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Die Rettung Des Blutwaldes

Autor: Şlen Işik


D

en Passionen zum Gruße
Nach einer geraumen Zeit lasse ich der throalischen Bibliothek mal wieder eine meiner Schriften zukommen. Die folgenden Ereignisse fanden vor ca. einem Jahr statt, aber ich erinnere mich an sie als wäre es erst gestern gewesen!
Wir saßen in unserer Stammtaverne in Throal zum Drachenhort; ein wunderschönes Etablissement, in dem wir selbst nach den härtesten Abenteuern wieder zu neuer Kraft fanden und uns wieder in die Sättel unser treuen Pferde schwingen konnten. Wir sind hier schon eine lokale Berühmtheit und die Wände dieser Kneipe schmückt die ein oder andere Errungenschaft unserer Abenteuer, wie um Beispiel ein Gemälde aus einer Niederwelt die wir mal besuchten und die wir von einer großen Eiszeit befreiten; Aber genug hiervon. Wir tranken das gute Zwergenbier, als wir plötzlich etwas vor der Taverne bemerkten. Eine in schwarz gehüllte Gestalt beobachtete uns, doch als wir sie bemerkten versuchte sie zu fliehen. Unser Troubadour folgte ihr bis in eine Sackgasse und wollte sie dort stellen, fand sie aber dort nicht vor... Dann geschah (laut Belenus) etwas seltsames, er wurde in die Schatten gezogen und eine Stimme sprach zu ihm, Belenus solle mit unserer Hilfe einen korrupten Adeligen bestehlen. In seinem besitzt befand sich nämlich eine magische Eichel, die wichtig für etwas war was wir erst später erfuhren. Wir taten es, auch wenn wir nicht wussten wozu, aber das erfuhren wir schnell. Die Gestalt war ein Blutelf namens Elthif Byre. Er arbeitete für eine Organisation die sich der Wiederherstellung des Blutwaldes verpflichtet hatte. Ein Bote von Elthif gab uns ein paar Informationen zu der Angelegenheit und da wir zur Zeit keinen Auftrag hatten und der Blutwald ein Ort war den noch keiner von uns jemals besucht hatte willigten wir ein der Organisation zu helfen. Das Ausmaß dessen was auf uns zukommen würde war bis zu diesem Zeitpunkt keinem von uns bewusst...
Unser erstes Ziel war Eidolon eine Stadt erbaut um ein altes Kaer. Dort sollten wir unsere erste Kontaktperson treffen Kapitän Trellius. Ein erfahrener blutelfischer Kapitän von Rang und hohem Ansehen. Am nächstem Tag wollten wir los, aber ein blutelfischer Scholar bat uns um seine Hilfe. Wir sollten für ihn ein Buch aus dem verlassenen Kaer Eidolon herausholen. Unten im Kaer machten wir das erste Mal Bekanntschaft mit den Gefahren des Blutwaldes: verzauberte Siegel, aus denen Horden aus Dornenmenschen entwuchsen, giftige Pflanzen, mutierte Brüllaffen und bluttriefender Efeu. Sehr skurril und für mich, als Paladin der das Böse und verdorbene verabscheut, einige schwere Momente, die aber noch auf die pervertierteste Art von Steigerung übertroffen werden sollten... Mein Magen stülpt sich heute noch auf links beim Gedanken an die schrecklichen Dinge die wir erlebten.
Nachdem wir das Buch ablieferten, führen wir auf einem notdürftig geflickt aussehendem Schiff den Nachtfalterfluss hoch. Versteckt in einem abgeschirmten Raum konnten wir unentdeckt an den Augen neugieriger Blutelfen vorbeigeschmuggelt werden. Nach ca. 2 Tagen wurden wir an einer alten Schiffwerft unsanft heraus geschmissen... Im wahrsten Sinne des Wortes, man stopfte uns grob in Fässer und schmiss uns ins Wasser. Wir wären beinahe dabei umgekommen, was sich die Schiffsbesatzung dabei dachte war ein Rätsel für uns alle. Nun ja, nach einem kurzem Kampf ums überleben mussten wir uns in der verlassenen Schiffwerft verstecken und unsere Gewänder trockenen. Auf der Suche nach Feuerholz haben sich dann meine "fähigen" Gefährten von Eichhörnchen beinahe überwältigen lassen und wurden krank. Da sie natürlich die verseuchten Eichhörnchen braten und essen mussten. Den Tag darauf haben sie sich zu alledem auch noch mit Halluzinogenen vollgedröhnt. In der Werft ist noch allerhand passiert, unser Troubadour tanzte mit einem Phantomtänzer und unsere herzallerliebste Sindri beleidigte ein paar Schiffsbauergeister auf jeder möglichen Ebene und so brachten uns diese fast um. Die letzten paar Tage auf der Schiffswerft waren dann eher entspannt. Denn ein fähiger Blutelf namens Quendian half uns zu überleben und schloss sich uns für einen gewisse Zeit an. Als endlich Kapitän Trellius uns wieder aufgabelte waren wir alle erschöpf und nur froh bald wieder in der Zivilisation zu sein.
