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Maras Leben

Autor: Lele


Mara's Leben

Guten Morgen Däp't'ßla guten Morgen T'Getuan ich habe dich früher erwartet Worahm hat dich angekündigt und erzählt du hättest etwas ... jemanden gefunden. Ja ehrwürdige es ist ein Windling viel war noch nicht herauszubekommen, es hat bis jetzt weder in unserer noch der der Zwerge gesprochen,allerdings war sie auch bis vorhin bewusstlos, ich glaube sie ist sehr jung.. Dann wird sie unsere Sprache lernen müssen denn ich kenne niemanden innerhalb von drei Tagesreisen, der ihre Sprache spricht. Das heißt ehrwürdige, dass ihr sie im Dorf behalten wollt. Möchtest du das nicht? Es nicht zu tun wäre Mord und du weißt das wir niemanden im Dschungel alleine lassen. Deshalb habe ich sie mitgenommen, aber sollten wir nicht ihre Familie ausfindig machen. Es ist lange her das ein Windling bei uns war, sie ist deine Verantwortung. Meine Verantwortung? Ja erzieh es, kümmer dich um es, halte es davon ab unser Leben aus dem Gleichgewicht zu bringen und bring ihr bei was du für nötig hältst und wenn sie sich einfügt soll es eine von uns sein, als wäre es eine von uns und dein Kind. Aber ich weiß nicht wie man sich um einen Windling kümmert. Dann wirst du es lernen, du darfst gehen. T'getuan seufzt und antwortet abschließen Ja ehrwürdige Däp't'ßla bevor er die hütte der Lahalla verlässt und im gehen wie zu sich selbst murmelt er: ausgerechnet ich, hätte mich der Wald nicht warnen können ich ging davon aus nie Kinder zu haben und dann auch noch ein Windlingskind,. Sie ist so klein ich habe noch nie jemand so kleines gesehen. Aber wenn Däp't'ßla es sagt sie wird es wissen, wenn sie es mir zutraut sollte ich nicht an mir zweifeln. Achherrje ich habe wichtigeres zu tun als mich um das kleine zu kümmern soll ich es etwa mit in den Wald nehmen.

T'getuan ist am unteren Rand des Dorfes angekommen seine Hütte ist eine der äußersten und untersten. Er geht durch den türlosen Eingang hinein im Zwielicht sitzt Mara inzwischen auf dem Boden. Na kleines bist du wach geworden? Hast du hunger?

