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Abenteuer Ohn

OHN

- Was bisher geschah -

I n Throal fiel ein fremder, alter Elf auf, der mit Orichalkummünzen wie mit Silber bezahlte. Neben einem total paralysiertem Wirt und einem überglücklichen Bettler begegnete ihm jedoch auch eine Trollbande. Trotz seines Alters konnte er zwei Trolle mit einer kleinen Schleuder in die Luft sprengen, bevor ihn einer erschlug und das Orichalkum an sich nahm. Im Sterben erwähnte der Alte ein Land namens OHN jenseits des Todesmeeres, von dem er kam. Als Kind sei er mit seinen Eltern dort gestrandet und habe als einziger überlebt. Am Ende seines Lebens habe er ins Land seiner Geburt zurückkehren wollen. Er bat die Spieler, seinen Neffen Taklok zu retten. Sein eigener Name sei Uktok. Die Frage von X’Lerul, ob es in OHN eine Plage gegeben habe, verneinte er. Der alte trug einen Kreis aus Orichalkum auf der Stirn, seine weißen Haare waren lang und zu einem Zopf gebunden. Neben einer fremdartigen Rüstung mit einem gebrochenen Orichalkumkreis in der Mitte hatte er nur zwei Karten und Munition für die Schleuder, kleine rote Murmeln, bei sich. Später hieß es, der entflohene Troll sei gevierteilt außerhalb der Stadt gefunden worden. Ein herbeigerufener Priester kümmerte sich um den Verstorbenen, und die Gruppe machte sich auf - der Bitte des Verstorbenen folgend und vom Orichalkum geblendet -, um zum Todesmeer zu reisen. Zuerst führte die Reise zu Meister Xalamosch, doch selbst er kannte ein Land jenseits des Todesmeeres nur als uraltes Märchen. Es gelang ihm jedoch, die Rüstung zu reparieren, welche sich als enorm mächtig erwies. Nahe des Todesmeeres, in Travar angekommen, bat die Gruppe Meister Drimsby, Chef der Luftwache, um einen alten Gefallen. Er tat, was er konnte, und stellte ihnen ein überholtes, kleines Luftschiff mit versoffenem Kaptain, spielsüchtigem Maat und unerfahrenen Schiffsjungen sowie einer Kanone mit elementarem Wasser zur Verfügung. Er wünschte ihnen Glück auf ihrer aussichtslosen Reise. In der Nacht vor der Reise hatte die Gruppe einige heftige Träume: X’Lerul träumte, er ginge einen Weg in der Finsternis, der mit Rosenblättern bedeckt sei, hin zu einem Tor aus Licht, über dem Vögel saßen. Das Licht zog ihn warm an, und er schritt durch – und erwachte schweißgebadet mit rasendem Herzen. Larina träumte von der Wüste. Sie irrte umher, dicker schwarzer Rauch machte die Luft stickig. Schließlich sank sie zu Boden und grub eine verdörrte, versteinerte Leiche frei, welche ihre eigene war.

H och über dem Todesmeer führte die dreiwöchige Reise vorbei an Feuermücken und gräßlichen fliegenden Feuerteufeln. Wie durch ein Wunder gelang es dem Maat, einen der Teufel zu überwältigen, der sich durch den Bug gebrannt hatte. Eine Frage auf sein enttarntes Dämonenmal ließ er unbeantwortet. Volm erwies sich als gefährliche Plage, als er seine Vorliebe für Orichalkumsegel entdeckte. Loir entging nur knapp dem Tod, da sich das Buch über das Todesmeer, in dem er blätterte, als vergiftet herausstellte. Selbst der akribische Einsatz des Zaubers Inventur erbrachte keinen Hinweis, ob der Täter an Bord sei. Die Rätsel um eine Säule aus Licht, die vom Meer unendlich in den Himmel ragte und das Schiff fast angesogen hätte, und um einen gigantischen schwarzen Quader, von dem mentale Chöre ausgingen, ließ die Gruppe in weiser Übereinstimmung ungelöst. Schließlich geriet das Schiff in einen starken Sturm. Haushohe Feuerquallen griffen an, von dem unter Einsatz aller Kräfte eine vernichtet werden konnte, doch das Schiff war verloren und stürzte ab. Dem Kaptain war es zu verdanken, daß das Schiff auf Land krachte. Nur knapp entkam die Gruppe dem Tod. Der Maat lag Querschnittsgelähmt unter einer Planke, der Kaptain aufgespießt vom Mast, nur Solan, der elfische Schiffsjunge, überlebte mit ein paar Schrammen. Das Schiff war zerstört. Volm, der als kleiner Haufen schwarzer Kohle an den Strand gespült wurde, regenerierte sich nur langsam, entdeckte jedoch dann eine riesige Mauer aus Orichalkum, welche das Land umzog....

