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Erste Begegnung

Der Sklavenaufstand

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ieses Ereignis erwähnte ich bereits am Anfang und geschah unmittelbar bevor Dradons Ankunft in Eidolon, weshalb er dort angekommen den Menschen davon berichtet hatte. Er war einige Wochen zuvor durch einen Hinterhalt in die Hände von Sklavenhändlern geraten, welche leider, trotz großer Bemühungen von Throal und seinen Partnern, immer noch ihr Unwesen in Barsaive treiben. Er war mit diesen Sklavenhändlern auf eine große „Sklavenmesse“ gekommen. Offenbar treffen sich die Sklavenhändler und ihre Kunden mindestens einmal im Jahr an einem unbekannten Ort um ihr Geschäft abzuwickeln. Dort nun also war Dradon in einem Planwagen angekommen. Er wurde mit den anderen Gefangenen herausgetrieben und musste sich in einer Reihe aufstellen, während einer der Halunken die noch bei ihren Besitzern verbliebenen Waffen aufsammelte und auf einen Haufen schmiss. Als der stämmige Ork, welcher diese Arbeit verrichtete bei Dradon angekommen war ergriff dieser die Initiative und gab ihm ein Kopfnuss und rammte gleich danach noch seinen Kopf in dessen Magen. dann schnappte er sich schnell ein Schwert und durchtrennte seine Fesseln. Sein Gegenüber schien schnell wieder auf die Beine zu kommen und auch aus allen möglichen anderen Richtungen kamen Schergen angerannt. Doch Dradon gelang es noch seine nächsten Nachbarn zu befreien und alle Gefangenen zu einem allgemeinen Aufstand aufzurufen, sodass die Schergen, welche ihm ans Leder wollten niedergeprügelt wurden bevor sie bei ihm ankamen. Ab hier hat er mir noch grob berichtet, das es ein ziemliches Gemetzel ward, er zum Glück noch große Teile seiner einstigen Ausrüstung wiederfand und schließlich alle Händler und Käufer niedergerungen waren und sich die Befreiten in Gruppen zusammen fanden um die Heimreise anzutreten. Er jedoch hatte kein festes Ziel und so wandte er sich einfach in Richtung des Flusse, welchen er sehen konnte, jedoch nicht benennen. Ich jedoch weiß nun mittlerweile, das er nach einiger Zeit des Marsches an den Schlagenfluss, etwa 20 Stunden Fußmarsch entfernt von Eidolon, gelangte. Dort traf er durch Zufall eine Schiffspatrouille aus dieser Stadt, welcher er das Geschehene kurz schilderte. Der Kommandeur des Schiffes beschloss daraufhin mit seinen Truppen sich die Sache einmal anzusehen und wenn nötig ein wenig aufzuräumen. Wie Elfen das nun mal so an sich haben. Dradon jedoch machte sich auf und folgte dem Schlangenfluss Richtung Eidolon ...

A

uf dem Weg dorthin muss ihn wohl die Einsamkeit ein wenig panisch gemacht haben. Er berichtete mir davon, dass er von großen Wölfen verfolgt wurde und um sich vor ihnen zu schützen versuchte er ein Feuer zu entfachen. Die Steppe muss wohl ziemlich trocken und Dradon sehr müde gewesen sein, jedenfalls entzündete er statt seiner gesammelten Zweige das Gras und löste einen Großbrand aus. Die ganze Nacht schleppte er sich voran - auf der einen Seite Feuer, auf der anderen den Fluss. Irgendwann muss er wohl zusammengebrochen sein, jedenfalls wachte er am nächsten Morgen halb im Fluss liegend auf. Zumindest das Feuer war nun erloschen und er machte sich daran ausgiebig zu frühstücken. Während er seinen Trockenproviant hinunterwürgte, setzte sich ein großer Rabenvogel (meiner Erkenntnis nach, wohl ein Chakta) zu ihm und nahm über Telepathie Kontakt mit ihm auf. Der Vogel bat ihn, seine Schar zu rächen, die von Räubern abgeschlachtet worden war. Dradon meinte zu mir, er würde es sich nochmal durch den Kopf gehen lassen, ob er dieser Bitte nachkommen wolle. Über die weitere Reise danach hat er mir von keinen wesentlichen Problemen berichtet und kurz darauf erreichte er auch schon Eidolon, wo ich auf ihn traf.