Mara die ihn nicht versteht antwortet mit einem leise in Windling genuscheltem: Mama? T'Getuan der sie nicht versteht überlegt was man so einem Windling zu essen geben könnte. Die letzten zwei Tage war sie bewusstlos gewesen aber jetzt war es höchste Zeit das sie etwas aß sie musste schon sehr geschwächt sein. Da die Lahalla beschlossen hatte sie aufzunehmen und er auf sie achtgeben sollte musste er sie jetzt aufpäppeln. Er beschloss sie mit zu K'teri zu nehmen er hatte ein Kind von nur etwas über einem Jahr und würde vielleicht mehr wissen. T'getuan meint sich erinnern zu können das es K'long hieß aber er war sich nicht sicher. Also nahm er das kleine wimmernde Bündel in die Hand und kletterte wieder das Dorf hoch um zu K'teris Hütte zu gelangen schon einige Schritte vor der Hütte kann er hören wie K'teris mit seinem Kind schimpfte scheinbar hatte er etwas zerbrochen. T'getuan bewegt das Windspiel an der Tür wartete kurz und sagte ich bin es T'getuan, ich suche deine Hilfe. Drinnen hörte er die Anweisung an den Sohn sich ruhig und angemessen zu verhalten, er musste fast grinsen, er sprach nicht oft mit den Bewohnern im Dorf und wenn kamen sie mit ihren Fragen und leiden die zu unwichtig für die ehrwürdige Hüterin Däp't'ßla waren zu ihm nicht er zu ihnen, dass musste verwunderlich für K'teri sein, mal ganz abgesehen davon das sie seit einem Jahr kaum ein Wort gewechselt hatten. Und kurz danach stand auch einen sehr verwundert dreinschaunder T'skrang im Eingang und meinte:Du?Hilfe von mir? Ja darf ich eintreten? Ja natürlich. T'getuan war lange nicht in dieser Hütte gewesen, aber sie sah aus wie damals, hinten waren Schlaflager und ein paar Körbe in denen sich Werkzeuge und persönliche Habseligkeiten versteckten in der Mitte eine Feuerstelle in einer feuerfesten _Schale unter einem Rauchabzug um die ein paar Matten aus Schilfgräsern und Hanf lagen und tatsächlich ein zerbrochener Tonbecher, alles in allem praktikabel und aus Sicht der hier wohnenden T'skrang heimelig. Er fragte sich ob Windlinge wohl auch Hütten bauten in was für Familienverhältnissen sie wohnten und... K'teri unterbricht seine Überlegungen indem er freundlich und mit unverhohlener Neugier fragt : Wofür in allerwelt könntest du meine Hilfe brauchen? T'getuan hält seine Hand hoch auf der Mara sitzt und erzählt: diesen Windling habe ich gefunden es war zwei Tage bewusstlos und hat mindestens solange nichts gegessen. „Die ehrwürdige Däp't'ßla hat entschieden das ich mich um es kümmern soll und ich weiß nicht was es ißt.“ „Hm, es sieht so klein aus, ich habe gehört das Windlinge klein sein sollen aber so klein.“ „Ich glaube es ist noch sehr jung, bestimmt kein Jahr aber auch ich weiß zu wenig über Windlinge um das zu wissen.“ „Lass es uns mit Karibeerenbrei versuchen ich kenne kein Kind das das nicht mag und es ist sehr Nahrhaft, ... zumindest für uns ich habe noch ein paar Beeren für K'leng und es wird auch für beide reichen, bleib doch einfach zum essen wenn es dir nichts ausmacht ich wollte gerade kochen und puh... äh setz dich und...“ T'getuan, der weiß das dies seltsam für K'teri ist, bietet an bei der Zubereitung des Essens zu helfen. Er setzt Mara auf einer der Matten vorsichtig ab und schält die Gonkowurzeln die schon bereit liegen während K'teri Wasser holt und ihn mit den beiden Kindern zurücklässt. K'leng setzt sich in die nähe von Mara aber nicht zu nahe gerade so das er sie nicht mit ausgestrecktem Arm berühren kann hin und betrachtete den kleinen Windling ganz ruhig und voller kindlicher Neugier.

Während T'getuan die Wurzeln schält und kleinschneidet, betrachtet er K'leng, wie groß das Kind in dem Jahr geworden war, er hatte es gar nicht mitbekommen er hatte allgemein im letzten Jahr nicht viel von den anderen mitbekommen er war ja fast immer alleine im Dschungel, denn jeder Meter im Dorf hielt qualvolle Erinnerungen für ihn bereit. Erinnerungen an Laß'temey der T'skrangfrau die in seinen Augen die schönste war die die Welt je erblickt hatte mit der er so viele schöne Momente erlebt hatte und mit der er in der Hütte neben dieser gewohnt hatte. Auch an K'lengs Mutter hatte er gute Erinnerungen sie war die beste Freundin von Laß'temey gewesen aber beide waren mit nicht wenigen anderen T'skrang vor etwa einem Jahr nicht von der Jagd zurückgekommen. K'leng war damals nicht mehr als ein paar Wochen geschlüpft und er und Laß'temey hatten ein Ei in der Brutkammer abgelegt. Er hatte mit Laß'temey das Ei bemalt sie mit blauer und er mit roter Farbe. Aber das Ei schlüpfte nie und nach Ablauf der vorbestimmten Zeit wurde es aus der Brutkammer gebracht. Eine Scherbe des Eis trug er bis heute mit sich, dies wusste niemand denn es war nicht erlaubt die Scherben der nicht geschlüpften Eier aufzuheben. Seitdem hatte er sich in eine Hütte am Rand des Dorfes zurückgezogen und sich ganz auf sein verstehen des Waldes und der Natur konzentriert. Vielleicht hatte der Wald ihm deshalb dieses kleine Ding geschickt, das er zurück ins Dorf finden würde, denn eins stand fest er brauchte Hilfe. K'teri kommt mit dem Wasser zurück und während sie zusammen das Essen bereiten unterhalten sie sich über dies und das. K'teri erzählt vom neuesten Klatsch und zusammen spekulieren sie über Mara's Herkunft und über das Wesen von Windlingen im allgemeinen. Als das Essen fertig war sucht K'teri seine kleinste Schale heraus und setzt Mara die wieder eingeschlafen war darin den lauwarmen Karibeerenbrei vor. K'leng bekam auch von dem Brei Während für T'getuan und K'teri jeweils eine Schussel mit Fisch und Gonkowurzeln bereit seht. So sitzen sie da und K'leng beginnt sogleich seinen Brei selbstständig zu essen. Doch Mara die T'getuan vorsichtig geweckt hat sitzt mit großen verweinten Augen vor der Schüssel und tut nichts. K'teri spekulierte, dass es vielleicht zu früh für feste Nahrung sein könnte und Mara Milch bräuchte aber woher sollten sie Windlingsmilch nehmen.