X ’Lerul machte die erste Begegnung mit einem Wesen aus OHN: ein kleiner Affe, der nach Futter suchte, erwies sich als Schützling einiger Lavabestien und eines Feuervogels. Von den übermächtigen Gegnern zermanscht, erlebte X’Lerul in seiner Ohnmacht einen eigenartigen Traum: Der Affe sei nur der Wirt eines kleinen telepathiebegabten Wesens, welches tief aus dem Dschungel im Süden kam, wo es seit Urzeiten mit seiner Sippe in einem großen Tal lebte. Träume und Sehnsucht hätten es nach Norden geführt, als erster Entdecker seines so zurückhaltenden Volkes. Solche wie X’Lerul gäbe es hier, jedoch nur als Sklaven dieses Landes. Er habe die Illusionen in X’Leruls Geist aus seinen eigenen Ängsten geformt, um in Ruhe die verstreuten Brocken essen zu können. Der Traum ging weiter und führte X’Lerul mit der Gruppe über die Klippen zu einer Truppe von Soldaten und einer Pristerin, welche die Gruppe gefangen nahmen und nach Ohn in eine Zelle brachte. Ohn erschien X’Lerul als riesige Stadt aus Orichalkum, über der gigantische Kugeln desselben Metalls schwebten. Zum Glück war es ein Traum. Der Affe erwies sich tatsächlich als Träger eines kleinen, wirbelsäulenartigen Symbionten, der ihm am Genick saß. X’Lerul machte eine weitere Entdeckung: OHNs Magieniveau war phänomenal hoch und rein. Die 20 Schadenspunkte bestärkten ihn in der Suche nach anderen Magieformen. Im Schiffswrack gab es ebenfalls eine Explosion. Solan trokelte leicht verkohlt heraus. Ein magischer Dolch des Kaptains explodierte, wie er berichtete. Solan bemerkte, daß es angesichts X’Leruls Traum vielleicht verkehrt sei, daß Schiffswrack offen liegen zu lassen. Die Gruppe brachte das Wrack in eine nahe Grotte. X’Lerul probierte rohe Magie, um das ungewohnt reine und starke Niveau zu bewältigen, hatte Erfolg und schaffte es, das Schiff bis auf die Segel zu reparieren.

