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Natarajas Phiole

Thema Alchimist

Einheitsmenge 1 Phiole
Spezielle Zutat Träne einer Passion und mehr
Alchemiewert 12
Wirkung erschafft Universum
Dauer permanent
Reichweite -
Zubereitungszeit 1 Monat


N

atarajas Phiole ist eine besondere Phiole, die ein ganzes Universum (eine Niederwelt) enthält. Obwohl von außen nur eine Phiole normaler Größe, ist das Innere absolut schwarz. Wenn man sie aufmerksam betrachtet, erkennt man im Schwarz kleine helle Pünktchen, und bei einer Wahrnehmung > 10 sieht man, daß es Sterne und Galaxien sind - bzw., daß es aussieht wie der Nachthimmel, denn welcher Barsaiver kennt schon Galaxien...

D

ie Phiole ist recht schwer, ungefähr so, als wäre sie aus Blei. Wenn man sie öffnet, entsteht ein unglaublicher Sog, der alles in seiner direkten Nähe hineinsaugt und auf magischem Wege in das innere Universum zieht (größere Dinge werden beim Hineinsaugen auf magischem Wege verkleinert, so daß sie den Übergang gefahrlos überstehen). Absolut jedes Ding, sogar astrale Dämonen, werden von dieser Kraft eingesaugt - falls das Opfer keinen Stärkewurf gegen 16 schafft. Der Sog hat erfasst jedes nicht fest verankerte Ding in einem Umkreis von 3 m vor der Öffnung, könnte aber sogar einen Wal hineinziehen. Wer auch immer die Phiole öffnet, muß extrem vorsichtig sein, nicht selbst in den Sog zu geraten - bei jeder Öffnung muß daher eine Probe in Angewandter Alchemismus (bzw. eine Geschicklichkeitsprobe) gegen 12 geschafft werden. Wenn man die Phiole nicht wieder verschließt, tut sie es nach wenigen Runden von selbst, und sei es dadurch, daß irgend ein hereingesogenes Steinchen oder ein Stoffetzen die Flasche verstopft. Für einen Hineingesogenen ist die Reise in etwa so vorstellbar wie in Stargate. Einmal eingesogen, findet man sich meist auf einem bewohnbaren Planeten wieder, oder besser, man fällt aus einiger Höhe auf den Boden, und je nach Ort kann der Sturz mehr oder weniger glimpflich verlaufen.

Wer in die Phiole reist, kann zurückkommen, indem z.B. der Geisterbeschwörerzauber Geisterportal gewirkt wird.

Jedes Mal, wenn die Phiole geöffnet wird, kann etwas daraus mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit entkommen (1 auf 1W6). Falls der Alchemist die Phiole wie eine Ketchupflasche ausklopft, steigt die Wahrscheinlichkeit sogar auf 1-4 auf 1W6.

D

ie Phiole ist so zerbrechlich wie jedes andere Glasgefäß. Wenn die Phiole zerstört wird, entsteht eine gewaltige Explosion mit Schadensstufe 40 in einem Umkreis von 100 m. Niemand weiß, ob die darin enthaltene Welt dabei ebenfalls zerstört wird, oder ob die Phiole nur ein Tor ist, aber die alchemistische Lehrmeinung tendiert dazu, daß die darin enthaltene Welt sich in der Explosion vernichtet. Genaues weiß jedoch niemand.

W

enn man die Phiole schüttelt, ist es für die darin enthaltenen Wesen wie ein starkes Erdbeben, und entsprechend kann man das Innere durch Erhitzen (Dürre und gnadenlose Sonne) oder Abkühlen (eisige Schneestürme) beeinflussen. Hier sind viele weitere Effekte denkbar: Eine starke Verseuchung der astralen Umgebung der Phiole könnte im Inneren eine Mini-Plage auslösen. Aber ganz vernichten wird man die darin enthaltene Welt niemals, solange die Phiole intakt bleibt.