Maraalskleinkind.jpg

T'getuan meint dass sie vielleicht nur noch nicht gelernt hatte selbst zu essen, oder dieses Essen einfach nicht kenne außerdem ist der löffel viel zu groß für sie. T'getuan klettert zurück in seine Hütte und kommt zurück mit einem kleinen Spatel aus Knochen. K'teri ist entsetzt „du willst den Windling von einem Knochen essen lassen? Ist es wenigstens von einem Tier?“ 2Wofür hältst du mich meinst du ich habe Knochen von Namensgebern in meiner Hütte? „ „Nein, nur du weißt...“ T'getuan seufzt und meint „Ja ich weiß, aber K'teri wofür hältst du mich ich bin kein Geisterbeschwörer sondern Schamane und selbst dann würde ich wahrscheinlich nicht ein Kind mit den Knochen von Namensgebern füttern.“ K'teri beteuert das es ihm leid tut. T'getuan findet es zwar empörend das K'teri aiuch nur auf die Idee gekommen ist, aber im Moment gaibt es wichtigeres, außerdem besitzt er tatsächlich die Eischale und das würde von K'teri als noch verwerflicher empfunden werden. T'getuan nimmt also den kleinen Spatel und taucht ihn in den Brei um ihn dann vorsichtig in den Mund des kleinen Windlings zu stecken der dies tatsächlich annimmt. Es scheint auch zu schmecken denn nach vorsichtigem Schlucken streckt Mara die kleine Hand nach dem für sie immer noch großen Spatel aus und beginnt umständlich von selbst zu essen. Sie ist nicht viel zumindest nach der Meinung der drei T'skrang und macht eine ziemliche sauerei, da sie den Spatel nach kurzer Zeit aufgibt und mit den Händen isst. Danach schläft Mara wieder erschöpft ein. T'getuan trägt Mara nach einiger Zeit vorsichtig zurück in seine Hütte. Dort beginnt er er für Mara einen winzigen Löffel und auch kleine Schüsselchen zu schnitzen. Nicht viel später hört er das Windspiel vor seiner Tür und dazu K'teri der fragt ob er hereinkommen könnte. T'getuan bittet ihn herein. K'teri erklärt das er K'leng beim Schwimmen mit den anderen Vätern und Müttern gelassen hat. Dann setzt er sich und sie schwiegen einige Zeit bis K'teri sagt „Ich habe ßleeß mitgebracht, möchtest du.“ T'getuan nickte vielleicht würde ihm der Alkohol helfen die neue Situation zu akzeptieren. So tranken sie zusammen ohne zu reden. Sie schwiegen sich lange an bis K'teri sagt: „Du solltest zurück ziehen.“ T'getuan fragt „Zurück? Zurück in die Hütte die ich mit Laß'temey, ... aber ... „ „Ja genau dort noch steht die Hütte leer, ich wohne auch noch dort wo ich mit Firßon die Wände bemalt habe, nicht weil es einfach ist, sondern wegen K'leng. Wenn du nebenan wieder einziehst werde ich dir mit dem Windling helfen können und das Jahr in dem du mit niemanden geredet hast vergessen. Ich werde dir helfen und du mir, so wie es gewesen wäre wenn Laß'temey und Firßon noch da wären. Was sagst du T'getuan?“ „Ich muss darüber nachdenken2 Wieder schweigen beide bis T'getuan fragt: „Meinst du ich sollte ihr schwimmen beibringen?“ „Die frage beantwortete ich dir wenn du nebenan wohnst.“ wieder seufzst T'geutuan: :Nun gut hilfst du mir meine Sachen hochzubringen?“ „Ja und ich würde sie erst in einer Schussel baden das wird für sie tief genug sein, da sie immer noch voll Brei ist würde ich das machen sobald sie aufwacht“ Dann beginnen sie die Matten aufzurollen und die Körbe zu verschließen um sie zusammen hochzutragen in die Hütte die er mit Laß'temey bemalt hatte, wie es Brauch war wenn man den Bund des Lebens schloss. Die Hütte ist größer und heller. Als Mara wieder aufwacht geben sie ihr wieder Brei zu essen und Wasser zu trinken, diesmal blieb sie danach noch etwas wach und betrachtete die T'skrang die scheinbar nett zu ihr waren. Sie stellte fest das sie wieder woanders waren hier waren die Wände anders bemalt und zwar mit blauen