Wir gelangten in eine versteckte Stadt und trafen einen mächtigen Verbündeten einen Blutwächter der Königin, Kethos Escalanas. Dieser erklärte uns dann, was unsere Aufgabe war. Wir wussten schon, dass wir die fortschreitende Verseuchung im Innern des Blutwaldes aufhalten sollten, aber wie genau das wüssten wir nicht, nur, dass wir diese Eicheln benötigten. Bald schon würden wir die Leiterin der Organisation Sucher der Eichel Dann in der einen Nacht, die wir dort verbrachten geschah etwas sonderbares. Der Mond, er färbte sich blutrot, ebenso die Blätter der Bäume und wir hörten etwas. Wir suchten nach Kethos, aber er war weg genauso Quendian. Ihre Spuren verfolgten wir bis in den Wald, dort lag Quendian lebensgefährlich verletzt, ich blieb bei ihm und meine Freunde folgten den Spuren. Ich half Quendian, doch dann kam irgendetwas riesiges und böses schlug mich nieder und mir wurde schwarz vor Augen. Als ich wieder zu mir kam waren meine Freunde wieder bei mir, aber Quendian war weg und ich glaube bis heute, dass er mit mir irgendwas gemacht hat als ich bewusstlos war, aber ich weis nicht was. Meine Freunde hatten in der Zeit das Monster getötet und eine Tskrang aufgegabelt. Kethos war auch wieder aufgetaucht.
Wir zogen weiter zum Dornenhain, die größte Adeptenschule nördlich des Schlangenflusses, dort würden meine Freunde ausgebildet und stiegen in den nächsten Kreis auf. Ich würde zu den Scohlbergen geschmuggelt. Dort erhielt ich in einer wunderbaren Zeremonie meinen Paladintitel (dazu mehr in Mein Weg als Paladin). Währenddessen hatte Kethos uns bei einem Tunier angemeldet welches im Dornenhain alle 4 Jahre stattfindet, um den besten einer jeden Disziplin fest zu stellen. Die Gewinner hatten dann die Ehre eine Audienz bei der Elfenkönigin Alachia zu erhalten. Kinea und Belenus gewannen das Tunier und bekamen diese Audienz. Belenus wurde hoch geehrt und er behauptet bis heute, dass er eine Affaire mit Alachia hatte, aber das wage ich zu bezweifeln. Dieser Schelm, als ob ihm das irgendwer glauben würde!!! Ein Mensch aus Kratas und die Elfenkönigin, jaaaaa klaaar!!!! Na ja, auf jedenfall hat Belenus dann 3 weitere Eicheln erhalten und so mussten wir nur noch eine Aufgabe erledigen, bevor wir zum Inneren des Blutwaldes voranschreiten können.
Im Garten des Elfenhofes gab es eine kleine Höhle, in der es eigenartige Eruptionen gab, die den Elfenhof teilweise zerstörten. Diese sollten wir erforschen und dem ganzen ein Ende bereiten. Schon beim betreten dieser Höhle merkten wir, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, denn der Boden war aus starkem Eichenholz und die Höhle führte tief in die Erde... zu tief. Wir stießen auf die ein oder andere Gefahr, wie zum Beispiel ein riesiger Kolloss der uns fast mit seinen Lanzen-artigen Armen durchbohrte. Nachdem wir Stunden... vielleicht sogar Tagelang durch diese Höhle marschierten, da uns der Rückweg nach einer heftigen Erschütterung abgeschnitten worden war, verstanden wir, dass das worauf wir liefen eine riesige Wurzel war die sich durch den ganzen Blutwald zu erstrecken schien. Die Wurzel schien teilweise verdorben oder verfault. Dieser Zustand wurde heftiger je weiter wir uns auf dieser Wurzel bewegten, bis sie vollständig schwarz war und von Blut nur so triefte. Kurz nachdem dieser Zustand vollkommen war stießen wir auf alte Ruinen einer unterirdischen Stadt oder eines verlassenen Kaers. Wir kletterten ein paar Lianen und Wurzeln am Rand der großen Wurzel hinab und fanden uns in einem Irrgarten aus Wurzeln, Erde und totem Fleisch wieder. Unsere Priesterin wurde dort mehrfach von einem Parasiten befallen, der uns nach dem Leben trachtete, aber wir konnten ihn erfolgreich entfernen.
