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Rollenspiel

R

ollenspieler sitzen den ganzen Abend im Sofa und essen Unmengen von Süßigkeiten. Dabei rauchen sie meistens auch noch viel und trinken Wein, Bier oder noch besser Met. Unter hektischen Kämpfen verstehen sie Buchhaltung und endloses würfeln, wobei alles in Zeitlupe passiert und heftig ausdiskutiert wird. Das halten sie jahrelang durch. Es gibt sogar ein paar Frauen, die auch mitspielen. Warum sie das tun, ist ungefähr so mysteriös wie die Tatsache, daß sie sich überhaupt mit dieser haarigen, häßlichen Rasse Mann einlassen, aber das liegt wahrscheinlich an fehlgeleiteten Hormonen.

S

chon früh in ihrer Kindheit lernen Rollenspieler, sich in ihre eigene kleine Fantasiewelt zurückzuziehen, weil sie für die ganzen normalen Spiele wie Fußball einfach unfähig sind. Dieses intensive Training ihrer Illusions- und Weltfluchthirnareale führen sie als Erwachsene im Rollenspiel weiter. Meistens kriegen sie in dieser Fantasiewelt sogar die tollen Frauen, die heute mit den coolen Typen von damals zusammen sind, und schlachten die Typen ab. Schwule spielen gerne Elfen, und Opfer von Gewaltverbrechen gerne Orks.

E

s gibt zwei grundverschiedene Jobs im Rollenspiel: Die Spieler und den Master. Man erkennt den Master daran, daß er hinter einem meist schwarzen Pappschirm würfelt, damit er so richtig toll mogeln kann. Die Spieler mogeln dagegen offen. Außerdem erkennt man die Spieler daran, daß sie machtgeil sind und immer nur Aufsteigen wollen. Der Master ist dagegen schon allmächtig und freut sich, wenn er die Charaktere der Spieler so richtig schön umbringt. Zu den Paradoxien des Rollenspiels gehört die Tatsache, das trotzdem nie jemand mastern möchte.

Wenn man einem Rollenspieler eine Freude machen will, dann schenkt man ihm einen Würfel.


Also, um mal hier sämtliche Spieler in die einzelnen Kategorien einzuordnen:
Fabian: stehts für offenes Mogeln
Christian S. u. Anne: neigen dazu den Größenwahnsinn und Machtherrschaft über ganz Barsaive auszuleben.
Christian N.: neigt dazu immer wieder die Führerrolle an sich zu reissen.
Yvonne: ist die Diplomatische unter uns
Sebastian und Bianca: neigen zu Perversitäten, Schändungen und sexuellen Gelüsten.
-- Anne

Anne, wo bitte ordnest Du denn dann P'Tiana ein? Ich würde sagen, eine alte Sexschlampenluderstückdasgeile ;-) -- Sebastian

Muss mich hier nicht komplett outen, oder :-) --Anne

Doch! Laß mal hören... -- Sebastian

Nöööööö, Genießer schweigen! --Anne

Jau, dat mit den einzelnen Spielerkategorien, gut getroffen...;-))). Wobei "Forschung am noch lebenden Objekt" die Sache noch ein bißchen konkretisieren würde!
Bleibt noch die Frage zu klären: Was treibt uns Frauen in männlich dominierte Rollenspielgruppen??? Wo wir doch oft eine ganz andere Sozialisierung erfahren haben, als unsere männlichen Pendants... An fehlgeleitete Hormone glaube ich nicht, dann schon eher an Hormone an sich..;-)) Aber eine wirklich interessante Frage! Werde da mal drüber nachdenken...
-- Bianca

An fehlgeleitete Hormone glaub ich auch nicht. Ich glaube eher es ist der individuelle innerliche Drang -sowohl bei Männlein, als auch bei Weiblein- seine tief verborgenen Fetische auszuleben. --Anne

Welche denn? -- Sebastian mit unschuldigem Blick

Ich denke doch wohl, dass du die kennst. Leute so richtig vermöbeln zum Beispiel. --Anne

Da ist der Fabster mal eine Woche nicht zugegen, werde ich in aller Öffentlichkeit als Falschspieler denoziert. Und heute abend dann wieder: "Ich guck ganz genau hin!" Und siehe da, die Würfel fallen trotzdem. Naja, es ist wohl wie man sagt, it's lonely on the top. Liebe Leute, Neid ist eine Sünde. -- Fabian

Fabian, manchmal habe ich ja Angst, weil ich Norm spiele. Aber Du. Du bist einfach Psycho. -- Sebastian

Fetische, hm irgend sowas in der Art. Würde es aber eher als tief (beim einen mehr, beim anderen weniger) in uns verborgene Wünsche, Triebe und Teile von uns bezeichnen, die wir im normalen Leben nicht zeigen dürfen, weil gesselschaftlich nicht erwünscht/akzeptiert usw. Vielleicht sind wir aber auch nur dabei, weil wir uns vorstellen das die meisten -fälschlicherweise als schwul- bezeichneten Elfen, irgendwie aussehen wie Legolas und die menschichen Krieger wie Aragorn... -- Bianca

Genau, den Legolas - der ist doch schwul! -- Sebastian

Ist er nicht!!! Wieso glaubt ihr Männer das bloß immer? Wunschdenken, hä? -- Bianca

Meine Mutter hat Richard Chamberlain vergöttert. Mein Vater und ich wußten es, irgendwie, Männer spüren sowas, aber sie hat es immer mit einem Lächeln abgetan, wir wären ja nur neidisch. Bis, ja, bis zu diesem denkwürdigen Tag, damals in der Bild, 89'.... der Schock und das Leid waren sehr groß. Der Priester aus Dornenvögel, all die Liebe, all die Tragödie - und alles nur eine einzige Verarsche..... -- Sebastian

Vielleicht sollte mann in dem Fall der Frage nachgehen, warum Frauen Homosexuelle so anziehend finden. Was sie haben was heterosexuelle Männer nicht haben. Jetzt aber bitte keine Vorurteile a la gemeinsames Schuhe kaufen, Klamotten gucken und Männern hinterher gucken, aufreißen und über sie quatschen (obwohl das durchaus den Tatsachen entspricht und viel Spaß macht, also zumindest der Teil mit den Männern:))). Das stimmt einen doch durchaus nachdenklich... Aber irgendwie sehen die meisten Schwulen aber auch verdammt gut aus...;) -- Bianca

Ich kann da Bianca nur zustimmen! Zu Fabster: WIE OFT HABEN WIR DICH SCHON BEIM SCHUMMELN ERWISCHT;HÄÄ??? Ganz davon abgesehen, dass wir deine Stufenzusammenrechnung auch noch nie verstanden haben. Du scheinst da ein anderes System entwickelt zu haben. Bei Gelegenheit kannst du mir dieses System mal beibringen! ---Anne

Im Gegenzug erklärst du mir, wie man immer ein paar Tausend Legendenpunkte mehr als die anderen hat -.- -- Fabian

Unbewusstes falsches aufschreiben, ist gar nicht schwer. Ganz davon ab, kann ich mir dieses Phänomen selbst nicht erklären. Ist halt einfach so. Aber ich glaube nicht, dass dir so ganz unbewusst die Würfel immer auf Höchstaugenzahl fallen, oder :) -- Anne





letzte Änderung 21-Mai-2007 21:11:30 MESZ von unknown.



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