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Caulkschnäbel

Autor: Sebastian

D

iese merkwürdigen Urvögel leben in den Donnergipfeln. Das Wort "Caulk" kommt aus dem trollischen und bedeutet "drei kleine Zähne". Milde formuliert darf man darin eine Untertreibung erkennen: ihr gigantisches Maul ist derart bizarr mit furchtbaren Reißzähnen gesäumt, daß manche Scholare darin das Werk einer uralten dämonenverseuchten Passion vermuten.

Caulkschnäbel.png

M

it einer Flügelspannweite von 5 m gehören Caulkschnäbel zu den größeren Geschöpfen der Lüfte. Sie sind tagaktive Fleischfresser und jagen Tiere von der Größe eines Zwerges bis hin zu ausgewachsenen Büffeln. Ihre bevorzugte Jagdmethode ist es, sich überraschend aus Richtung der blendenden Sonne auf ihre Beute herabzustürzen, womit sie vermutlich ihre eigene schlechte Wahrnehmung auszugleichen versuchen.

I

hre Hauptnahrung sind zwar Gemse und Steinböcke, aber Caulkschnäbel gelten als nicht besonders intelligent und so kommt es, daß sie zunächst einen kleinen Happen aus dem Fleisch ihrer Beute reißen, um zu testen, ob es ihnen schmeckt.

A

us diesem Grund sollten Wanderer in den Donnergipfeln stets auf der Hut sein, wenn sie Kadaver von größeren Tieren finden, die wie ein Keks "angeknabbert" liegen gelassen wurden, denn eine Gruppe Caulkschnäbel könnte in der Gegend auf der Suche nach schmackhafteren Alternativen sein.

Werte

GES 12 Ini 15
STÄ 15 Angriff 18 (1)
ZÄH 16 Schaden 26
WAH 4 k. Wsk 10
WIL 7 m. Wsk 9
CHA 1 s. Wsk 16
Spruchzauberei NA Fadenweben NA
Erholung 3/Tag (W10) Flug 150/300
Tod 100 Niederschlag 16
Wunde 10 Rüstung 4
KO 60 m. Rüstung 0
Karmapunkte NA Karmastufe NA
Legendenpunkte 5.000
Fähigkeiten
  • Überraschungssturzflug aus der Sonne -4 auf Wahrnehmung (Erkennen), sie selbst +6 Stufen auf Angriff / Schaden. Diesen Vorteil können sie nur in der ersten Kampfrunde ausspielen.
  • Wärmeempfindlichkeit: Der Caulkschnabel nimmt alle Temperaturschwankungen in seiner Umgebung über seine Haut wahr. Auf diese Weise kann trotz seiner geringen Wahrnehmung seine Opfer im Gebirge finden. Für alle Wahrnehmungsproben welche mit Wärme zu tun haben bekommt der Caulkschnabel einen Bonus von 3 Stufen.
Beute
  • Ihre Mäuler können zu Waffen umgearbeitet werden mit Schadensstufe 9, zu führen wie eine Streitaxt. Einige Trollstämme benutzen Caulkschnäbel als traditionelle Waffen, Caulks genannt.
  • Die besondere wärmeempfindliche Haut eines Caulkschnabels ist für einige Personen in Barsaive von gesteigertem Interesse, einige wenige Waffenschmiede können daraus magische Rüstungsteile herstellen und manch Magier oder Alchimist sucht nach seiner eigenen Verwendung dieser besonderen Haut.

Vielleicht könnte man eine ganze Reihe von Wesen ausarbeiten, die durch die Passionen erschaffen wurden. Das könnte ja Raggoks Werk sein, der Donnervogel ist ja Astendar zuzuschreiben und Jaspree hat das Steinpferd erschaffen. Was meinste? -- Fabian

Ja, gute Idee. Mach mal ;-) -- Sebastian

"Mach mal" Immer dieser Enthusiasmus. -- Fabian

Ich liebe deine Orthografie ;-) aber du weißt ja, wer die Idee hat, muß auch machen! -- Sebastian

*gr* gut ist mir auch gerad erst aufgefallen, dass es Enthusiasmus heißt. Damn! -- Fabian

Nicht tragisch! Übrigens gab es das Vieh wirklich, schau mal bei www.spiegel.de -- Sebastian

Wieso sollte das auch tragisch sein? Ich stand noch nie für intelektuelles Niveau! -- Fabian