Tiefer in der unterirdischen Stadt wurde wir von einer Armee aus Untoten Namensgebern verfolgt und flüchteten in ein großes Gebäude. Dort erfuhren wir mehr über die Geschichte der Stadt, sie war ein geheimes Projekt des Elfenhofes, in dem Experimente mit Blutmagie angestellt wurden. Doch konnte der Parasiten-Dämon den ganzen Komplex unterwandern und so starben mit der Zeit alle Bewohner und wurden zu Kadavermenschen. Aus Aufzeichnungen entnahmen wir, dass eine gute Seele bis zu letzt gegen die Dämonen kämpfte. Moralas war sein Name und er war einst ein Blutwächter gewesen; wie viele die hier unten forschten und starben. Doch auch zu guter letzt wurde er korrumpiert. Von seiner Leiche keine Spur. Bis wir in den Keller des Gebäudes gingen. Dort bot sich uns ein Anblick den ich nur allzu gerne aus meinem Gedächtnis schlachten würde. Ein Raum, kniehoch mit Blut und Gedärmen gefüllt. Wir konnten das Grauen, welches hier geschehen war, mit jeder Pore unseres Körpers wahrnehmen. Ich weis nicht warum, aber unsere Geisterbeschwörerin musste das Grauen auf einer höheren Ebene spüren und blickte in den Astralraum hinein. Sie wurde augenblicklich zu Boden gerissen und die Verseuchung dieses Ortes spiegelte ich in ihren Augen wieder. Ihre Seele blieb stark genug, sodass sie nicht verdorben oder zerrissen wurde.
Am Ende des Raumes saß ein uralter Blutelf, ausgemergelt und dürr, auf einem großen hölzernen Sessel, beinahe ein Thron. Neben ihm an einem Pfahl war ein Blutelfenkrieger gekettet. Sein Antlitz befleckt und geschändet. Jeder seiner Adern trat hervor, durchquollen von tief schwarzem Blut, welches unregelmäßig von seinen Dornen tropfte. Ein schrecklicher Anblick! Sofort griffen wir an. Der alte Elf erhob sich unmenschlich schnell und warf uns einen Zauber entgegen. In dem Moment als er den Zauber wirkte, schrie der Blutelfenkrieger auf und seine Brust hob. Es schien als ob ihn irgendwas durchstoßen würde, etwas Unsichtbares. Unsere Geisterbeschwörerin erklärte uns, dass durch seinen Körper astrale Kraft kanalisiert wurde und der alte Blutelf so frei und ohne Vorbereitungzeit zaubern konnte. Es war ein Blutritual, besser gesagt: Todesmagie.
Der Kampf entbrannte. Es war ein hitziger Kampf; ein schwieriger Kampf. Aber wir gewannen und besiegten den Todesmagier. Der Blutelfenkrieger lebte noch ein paar Augenblicke und sagte uns, dass er Moralas ist und dass der alte Elf Lysarin war, ebenfalls ein Blutwächter, der hier unten experimentierte. Lysarin hatte den Dämon in die unterirdische Stadt gebracht, aber Niemand bemerkte es. Zu Anfang fiel es kaum auf, aber irgendwann wurden Lysarins Versuche gewagter und gefährlicher. Dies fand seinen Höhepunkt in der Erschaffung von Feruerbirken, welche bis heute noch die verkohlte Heide im Blutwalden verwüsten. Ab da an nahm das Verderben seinen Lauf. Nach dem Gespräch mit Moralas dankete er uns und schenkte uns seine Rüstung. Ein Farngeflecht von allerhöchster Qualität. Unser Troubadour nahm es entgegen und trägt es bis heute.
