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Von TSkrang Jim Und Räubern

Ich bin nach einer Woche Fußmarsch in einem T'skrangdorf mit Namen Axalekso erneut auf andere Abenteurer gestoßen. An der Grenze zum Gebiet dieser T'skrang, die sich soweit ich weiß Ishkarat nennen hab ich einen Passierschein für ihr Gebiet erstehen müssen.
Untergekommen bin ich im Gasthaus "Zum zerbrochenen Hauer". Der Wirt, Borbol Grunzbauch, ist ein recht angenehmer Zeitgenosse. Ausser mir beherbergt Borbol noch zwei andere Gäste. Beides Menschen und gemeinsame Freunde. Borbol hat sie mir als Jim und Joe vorgestellt. Jim trägt immer eine tief ins Gesicht gezogene Kapuze. Borbol hat mir erzählt, dass er ihm einen Auftrag angeboten hat, aber Joe will nicht mit. Es geht darum, Borbols Tochter aus den Fängen einer Räuberbande zu befreien, obwohl eher nicht ganz. Denn sie hat sich nach Borbols Angabe aus freien Stücken dieser Bande angeschlossen. Sie trotzdem zurückzuholen, klingt nach einer ganzen Menge Überzeugungsarbeit, ob Jimdas mit seinem gruseligen Aussehen wohl zustande bringt. Ich werde ihm mal meine Hilfe anbieten.

Ich bin jetzt mit Jim losgezogen um Kerdeela, die Tochter von Borbol, wieder nach Hause zu bringen. Wir sind heut schon mit einer Fähre über den Fluss gefahren und weiter gen Süden gewandert. Momentan befinden wir uns im Wald und haben unser Nachtlager aufgeschlagen. Es regnet schon den ganzen Tag. Mein Gefährte ist recht still und geheimnisvoll, aber an sich ganz in Ordnung. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er im Zweifelsfall wie eine Bestie kämpfen kann, so kräftig wie er aussieht. Ich hab heut Abend eine kurzen Blick unter seine Kapuze erhascht ... er ist schrecklich entstellt. Kein Wunder, dass er die Kapuze dauerhaft trägt.
Er hat mir jetzt erzählt, dass er Kerdeela schon einmal getroffen hat und auch in etwa weiß wo die Räuber ihr Versteck haben. Das hilft uns natürlich schon um einiges weiter. Sie soll aber eine ganz schön naive junge Orkin sein, wahrscheinlich ist sie noch nicht einmal ausgewachsen.


Den ersten Räuber haben wir gerade gemeinsam ausgeschaltet. Ich hab ihn abgelenkt und Jim schlich sich von hinten an ihn ran. Er hatte keine große Chance, doch mit kämpfen wird es schwer werden hier durchzukommen. Wir haben auch den Rabenvogel wiedergetroffen. Jim reagierte zwar etwas aggressiv auf ihn, doch ich erinnerte mich, das er ja recht nett war. Es scheint sich wohl um genau jene Räuberbande zu handeln, an der er sich rächen will und er hat uns seine Hilfe zugesichert. Er ist jetzt wieder weggeflogen um die zweite Wache auszuschalten. Ich denke ich werde als die erste Wache bei den restlichen Räubern erscheinen und so Kerdeela heimlich überzeugen. Vielleicht können wir ja noch den Anführer in einen Hinterhalt locken um dem Rabenvogel, der sich übrigens als Chakta vorgestellt hat, Genugtuung zu verschaffen.



E

s kam natürlich alles anders! Ja gut ich ging zu den andern Räubern und sie schöpften auch keinen Verdacht. Es waren fast alle Orks und nur 2 oder 3 Menschen, auch Kerdeela war da. Doch ich brauchte Zeit um meinen Plan umzusetzen und diese sollte mir nicht gewährt werden. Das Räuberlager lag in einer Mulde und plötzlich hörten wir von der andern Seite des einen Hügels, welcher die Mulde umgab seltsame Geräusche. Ich versuchte die Räuber zu beruhigen, dass es sicherlich nichts von Belang sei und ja auch noch eine zweite Wache postiert sei - wohl ahnend, dass wir wahrscheinlich grad diese gehört hatten und das Jim wahrscheinlich gerade damit beschäftigt war gegen sie zu kämpfen.
So war es tatsächlich gewesen, die wache hatte sich nach einen Weile aus der Betäubung durch das Chakta gelöst und war in Richtung Räuberlager gerannt. Jim, welcher sich eigentlich Ruhig verhalten wollte, sah darin eine Gefahr und hatte den Ork angegriffen.
Doch der Anführer schickte dennoch zwei seiner Männer nach oben um nachzusehen. Diese zogen sofort ihre Waffen als sie oben ankamen und fingen an zu schreien und zu gestikulieren. Dann sah ich Jim und das Chakta, wie sie sich auf sie stürzten. Der Hauptmann beschloss sofort mit der Hälfte der restlichen Räuber - inklusive mir - in den Kampf einzusteigen und so rannten wir hoch. Jim kämpfte wirklich wie ein Monster und als wir endlich oben waren zog auch ich mein Schwet und richtete es gegen einen der Räuber, welcher mich im ersten Augenblick peplex ansah. Wir müssen eine ganze Weile gekämpft haben, doch wie genau die Schlacht ablief kann ich nicht mehr sagen. Aber eine Schlcht war es, oder vielleicht eher eine Schlachterei. Jim tötete den Großteil unserer Gegner, teilweise sogar ohne überhaupt seine Waffe gegen sie zu schwingen. Und das Chakta starb leider auch. Wenigstens hatten wir es und seine Sippe gerächt.

Das Kämpfen fand jedoch abrupt ein Ende, als ein T'skrang auf Jims Schultern landete und seinem Gegner ein Schwert ins Gesicht rammte. Wir schauten uns alle verwundert um und sahen uns umzingelt von Soldaten der Ishkarat. Wir mussten alle unsere Waffen abgeben und wurden gefesselt. Naja und so kam ich hier her. In diese dunkle Zelle in der ich jetzt sitze und warte. Sie werden sicherlich fragen was passiert ist. Was soll ich ihnen bloß erzählen? Die Wahrheit?? Oder eine so gute Lüge, dass sie die Aussagen der andern nicht glauben???? Wenn ich mich doch bloß mit diesen noch einmal unterhalten könnte.

Jetzt öffnet jemand die Tür ...





letzte Änderung 18-Feb-2008 15:14:41 MEZ von unknown.

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