einen Gebirgen bis zum Anderen. Dann waren es nur noch Adan und neun Gefährten, zwei-einhalb dutzend Gefährten, mit denen er die Reise anfing oder auf seiner Reise fand, wurden ermordet. Allesamt waren sie Narren.
Denn Adan fing an, die Dämonen viel zu viel als Gewohnheit abzustufen. Ab und an benutzte er rohe Magie, um mit der Anlockung die Dämonen zu provozieren.
Nach einem Besinnungsgespräch von seinen Gefährten, hörte Adan mit seinem Unsinn auf. Er fasste den Entschluss, bis nach Caalve, oder besser gesagt, zu dessem Kaer, zu reisen, wo seine Tochter in erwarten sollte.
Es waren schon zwei Jahre vergangen, als er wieder vor den Toren des Kaers stand. Ein zerstörtes Kaer hat er schon aufgesucht, doch dies war das zweite Kaer, was noch geschlossen war.
Doch bevor er sich eine Möglichkeit überlegt hatte, wie er in das Kaer eindringen konnte, wurde er und seine Freunde von einer ganzen Schar Dämonen angegriffen. Es war eine wilde Schlacht. Ein Gefährte starb, bis die Gruppe fliehen mitsamt Gepäck konnte. Einem Begräbnisspruch auf den Lippen liefen sie einen Tag und eine Nacht durch, doch die Dämonen, die überlebten, ließen fürs erste locker.
Dennoch reisten sie weiter bis in den Wald, der zwischen dem Aras-Meer und den Drachenberg lag. Dort fanden sie einen uralten Turm, der schon vor der Plage errichtet worden war. Es war eine gute Tagesreise bis zum Meer.
So versteckten sie die nun insgesamt neun Gefährten in diesem Turm, den sie mit Fallen und allem anderen sicherten. Der Turn, an den Ausläufern der Drachenberge errichtet, hatte auch noch einen Geheimgang, der zu einem Portal führte.
So fanden die neun Gefährten Zuflucht in dem Hort von Wellenschlager, dem Leviathan. Durch einen Untergrundfluss konnte der Leviathan vom Meer bis zu seinem Hort gelangen. sein Tor, ein verzauberter Wasserfall, der einen kleinen See bewässert, war sicher genung, um so manchen Dämonen abzuhalten.
Der Leviathan, der einen Tag nach der Entdeckung des Verstecks in sein Hort verkündete, ließ sich schnell von Adan besänftigen.
Es brauchte nur eine Woche, bis sich beide vertrauten. Und vier weitere Wochen bis die Dämonen sie entdeckten...
Vor dem Turm begann die Schlacht. Adan und fünf seiner Gefährten töteten besiegten etliche Dämonen. Drei Gefährten starben. Einer der Gefährten, ein gewitzter Selbstmörder, opferte sein Leben, damit er den Wald um den Turm in einen Spukwald verwandelt, um spätere neugierige Verbrecher abzuschrecken. Es war jedem klar, dass sie sterben würden.
Adan zog sich mit seinen beiden anderen Gefährten zurück und alle gemeinsam, Adan, die restlichen fünf Gefährten und der Leviathan, konnten noch zwei Tage ruhen, indem sie alle Eingänge sicherten. Wieder starben der eine und der andere Dämon.
Doch dann brachen sie durch. Adan, der alle seine Schätze in dem Hort des Drachen versteckte, zauberte einen gewaltigen Dämonen, der drei der mächtigsten Dämonen vernichtete und tötete mit seinen Gefährten noch einige weitere. Dann starb ein weiterer Gefährte und Wellenschlager geriet immer mehr in Wut. Mit den Worten, dass Adan und seine Freunde ihren letzte Tat vollbringen sollten, da sie so gut wie verloren hatten. Außerdem dankte er für die Bekannschaft.
Einer der Gefährten zauberte einen präzisen und ebenso genialen Todesfluch auf den Hort und die Eingänge. So starb der nächste. Ein anderer Gefährte, ebenso gewitzt, tat es seinem Vorgänger gleich und tötete mit seinem Fluch noch einige Dämonen, die an seinem immerwährenden Zauber zu nahe dran gewesen waren. Die restlichen zwei Gefährten schlugen sich mit den letzten paar Dämonen, die nicht gestorben oder geflohen waren, noch ein bisschen, bis auch diese starben oder entflohen konnten.
Erschöpft ruhten die beiden letzten Gefährten noch einige Zeit, es waren ungefähr zwei Wochen in dem Hort. All ihre Zauber wirkten noch, sodass die Dämon abgehalten wurden.
Dann verließ einer von Ihnen den Hort und ging von dannen, um in einem Kaer Zuflucht zu erlangen.
Er schaffte es in das Kaer von Caalve, seinem Heimatort, und starb in den Armen seiner Frau, ohne noch ein Wort zu verlieren. Er verlor nur Tränen...
Der Andere starb drei Jahre später in dem Hort, wo er ausrutschte und sich sein Genick brach.
Und Wellenschlager? Der lebt immer noch!