Nach diesem Albtraum fanden wir unseren Weg aus dem Untergrund und kamen auf der verkohlten Heide wieder raus. Die Wurzel verlief nun Überirdisch und ihr Schwarz war dunkler als alles mir bis dahin Bekannte. Auf dem Weg zum Waldinneren kämpften wir noch gegen Lysarins Schöpfung und ein paar Tiere des Waldes, aber das überstanden wir auch noch. Kurz vorm Herzen des Waldes warteten schon Kethos und die Anführerin der Sucher des Herzens, die Organisation für die wir in den Blutwald gegangen waren. Die Blutelfin namens Monus, war die Schwester von Elthif Byre.
Nun war der Moment gekommen an dem wir eine Heldentat vollbringen mussten. Es war unsere Aufgabe die fortschreitende Verseuchung, die sich aus dem Herzen des Blutwaldes aus auf ganz Barsaive erstrecken zu drohte, ein Ende zu setzten. Die Eicheln, die wir in Barsaive und im Blutwald gesammelt hatten, mussten nun ihren Zweck erfüllen. Wir wurden gen Süden um das Herz des Blutwaldes geschickt und sollten dort die Wurzeln kappen und die Eicheln einpflanzen. Mit einem Zauber, den unsere Geisterbeschwörerin von Kethos beigebracht bekam, sollten wir die Eicheln wieder zum Blühen bringen. Denn nur diese Eicheln enthalten noch die wahre magische Struktur des Wyrmwaldes und nur mit ihnen kann ein Schritt in Richtung Erlösung des Blutwaldes unternommen werden. Wir tat wie vereinbart und nachdem wir uns am anderen Ende des Herzens wieder getroffen hatten, gingen wir ins Herzen des Waldes hinein.
Das Blut, welches im ganzen Blutwald aus allem entspringt - aus den Pflanzen, den Tieren, dem Boden und den Elfen - ist im Herzen des Waldes auf seinem Höhepunkt. Alles trieft und blutet, als wäre das ganze ein gigantisches Organ. Auf dem Waldboden bilden sich hundert Schritt weite Seen aus Blut und Kadavern. Alles hier drin versucht einem jegliches Leben auszusaugen. Die Luft schmeckt nach Blut und wenn man spuckt, spuckt man Blut. Es ist warm, schwül und alle paar Minuten kippt ein Baum um, von anderen Bäumen getötet, wenn man das so nennen kann... UND DANN sahen wir ihn! _Eichenherz_! Der Weltenbaum! Der Urbaum! Der Ursprung der Elfen? Jaspree's kind? Es gibt Viele Geschichten und genauso viele Namen für dieses Monstrum von Baum. Einst war er prächtig, schön und standhaft, aber jetzt ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Ein Riese... mehrere hundert Schritt hoch... In sich verdreht und gewunden steht er da und blutet. Er strömt die Essenz des Bösen aus. Die pure Verdorbenheit. Von seinem Stamm... oder besser Stämmen?! ...fließt wasserfallartig Blut hinunter. Seine Rinde ist schwarz und verfault. Ranken, so groß wie große Bäume winden sich um den Baum wie falsche Schlangen. Es sieht aus als träge er Wunden die von einem Drachen geschlagen wurden. Dornen sprießen überall hinaus... meterlange Dornen. Hier und da sind Tiere und Namensgeber aufgespießt. So sieht es aus wenn man mit er ureigensten Magie unserer Welt herum spielt. Wenn man die wahre magische Struktur von etwas Benanntem so verändert, dass etwas gänzlich Neues entsteht, es einen neunen Namen bekommt, dann verzerrt das die Struktur. Es zerbricht sie und setzt sie wieder zusammen; es nimmt sie und verknotet sie, reißt sie wieder auseinander und klebt sie mit Blut zusammen. Im Falle des Blutwaldes, keimte nach dieser Umbenennung etwas im Herzen des Waldes. Etwas Böses und Verdorbenes.
Und nun war es unsere Aufgabe dies aufzuhalten! Dank Kethos und Monus Fähigkeiten überlebten wir die Umgebung um den Baum. Alte Ruinen liegen hier. Ruinen deren Ursprung der ganze Blutwald vergessen will. Hier ging es von statten. Das Ritual der Dornen. Und der Elf, der es vollbrachte, etwas so hoch Magisches zu wirken, befindet sich bei uns. Kethos war es der das Ritual ersann und vollzog. Und jetzt will er es mit uns Rückgängig machen.