und roten Mustern die sich immer wieder verschlangen. Sie beobachtet wie die T'skrang eine große schale mit Wasser neben sie auf den Boden stellen und wird sich erst bewusst was das bedeutet, als einer der T'skrang sie nimmt und in die Schüssel setzt, das wasser ist angenehm und die T'skrang scheinen nichts dabei zu finden wohingegen ihr Eltern sie immer vor dem wasser gewarnt haben, also erforscht sie vorsichtig den Spaß am planschen und wird dabei komplett nass aber auch sauber und nach einiger Zeit schrumpelt ihr haut, weil sie vom Wasser ganz aufgeweicht ist. Als T'getuan dies bemerkt holt er die nun verdutzte Mara schnell aus dem Wasser weil er Angst hat sie könnte sich auflösen, denn so etwas hat er noch nie gesehen. Er wickelt sie in Tücher hoffend sie nicht kaputt gemacht zu haben. Mara schläft bald in dem Haufen aus Tüchern wohlig ein. Am nächsten morgen wacht Mara vom Sonnenlicht, dass durch die Blätterdecke des Dschungels durch das Fenster auf sie fällt auf. Heute geht es ihr schon viel besser und neugierig betrachtet sie den T'skrang der mit dem Rücken zu ihr sitzt. Er kommt ihr sehr groß vor, aber sie hat auch noch nicht viele Namensgeber außer Windlingen gesehen. Sie ist vor nicht mal einem Jahr im Servos Dschungel geboren worden Ihre Familie war ein Stamm von Windlingsnomaden, die nachdem sie das Kaer verlassen haben sich einfach entschieden zusammen zubleiben, aber nie wieder lange an einem Ort zu bleiben und so zogen sie durch Städte, Berge, Täler, Wälder und eben auch durch den Servos-Dschungel. Nachdem Mara geboren war zogen die Windlinge weiter im Servos-Dschungel umher und gerieten immer tiefer hinein bis sie eines Tages von Espagras angegriffen wurden. Mara kann sich kaum an den Angriff erinnern den sie wurde ziemlich zu Anfang einfach zu Boden geschleudert wo sie verletzt und bewusstlos liegenblieb, der Rest ihres Clans wurde entweder gefressen oder hat sich auf der Flucht in alle Himmelsrichtungen verteilt. Wer von ihnen überlebt hat und ob die überlebenden wieder zusammengefunden haben kann Mara nicht einmal ahnen, sie kann nicht einmal ahnen ob überhaupt noch jemand lebt, was sie weiß ist, das sie allein ist und irgendwann bei diesem großen Wesen ohne Flügel, dafür aber mit Schwanz aufgewacht ist, der sich seitdem um sie sorgt, sie umherträgt und ihr zu essen gibt. Sie ahnt das dies ein T'skrang sein muss, denn ihr wurde von ihnen erzählt. Sie findet die seltsamen Dinge mit denen der T'skrang behangen ist furchteinflößend. Denn sie hat Knochen zum Beispiel noch nie gesehen, da ihr Clan vegetarisch gelebt, weil er selbst nicht gejagt hat und somit auch nie Tiere auseinandergenommen. Außerdem gibt er fremdartig zischelnde Laute von sich so wie auch der andere den sie gesehen hat. Aber der war nicht mit so seltsamen Sachen behangen. Aber irgendwie haben diese Sachen mit denen der T'Skrang behangen ist auch eine faszinierende Anziehungskraft auf Mara und im Astralraum leuchten sie so schön. Über den Rücken des T'skrang ist wie Mara sehen kann eine Schlange auftätowiert, so eine hatte der andere auch aber dieser hat auch noch mehr Tattoos, er ist von oben bis unten übersäht mit Tattoos. Mara fühlt sich hungrig und steht auf langsam geht sie über den hölzernen Boden, der komplett aus Ästen zu bestehen scheint und somit für Mara eine ziemlich abenteuerliche Landschaft ist, zu dem T'skrang als sie neben ihm steht sieht sie das er in der Mitte des Raumes ein Feuer entzündet hat und in einem Topf über dem Feuer rührt. Sie sieht den Topf an und dann den T'skrang der sie inzwischen bemerkt hat und beobachtet. Der T'skrang sagt „Guten morgen“, aber Mara versteht ihn nicht, sie versucht vorsichtig zu