E

inige Alchemisten gehören zu einer Art Sekte und glauben, daß unsere Welt wiederum selbst in einer gigantischen Phiole steckt, und fürchten, daß unsere Weltphiole irgendwann vernichtet wird. Um die Details werden innerhalb dieser Sekte heftige Diskussionen geführt. Die einen glauben, daß dieser Überalchemist genial und sehr mächtig ist, und die anderen befürchten, daß er trottelig und ungeschickt ist (diese Glaubensbrüder neigen gar dazu, laute Geräusche zu vermeiden, um ihn nicht zu erschrecken). Jedenfalls ist beiden Bekenntnissen gemein, daß sie seit Generationen intensiv nach den Pfropfen suchen.

U

m eine solche Phiole herzustellen, müssen alle bekannten Elemente miteinander vermischt werden, und das Wichtigste sind hierbei die 7 wahren Metalle, die 5 wahren Elemente, Orichalkum, ein Tropfen des Blutes jeder Namensgeberrasse und eines Drachen sowie die Träne einer Passion (Hinweis: Vasgothia).

Hi Sebastian, ich kann mit dem Hinweis Vasgothia nichts anfangen! Kannst du das noch klären? Ansonsten ein sehr krasses Ding, aber auch schwer herzustellen/ zu finden. --Manu

In Vasgothia wurden die dortigen Passionen von den Dämonen vernichtet. Ihre Überreste - die Früchte der Passionen - könnte man als Träne der Passion deuten, darauf wollte ich hinaus. Aber letztlich ist das Sache der Spielleiter. Ich denke auch, daß man als Alchemist vielleicht eine solche Phiole herstellen kann, wenn überhaupt. Sie ist mehr als Artefakt gedacht, das man finden kann, oder das gegen einen eingesetzt wird. Bei den Werten bin ich mir auch noch nicht so sicher. Vielleicht sind sie zu hoch, andererseits dürften die meisten wirklich mächtigen Gegner eine Stärkeprobe gegen 16 schaffen können, und naja, als Alchemist muß man die 12 auch erst mal schaffen. Das mit der Explosion ist vielleicht etwas heftig, andererseits kann man das nur einmal anwenden, und ich habe mich an dem Zauber Todesregen orientiert: 75 m Radius und wirkt ca. 400 Schadenspunkte innerhalb von 20 Runden. Ich muß die erstmal durchspielen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Vielleicht sollte ich die Werte insgesammt runterrechnen, damit sie spielbarer wird. Andererseits dachte ich daran, daß ein Spieler, wenn er ein so mächtiges Artefakt hat, im schlimmsten Fall ein paarmal damit Erfolg hat - was sicherlich sehr witzig für die Spieler ist und sehr frustrierend für den Spielleiter, aber wenn er diese Phiole ins Spiel bringt - und ohne seine Mitwirkung ist es definitiv ausgeschlossen, daß ein Spieler die Zutaten zusammenbekommt - dann muß er die Effekte einkalkulieren. Ich stelle mir das so vor: Die Spieler sperren einen Dämon in die Flasche, der sie sonst vernichtet hätte. Sie sind total happy, und als nächstes wird die erstbeste unfreundliche Stadtwache gleich hinterhergeschickt. Plöpp und weg, und so geht das ein paarmal weiter im schlimmsten Fall, die Spieler haben ihren Spaß, bis das erste eigene Gruppenmitglied mit eingesogen wird. Oder die Leute in der Flasche werden von dem Dämon terrorisiert und flehen die Spieler irgendwie um Hilfe an. Oder die Phiole bekommt einen kleinen Riß, und bumm. Oder anstatt einen Krieger zu verschlucken, befreit sich zufällig der Dämon. Kurz: Das Ding ist mächtig, aber zu gefährlich, um es bei jeder Gelegenheit zu benutzen, und jeder einigermaßen schlaue Alchimist wird sich einen alten Salzstollen suchen, oder einen Drachen, um sie sicher aufzubewahren und endlich los zu sein. -- Sebastian

Gut, danke für die Erklärung mit Vasgothia. Und der Rest, klar so sollte es sein ;), ein sehr lustiges, mächtiges aber auch gefährliches Artefakt! --Manu





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