Mann muss es sich so vorstellen, dass Adan dort ungefähr ein Kreis 13er bis sogar 15er war, der durch Vielseitigkeit und einer Zweitdisziplin einfach Hammer-Übelst-Imba-Krass-Stark war. Und seine Gefährten waren auch nicht ohne... Leviathane sind halt auch Drachen - Meros


Einige hundert Jahre später, nach der Plage, gibt es immer noch das Geschlecht der Wis, was in den gleichnamigen Adan Wis verkörpert wird. Als Neugeborenes ausgesetzt, wurde er von einer elfischen Adeptin namens Iria aufgezogen. So lebte er mit ihr allein bis einige Jahre später noch der menschliche Dieb Elaidos und der Troll-Krieger Drunell Kralgor hinzu stießen. So bildeten sie eine vierköpfige Gruppe.
Das Einzige was Adan von seiner Herkunft wusste, war sein Name, der Wis lautete. Den Namen gab seine Mutter der Amme, der Adan übergeben wurde, bis er von jemand anders aufgenommen werden würde.
So wurde Adan, ein Adept, in den verschiedenenstens Dingen gelehrt. Wie man lesen und schreiben konnte, wie man ein Lager aufschlug und wie man kämpft...
Schließlich, mit 10 Jahren, entschloss der junge Knabe, ein Elementarist zu werden. Dies unterstützend, fand die Gruppe einen gelehrten Lehrmeister.
Fünf Jahre lang begleitete der zwergische Lehrmeister sie und lehrte Adan. Sein Name war Arin und er verließ sie nach diesen fünf Jahren und ging mit der Gruppe nach Throal, wo er zurück zu seiner Familie ging und mit den Viern noch zwei Wochen ruhte, bis sie, den befreundeten Lehrmeister hinter sich lassend, von dannen gingen.
Sie hatten in der ganzen Zeit, seit die Gruppe bestand, einige Abenteuer erlebt, sodass sie schon einigermaßen gut zusammenarbeiteten. So sammelten sie viel Erfahrungen und wurden immer stärker.
Dann fand Adan etwas über seine Geschichte heraus. Sein Vorfahre, ein Mensch aus dem Kaer nahe Caalve, war wohl ein ziemlicher Narr gewesen, da er in die Plage hinaus gegangen war. Ein dutzend Gefährten soll er mitgenommen haben. Mehr stand in dem Buch nicht, was er sich extra gekauft hatte. Dort stand nur noch was von einem magischen Handschuhpaar und dem Grund des Verlassens. Außerdem war wohl der gleichlautende Name des Narren Adan Wis gewesen.
Er fand heraus, dass ein Handschuh, der ihm aus einem bisher unbekannten Grund geerbt und gegeben wurde, einer dieser beiden magische Handschuhe war.
Seitdem trug er immer diesen Handschuh.
Seine drei Gefährten reisten so weiter durch Barsaive und erlebten einige große Queste, doch schließlich kamen sie in Caalve an, wo sie etwas mehr von seiner Geschichte erfuhren.
Ihm wurde ein altes, zerfleddertes Buch überreicht, was von einem der Gefährten des Vorfahren geschrieben wurde. Er soll es wohl nach zwei Jahren geschafft haben, wieder ins Kaer zu gelangen und kurz danach zu sterben.
In dem Buch konnten die vier Gefährten entziffern, dass Adan wohl etwas weiter südlich an den Ausläufern der Drachenberge, zum Aras-Meer hingerichtet, wegen einer Horde Dämonen gestorben war. Der Rest des Buches war unlesbar.
Da ein Leviathan erwähnt worden war und der Großteil des Buches unlesbar war, entschieden sich die Gruppenmitglieder erstmal woanders Informationen zu finden. Außerdem wollten sie nicht nur zu Viert so einen unbekannten Ort betreten...




letzte Änderung 06-Feb-2010 22:58:00 MEZ von Meros.



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