So standen wir nun vor dem größten Baum den ein jeder von uns je zu Gesicht bekommen hatte. Er lag in einem riesigem See aus wellenschlagendem Blut. Aus der schwankenden Oberfläche ragten alte marodierende, sich von Baum wegzustreben scheinenden Bruchstücke großer Gebäude. Vereinzelt sahen wir Gebeine von Menschen, Tieren und Lebewesen, wenn sie denn welche waren, die keiner von uns identifizieren konnte. Ein erfürchtiges Gefühl übermannte all unsere Sinne, als Monus Byre sich erhob, in die Luft aufstieg und anfing ein Ritual in einem monotonen Gesang anzustimmen. Ihre Stimme deckte eine große Anzahl der uns bekannten Tonlagen ab und glitt gegen Mitte der Zeremonie in erschreckt fremdartige Laute ab. Während sie sang wandte und krümmte der Baum sich, was ein enormes Erdbeben hervorrief, wobei die Bruchstücke der Gebäude brodelnd in dem See aus Blut versanken und große schlierenbesetzte Blasen aufstiegen, welche mit einem widerlich schmatzendem Geräusch zerplatzten. Mit einem grotesken Knirschen riss die Rinde des abscheulichen Baumes auf und eine Fontäne aus Blut ließ es kurzerhand regnen. Die Öffnung sah aus wie eine zyklopische Wunde, deren Ränder wie tentakelartige Wurzeln auseinanderstoben. Darüber, wie ein ätherischer Geist in der Luft schwebend, umarmte Monus Byre die letzte der gesammelten Eicheln. Ihre Haare waberten wild um ihren anmutigen Kopf und ihre Keleidung flatterte wie durch eine nur dort oben existente Starke Luftböhe. Ihr Blick war starr auf die Wunde gerichtet. Ihre Gesichtzüge verrieten einen Anflug von panischem Entsetzen über den Zustand dieses Baumes, doch waren sie auch druchdrungen von starker Hoffung auf Rettung. Um sie herrum erstrahlten astrahle Fäden und endlich losgerissen von diesem fruchtbar eindrucksvollen Moment bemerkten wir wie sich aus Kethos Körper hunderte von Fäden bildeten. Es sah aus als würde aus jeder Dorne die seinen Körper so schmerzhaft bespickt ein Faden heraustreten und sich mit Monus vereinigen. Die Augen geschlossen und die Arme gekreuzt, wie ein Toter in seinem Sarg, neigte sich Monus horizontal über den Spalt und glitt langsam auf ihn zu. Obwohl ihr Mund geschlossen war vernahmen wir alle die folgenden solenn Worte: "Ihr seid auserkohren worden dem Leiden im Blutwald ein Ende zu setzten und dem Verderben nicht nur Einhalt zu gebieten, wie ihr es bis jetzt schon getan habt, sondern es gänzlich aus dem Blutwald zu tilgen. Dies ist mein Wille und ich verpflichte euch ihn in die Tat um zu setzten! Ich gebe mein Leben für dieses Königreich, sodass es wieder in seinem alten Glanz erstrahle und der Schmerz ein für alle mal verschinde!" Mit dieser schweren Bürde, die sie uns hinterließ, versank sie im Spalt und wurde begraben unter blutiger pulsierender Rinde. Nur eine große Narbe blieb übrig.
Nach diesen Ereignis schwangeren Wochen und dem epochal epischen Höhepunkt im Herzen des Waldes kamen uns die darauf folgenden Wochen wie wenige Augenblicke vor. Wir wurden abermals in den Königlichen Palast Alachias geladen und würdig gefeiert. Doch konnten wir uns nicht so amüsieren wie wir wollten, denn wir wussten alle, dass unsere Aufgabe erst angefangen hatte.

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Jaja, der Belenus xD. Schöne geschichte, ich hoffe sie wird noch weiter erzählt ?!?--aya
jaah, der müsste eigentlich schon Tod sein. Aber der kleine hat angefangen zu weinen. Wird natürlich noch weiter erzählt. Das ist vor 2 Jahren gewesen, da kommt noch reichlich. --Şlen Işik




letzte Änderung 06-Nov-2014 01:37:49 MEZ von 127.0.0.1.



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