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D ie Gruppe wagte noch am Abend einen Vorstoß und flog über die Wüste Richtung eines kleinen Dorfes im nahen fruchtbaren Gebiet. Die Dörfler sahen die fliegende Gruppe im Dämmerlicht und beteten sie sofort eifrigst an. Wie Götter wurden sie aufgenommen, wobei der Symbiont manche Gesprächsfetzen übersetzte. Lorz versuchte, die Dörfler davon zu überzeugen, daß sie keine Götter seien, was sie sehr verwirrte. Man dachte, die Gruppe seien irgendwelche unbekannten Götter, die ihnen gegen eine schlimme Plage, die Skors, helfen wolle. Die Skors seien das Böse, und es habe sie erwählt, weil sie wohl wenig Abgaben an die Pharaonin zahlten, die Ernte sei so schlecht. Einige Tiere und ein Mann seien schon getötet worden. Zur Gruppe sprach stets eine aufgeweckte Dörflerin, welche auch die Anführerin darstellte. Sie erzählte einiges über OHN: Die Frauen würden herrschen, an der Spitze stünden die Göttinnen und die Pharaonin. Solche wie X’Lerul seien als Sklaven bekannt, natürlich könnten sich nur Reiche Sklaven leisten. Und es sei vielleicht nicht gut für die Gruppe, nach OHN direkt zu reisen, da es eine alte Prophezeiung des Orakels gebe, die aus Fremden aus Norden würden OHN den Untergang bringen. Nur unter der Bedingung, die Skors zu bekämpfen, konnte die Gruppe die Dörfler davon überzeugen, daß sie selbst nichts böses darstellten. Skors, so erzählten die Dörfler, seien seit Jahrhunderten eine Plage in den Randbezirken Ohns, besonders galt die Mine als betroffen, dort verchwanden immer mal wieder Sklaven auf ungeklärte Weise.

Sie erzählten ihnen später am Abend die Schöpfung Ohns:

Nhivee weinte, fiel eine Träne in die Wüste. Das Volk kam und huldigte Nhivee und barg sein Salz. Sie tauften sich Ohn, und Nhivee hielt ihre Hand über Ohn. Nach zwanzig Jahrhunderten war Uschah, die erste Pharaonin, Mittlerin Nhivees und wachte über Ohn, als das Böse vom schwarzen Stern kam. Doch Uschah kämpfte die unendliche Horde der Finsternis zurück. Der Abgrund sah, daß Uschah mächtig war, und sandte seinen schwarzen Engel, den Obersten Verschlinger, aus, um Ohn zu verderben. Doch Uschah stand unerschrocken, und Nhivee wachte über Ohn, und Uschah flog mit dem schwarzen Engel in den Himmel. Sie rangen sieben Tage und Nächte, und daher erst gibt es Tag und Nacht. Dann warf sie den Engel zurück in den Abgrund. Uschah stand unerschrocken, und Nhivee wachte über Uschah, als der Abgrund sich selbst erhob und Uschah verschlang. Doch Uschah lachte den Abgrund aus: „Du Nichts willst mich verschlingen, die ich von Nhivee bin, du neidest meine Seele.“ Und Uschahs Augen strahlten in klarstem Licht, und das Licht barst in die Finsternis. Als Ohn Uschah huldigte, erhob sich eine neue Sonne am Himmel. Die Sonne Ohns.

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I n der Nacht kamen die Skors, und sie nahmen ein kleines Mädchen aus derselben Familie, die bereits einen Mann verlor. Die Gruppe hastete sofort hinterher, mit Lorz als Skeorks an der Spitze, und sie mußten in einen unterirdischen Gang, den die Monster bis zum Dorf gegraben hatten. Nach langer, langer Kriecherei kamen sie in einen großen Gang, der wohl Teil einer Mine war. Da fanden sie die Leiche des Mädchens, Hirn und Wirbelsäule waren herausgerissen. Landors Ring glimmte, denn der Astralraum war hier verseucht. Da griffen zwei alienartige Skors die Gruppe an: Der Erste lauerte solange, bis X’Lerul einen Feuerball auf ihn warf, und schnellte aus den Flammen der Gruppe entgegen. Lorz sprang ihm entgegen und biß ihn in den Hals, doch das Vieh schlug zeitgleich im Flug mit vier gräßlichen Hieben zurück und verletzte Lorz schwer. Der Zweite kam von hinten - die Gruppe kämpfte um ihr überleben gegen Gegner von ungeahnter Schnelligkeit und Kraft – und siegte knapp. Als sie zurückkehrten, war die Sonne schon aufgegangen, und ein reisender Beduine begrüßte sie im Dorf. Sein Name sei Koltas, er war ein stolzer Troll und geübt mit dem Schwert - sein Mizekätzchen ein Skeorks. Landor und Lorz lernten die ohnsche Sprache, und den anderen – bis auf Solan – schenkte Koltas einen magischen Wurm, Laktas genannt, der ins Ohr kroch und dem Träger die ohnsche Sprache perfekt verlieh – gegen zwei permantente Schadenspunkte. Laktas seien gebräuchlich, damit Sklaven die Sprache verstünden. Außerdem kaufte er X’Lerul den Kopf des Skors gegen eine beträchtliche Summe Orichalkum ab. Die Dörfler baten die Gruppe, den letzten Skors zu töten, der offenbar noch übrig war. Die Gruppe versprach, zumindest die Gänge zu versiegeln, und ging erneut unter die Erde, wobei Koltas mit ihnen ging. Tatsächlich wurde die Gruppe verfolgt, der Ring Landors glimmte schwach aus unterschiedlichen Richtungen, und in den Minen machten sie hinter einer Wand eine abscheuliche Entdeckung: Eine T’Skrang-Sklavin war in ein zähes, schwarzes Zeug geleimt und trug eine Larve in sich, die wohl von den Skors kam. Ihre beiden Kameraden seien von den Skors getötet worden und sie selbst sei verschleppt und fürchterlich zugerichtet worden. Die Gruppe befreite die Sklavin namens X’Tamina und verschloß die Gänge. X’Lerul wagte sich daran, ihren Parasit zu entfernen – eine gefährliche Operation, bei der sie fast gestorben wäre.