Ts,Ts,Ts, wer sollte mir diesen Rang auch streitig machen können? Und mach mal das überschüssige "r" weg, Fabster! -- McBrain

Jaja... hackt bloß auf mir rum. IHR SCHWEINE! -- Fabian

SCHWEINE....hat hier jemand SCHWEINE ges...ach, ist ja auch egal! -- Ein Ork, den sein eigenes Gahad anödet

Ach was solls... dann halt wieder den durchgedrehten Psycho spielen. Also dann: AAAAAARRRRGH!!! -- Ak

Sorry, ich verstehe den Zusammenhang zwischen einem mit vielen Zähnen gespickten Maul und Raggok nicht. Demnach wären Piranhas möglichweiser auch Raggoks Geschöpfe? Ich würde als ein "Raggokwesen" z.B. ein Insekt sehen, das der Hauptüberträger für eine langsame und qualvolle Krankheit ist, die letztendlich zum Tode führt.
Ich bin kein Biologe, aber Hirsche und Wildschweine leben normalweise in Wäldern. Mit seiner Flügelspannweite würde der Vogel in dichterem Wald Probleme bekommen. Ich denke in den Bergen werden Steinböcke, Bergziegen und Gemsen wohl eher seine Beute sein. Im dichten Wald ist es auch meist mit der Sonne Essig. :)
Wahrnehmungstufe 4 ist für ein jagendes Wesen eine Zumutung, damit sieht der der Vogel die wenigsten Beutetiere.
Die Waffenidee aus dem Schnabel finde ich toll, aber Schadenstufe 9 für ein Caulk als Waffe, die wie die Streitaxt für einen Troll/Obsidianer einhändig zu führen ist, ist IMHO megaheftig. Eine zweihändig-zuführende Helebarde macht nur Stufe 8. Wenn die Waffe für einen Troll/Obsidianer einhändig zu führen sein soll, würde ich maximal Stufe 7 als Schaden für den Caulk nehmen. Dieses wäre vom Schaden dann ein Zweihänder einhändig geführt. Ist ein Caulk auch für einen Troll/Obsidianer zweihändig zuführen, würde ich maximal Stufe 8 nehmen.
-- yennico

Tja, warum Raggok? Das Teil sieht doch wirklich grotesk aus. Aber letztlich sind die Wege der Passionen unergründlich, so ähnlich wie bei der Wahrnehmung. Haie sehen ja nicht gerade gut ;-) Das mit den Hirschen und Wildschweinen ist eine gute Frage. Überzeugend, da hat wohl der Scholar gepennt. Also Steinböcke, das paßt. Bei der Schadensstufe sehe ich ehrlich gesagt kein Problem. Das ist eine sehr groteske Waffe, die wohl auch eher von NSC's getragen wird. Naja, und +3 auf eine Waffe ist nicht gerad ein Erdrutsch im Regelwerk, oder? -- Sebastian

Ich muss yennico zustimmen, dass ein jagender Vogel keine solch schlechte Wahrnehmung haben sollte. er mag zwar vielleicht schlecht sehen, aber dann nimmt er seine Beute eben auf eine andere Art war. Gehörsinn, Geruchssinn, oder durch die Bewegung der Luft, welche er spürt, vielleicht sogar astral. Daher schlage ich vor, dass man den Caulkschnäbeln entweder eine allgemein höhere Wahrnehmung gibt und ihnen für alle Wahrnehmungsproben des Sehens Mali auferlegt, oder ihnen für eine spezielle Art der Wahrnehmung einen Bonus gibt. Zur Schadensstufe der Waffe muss ich auch sagen, dass ich das ganz schön happich finde. Man könnte ja um die Bestialität dieser Waffe auszudrücken ihr den Effekt geben, das sie die Verwundungsschwelle senkt (auf Grund der sehr ekligen Zähne) und dass die verursachten Wunden vielleicht sehr schwer nur verheilen und eklige Narben hinterlassen. Das ist kreativer als einfach nur den Schaden zu erhöhen. -- Hangol

Ok, das mit der Wahrnehmung habe ich mal angepaßt, meinetwegen. Er ist jetzt also ein Vogel mit ausgeglichener Wahrnehmung. Zum Thema Passion: Es ist nur ein Hinweis und nicht in Stein gemeißelt. Bei der Stärke der Waffe steht es jedem Master frei, die Werte so anzupassen, wie er es für richtig hält. Sorry, aber +3 mehr als eine Standardwaffe ist für mich ein durchaus akzeptabler Wert (vielleicht hat Raggok seine Hand doch im Spiel?). Ich finde die Diskussion etwas kleinlich, aber ok, es scheint euch wichtig zu sein. -- Sebastian