Der Wald bei Daiche

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ieses ist Dradons erstes Abenteuer. Er hat es mir gleich am selben Abend noch erzählt. Er meinte, er hätte damals sein Dorf und seinen Meister verlassen um Barsaive, seine Wunder und seine Gefahren und Abenteuer kennen zu lernen.
Er begab sich von seinem Dorf, namens Garoje, aus in Richtung Norden um ersteinmal zur nächst größeren Stadt zu gelangen, von da aus wollte er dann weiter sehen. Ein genaues Ziel hatte er noch nicht, war das alles für ihn schließlich recht neu. Sein Weg verlief schon mehrere Stunden durch einen Wald, als er auf eine Hütte stieß. Es stellte sich heraus, dass diese einem alten Ehepaar gehörte. Der Herr des Hauses, schon ein Greis, war erkrankt und so bat ihn dessen Frau, wenn er nach Daiche käme, welches direkt auf dem Weg gelegen ward, doch ihrer Tochter bescheid zu sagen und möglicherweise einen Arzt zu schicken. Nachdem er eine Nacht bei den beiden Verpflegung und Unterkunft gefunden hatte, machte er sich also mit diesem Auftrag wieder auf den Weg. Er war nur wenige Meilen wegs gelaufen, da entdeckte er einen seltsamen Pfahl mitten auf dem Weg. Er schien tief in den Boden gerammt worden zu sein und trug geschnitzte Markierungen, welche wohl Waldtiere darstellen sollten. Der Troubadour war verwundert, setzte seine Reise aber dennoch fort. Nach einer weiteren Wegstrecke kam er jedoch an einen Ort, welchen er nicht einfach so wieder verlassen konnte. Auf dem Weg lag eine zerstörte Kutsche. Als Dradon sie näher untersuchte stellte er Blut- Kampf-, und Kratzspuren fest. Doch er kam nicht dazu sich weiter damit zu beschäftigen, denn in diesem Moment erschien eine Straßenpatroullie und er musste diesen ersteinmal auseinandersetzen, das er mit dieser Sache nicht das geringste zu tun hätte. Die drei Wachmänner schienen ihm zu glauben und machten sich daran ihrerseits die Kutsche zu untersuchen. Dradon schaute sich währenddessen in der Umgebung um. Und dabei fiel ihm ein weiterer eigenartiger Pfahl auf, wie er ihn schon einmal gesehen hatte. Nur diesemal schienen die Tierschnitzereien rot zu leuchten. Er machte den Hauptmann darauf aufmerksam und in diesem Moment war auch schon ein unheilvolles Knurren zu hören. Ein bärenartiges Wesen sprang aus dem Unterholz (Dradons Beschreibung nach, schließe ich, dass es sich wohl um ein Brithan handeln muss) und setzte zum Angriff an. Gepackt von Furcht suchte der noch vollkommen weltunerfahrene Troubadour sein Heil in der Flucht. Während er versuchte auf einen Baum zu klettern, musste er mit ansehen, wie einer der Wachmänner zerfleischt wurde. Der Hauptmann und sein zweiter Komplize stellten sich dem Kampf doch schien auch ihre Lage hoffnungslos. Schon bald lag der zweite Mann wimmernd am Boden. Da nahm Dradon all seinen Mut zusammen und stürzte sich auf das Ungeheuer. Er hieb auf es ein und erwischte es zwischen Schulter und Hals. Sein Schwert grub sich in das Fleisch der Bestie ... und blieb stecken. Einen Moment später traf ihn eine Pranke und er wurde durch die Luft geschleudert. Mit einem ohrenbetäubenden Schrei ließ sich das Wildvieh auf seine Vorderläufe fallen und trabte auf ihn los. Er hat mir gesagt, das er in diesem Moment schon geglaubt hat alles wäre vorbei, doch es sollte anders kommen. Ein Zwerg in langer Robe kam rückwerts aus dem Gebüsch gestolpert, schaute sich kurz verwirrt um, fing dann an seltsam mit den Händen zu fuchteln und in dem Moment wo das Biest seine Pranke zum vernichtenden Schlag erheben wollte explodierte sein Kopf. Dradons Schwert flog in hohem Boden davon und landete einige Meter entfernt auf der Straße.





letzte Änderung 21-Mai-2007 22:00:21 MESZ von unknown.



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