Koltas erzählte der Gruppe viel über Ohn: Das die Pharaonin Osim herrsche, und daß die früheren Pharaoninnen nun die Göttinnen seien. Die Pharaonin lebe in der riesigen Orichalkumkugel über Ohn, welche man Sonne Ohns nenne, und drum herum würden die kleineren Kugeln der Göttinen schweben. Nur Göttinnen, die Pharaonin, Vögel und die höchsten Pristerinnen dürften fliegen, alles, was fliegt, sei heilig, bis auf Mücken und sowas, aber es gebe ja auch die Fledermaus, und auch die sei heilig, sie sei aber das Symbol der Nacht, das Symbol Betuas, der Dienerin Osims. Das Orakel sei ebenfalls heilig. Es war eine besondere Frau im Tempel des Orakels, die in Trance zum Orakel würde. Darunter kämen die Pristerinnen, dann die Soldaten, dann die Städter. All dies seien Elfen. Dann die Beduinen, Trolle. Schließlich die Bauern und Arbeiter, welches auch Menschen sein könnten. Schließlich die Sklaven, die restlichen Völker, wobei auch Sklaven wie alle Ohner das Recht hatten, unsterblich zu sein, in den Himmel zu schreiten, wenn sie etwas besonderes getan hätten oder wenn sie ein bestimmtes Alter erreicht hätten. In Ohn gebe es eine riesige Spirale, eine Brücke , die genau unter Osims Sonne sei, und über die gehe man, um in den Himmel einzugehen und gleich den Pharaoninnen im Himmel zu schweben, in ewiger Glücksseligkeit.

Jedoch – Verbrechern und Tuschahr, den Rebellen, bliebe nur der Tod. Und diese Südländer wären eben der Skalvenvorrat. Es gebe Grüchte, sie würden einen Aufstand planen...

Und Sklaven würden sonst halt als lebendige Gegenstände gehandelt. Ah, diese Windlinge seien natürlich besonders erhaben und begehrt, nur Reiche und Angesehene würden sie sich leisten. Es seien kleine heilige Glücksbringer. Nhivee sei oberste Gottheit, Beschützerin Ohns, noch über der Pharaonin, aber Nhivee sei überall und nirgends. Es hieße, als Nhivee weinte, damit sei ein riesiger Berg gemeint, der vom Himmel fiel und am Ort des heutigen Ohn niederging. Die Mienen bauten Nhivees Salz seitdem ab.

Von einem gefallenen Gott würden die Überlieferungen noch sprechen: Seth, der gefallene, der mit rotem Haar und roten Augen beschrieben würde, stand für Verlogenheit und Verrat.

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