Hey, sei nich gleich eingeschnappt, wir üben doch nur konstruktive Kritik. Letztenendes steht es ja jedem Master frei wie er seine Welt und damit auch seine Monster und Waffen gestaltet. Nur wenn jemand neu auf diese Seite kommt und sich dieses Wesen anschaut, dann soll er halt mehrere/verschiedene Anregungen bekommen, wenn es nicht alle Wikianer gleichsehen. -- ein tröstender Hangol

Eingeschnappt????? :-) Sorry. Na, ich find's ja gut, über Dinge zu diskutieren, und ich finde das richtig, was Du sagst. Es tut mir leid, wenn das so stark rüberkam. Meine Formulierung war nicht ok. Übrigens gab's den Vogel wirklich, such mal nach "drei kleine Zähne" und Spiegel ;-) -- Sebastian

Ok, dann kam das vielleicht nur so rüber. Ja, is schon lustig der Artikel, was es so alles mal gab ... Das man das ganze ein wenig abwandelt ist ja völlig legitim, also aus einem Fisch einen Steinbockfresser macht z.B. Ich hab über diese Wahrnehmungssache nochmal nachgedacht und mir überlegt, was wohl eine für diesen VOgel passende Art wäre seine Opfer aufzuspüren, wenn er sie schon nicht sieht. Und mir kam die Idee einer gewissen Wärmeempfindlichkeit -- da es ja von einem Reptil abgeleitet ist -- aber nicht in der Form von Infrarotsicht, sondern dass der Caulkschnabel über seine Haut die Wärmestrahlungen aus der Umgebung aufnimmt. Da es auf den Berggipfeln im allgemeinen etwas kälter ist, würden also gleichwarme Lebewesen wie eben Steinböcke sehr schnell auffallen. Diese Variante bringt gleich noch weitere Aspekte ins Spiel. Zum Bsp. besondere Umhänge, mit denen man seine Körperwärme abschirmt um nicht entdeckt zu werden; mögl. Konsequenzen eines Lagerfeuers; aber auch, dass gewisse Personen (Magier, Alchimisten??) an der besonderen Haut des Caulkschnabels interessiert sein könnten. Dafür würde ich halt vorschlagen, dass die Wahrnehmungsstufe 4 bleibt, der Caulkschnabel aber auf alle "Wärmewahrnehmungsproben" einen Bonus von 3-4 Stufen erhält. Vielleicht kann man das auch in Form einer gesondert aufgeführeten Fertigkeit darstellen. Ich änder das mal unter Vorbehalt. -- Hangol

Das erinnert mich an die Wahrnehmung der Haie und ihre Fähigkeit, mit Organen in ihrer Haut elekromagnetische Felder zu spüren. Aber wird es im Gebirge nicht auch sehr warm, wenn die Sonne auf die Felsen scheint? Ich würde so eine Wahrnehmung eher in polaren Gebieten vermuten, oder zumindest oberhalb der Schneegrenze, oder bei Höhlenbewohnern. Ich finde die Idee wirklich gut, aber sollte man dafür nicht ein neues Monster kreieren? Sonst stopft man zu viele Effekte in ein einziges Monster. Das mit den Schnabelwaffen ist doch schon eine Besonderheit. Was die Wahrnehmung betrifft, bin ich inzwischen ganz eurer Meinung. Vielleicht wäre es besser, das Tier als absolut Dumm zu beschreiben. Dann hat man doch eine Schwäche, die gut zu dem Tier paßt und was gut ausgespielt werden kann. In die Wahrnehmung fließt die Intelligenz schließlich als Faktor ein. -- Sebastian

Warum denn nicht alles in diesem Tier, es is schleißlich auch n ganz schöner Brummer und gar nicht so leicht zu bekämpfen/fangen/sich vor ihm zu retten. Bei 5000 Legendenpunkten kann das vieh schon einiges an specials haben, oder? -- Hangol

Die 5000 Legendenpunkte erklären sich durch Schaden, Ini und Angriff, insbesondere durch den Überraschungsangriff. Ich würde aus dem Effekt ein neues Monster machen, und finde, daß er nicht sonderlich gut zu dem Caulkschnabel paßt, auch wenn die Idee an sich gut ist. -- Sebastian

Ich habe im Forum meinen weiteren Beitrag zur Diskussion gepostet, denn inzwischen ist die Diskussion über den Artikel länger als der Artikel selber. -- yennico

Das ist eine wirklich lange Diskussion, und es ist mir zu anstrengend, darauf im Detail einzugehen. Ich mag etwas stur sein, was den Caulkschnabel angeht - er gefällt mir aber so sehr gut, wie er ist, und ich möchte ihn nicht ändern, auch nicht wenn ich mathematische Beweise vorgelegt bekomme, welche seine Unmöglichkeit für alle Zeiten belegt. Um es kurz mit den Worten eines Freundes zu sagen: Dramaturgie ist wichtiger als Logik. Wie wäre folgender Vorschlag - Caulkschnabel nach Yennico? Da kannst Du Dich kreativ austoben und deine Energie in einer positiven und schöpferischen Form nutzen. -- Sebastian

Moinmoin zusammen!
Wie es so meine Natur ist, lese ich hin und wieder, was sich auf der Seite tut, obwohl ich mich ja eigentlich vom ED-Geschehen zurückziehen wollte - aber gerade packt es mich doch wieder und ich fühle mich bewogen, doch mal meine Meinung kundzutun:
Für mich als Außenstehender stellt sich die Situation so dar: Sebastian kreiert ein Monster, mit einer kleinen Hintergrund-Story, auf die man ein Abenteuer aufbauen könnte, Werte, die schätzungsweise nicht errechnet sind (so wie ich unseren Sebbe kenne^^), aber meines Erachtens in Ordnung gehen. Dass man diese Waffe bauen kann, stand ja häufig im Mittelpunkt dieser Disuksion, genau wie die Legendenpunkte usw. Zu der Waffe kann ich nur sagen, weil yennico ja schon von Realismus und Ähnlichem gesprochen hat: Klar müsste ein Caulkschnabel mehr Schaden machen, da er praktisch 2 dieser Waffen führt; man vergesse aber nicht, dass ein Troll/Orc dazu noch ihre Kraft adieren, da sie natürlich auch Schwung holen etc. - aber um ehrlich zu sein spielt das für mich auch überhaupt keine Rolle.
Ist es denn so wichtig, dass die Angaben korrekt sind? Ist diese Beschreibung eine dogmatsiche Anweisung, dass die Kreatur genau so gespielt werden muss? Meines Erachtens nach nicht. Zumal wir auf unserer Seite nie behaupten haben oder würden, unsere Erfindungen bewegen sich in einem 100% regelgerechtem Rahmen. Meinetwegen gibt es Ecken und Kanten und eine Sachen mögen overpowert sein - dazu kann ich nur sagen, bei mir Zuhaus ist gestern ein Besen umgefallen - wen interessiert's? Ich finde Sebastians Vorschlag ist doch gut, du hast hier ja die Möglichkeit, deine eigene Variation zu veröffentlichen.
Verstehe mich nicht nicht falsch, ich finde Kritik ja immer sinnvoll, nur bin ich der Meinung, dass du zu sehr auf Details eingehst, die, meiner Meinung nach, Lapalien sind. Ich verstehe Sebbe auch, dass er nichts ändern will, schließlich sind unsere Kreaturen auch irgendwie unsere "Kinder"^^.
-- Fabian, und schon wieder weg aus Barsaive!

Wenn man eine Kreatur nicht verändern möchte, braucht man das nur zu sagen. Dann erübrigt sich jede weitere Diskussion. Zu mehreren nur in Werten unterscheidlichen Kreaturen habe ich eine anderen Meinung, als dass man sie jeder als eigenen Artikel ins Wiki stellen sollte.
Fabians Meinung zu overpowerten Sachen kann ich nicht teilen. Ich habe da wohl einen anderen Qualtitätsanspruch. Mein Ziel bei der Erstellung einer Kreatur wäre es, sie so zu erstellen, dass sie möglichst unverändert häufig eingesetzt werden kann. Ein Leser möchte doch eine Kreatur möglichst ohne eigene Arbeit (z.B. durch Balancing) reinstecken zu müssen in seine Runde übernehmen können. Als Autor einer Kreatur/Disziplin, etc. fände ich es toll, wenn jemand mir als Rückmeldung gibt, dass er meine Kreation unverändert in seine Session eingebaut hat.
-- yennico





letzte Änderung 27-Aug-2008 20:53:57 MESZ von unknown.

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