lächeln. Der T'skrang zeigt auf sich und sagt „T'getuan“ dann zeigt er auf Mara. Mara legt den kopf schief und überlegt dann zeigt sie auf den T'skrang und versucht es vorsichtig mit „Getuan“ und der T'skrang scheint sich zu freuen soweit Mara seine Züge deuten kann und zeigt wieder auf sich und sagt „T'getuan“ und zeigt dann wieder auf sie und wartet. Mara zeigt auf sich und sagt ihren Namen der T'skrang wieder holt Mara's Namen. Mara hört von draußen Hölzer die leicht aneinanderschlagen und zischelnde laute. Der T'skrang schaut auf und gibt auch zischelnde laute von sich daraufhin kommt der Tskrang der gestern auch da war herein neben ihm läuft der kleine T'skrang und in seiner Hand ist ein flacher Korb mit Früchten und Beeren die Mara auch kennt. T'getuan zeigt auf sich und sagt „T'getuan“ und dann auf Mara und sagt „Mara“ dann zeigt er auf K'teri und sagt „K'teri“ und wartet bis Mara ihn wiederholt dann wiederholt er alles und nimmt K'leng in die Reihe mit auf und Mara wiederholt auch das. Die beiden T'skrang setzen sich zu ihnen. Mara liebäugelt mit den Früchten auf dem Korb und stellt sich daneben traut sich dann aber nicht etwas zu nehmen. T'getuan fragt „Essen?“ Und Mara wiederholt „Essen?“ aber weiß nicht was es heißt doch der T'skrang nimmt eine der Früchte und ein Messer und schneidet sie in Stücke, woraufhin Mara zusammen mit K'leng begeistert davon zu essen beginnt. So gewöhnt sich Mara ein und T'getuan findet sich wieder ins Dorfleben ein. Mara lernt die Sprache der T'skrang und vergisst ihre eigene, Anfangs ist sie noch oft traurig und vermisst ihr Familie aber umsomehr die T'skrang ihre neue Familie werden umso mehr gewöhnt sie sich an ihr neues leben und ist glücklich damit. Sie lernt die liebe zum baden im See unterhalb des Dorfes (auch wenn die erhöhte zerbrechlickeit der flügel in nassem zustand diese etwas trüben) und die Liebe zur Natur um das Dorf herum. Im ersten Jahr bei den T'skrang weigert sie sich auch nur eine wache Minute ohne den großen T'skrang mit dem seltsamen Schmuck zu verbringen, also muss er sie wohl mitnehmen wenn er in den Dschungel zieht doch mit der Zeit verliert sich ihre Anhänglichkeit etwas. T'getuan freut sich über jeden cm den sie wächst auch wenn er sich sorgen um ihr Wachstum macht denn die T'skrang Kinder wachsen soviel mehr und schneller und bei 33,3cm hört sie einfach auf zu wachsen. Mara freundet sich auch mit den anderen Kindern der T'skrang an und irgendwann bleibt sie auch zurück wenn T'getuan in den Wald geht um mit den anderen Kindern Held und Horror (so twas ähnliches wie Versteckfangen) oder andere Spiele zu spielen. Manchmal wenn T'getuan länger im Dschungel bleibt übernachtet sie auch bei K'leng, dann erzählen sie sich gegenseitig Gruselgeschichten von bösen Monstern und Horrors.

„Wusstest du das sie Gorton die Zunge nachträglich spalten mussten weil er mit ungespaltener Zunge geboren wurde?“ „Oh ... nein, aber warum?“ „Wie warum? Natürlich das er beschützt ist vor den Horrors.“ „Aber hier sind doch gar keine Horrors.“ „Ja weil sie hier nichts holen können wir sind alle beschützt weil wir alle gespaltene Zungen haben.“ „Aber meine Zunge ist nicht gespalten. Was wenn heute Nacht der böse Horror kommt und mich holt so wie ... ohje... .“ „Dann müssen wir deine Zunge spalten. Aber dafür brauchen wir ein rituelles messer.“ „T'getuan hat welche die zeremoniell sein könnten und ich weiß wo er sie hat.“ „Dann auf sonst kommt der Horror und holt dich.“ „Aber leise, das K'teris nicht aufwacht.“ „Auf komm.“

Dann schleichen die beiden rüber ohne jemanden zu wecken.

Mara holt die Messer ind fragt „Welcher meinst du ist der richtige?“ „Der hier der sieht richtig aus, außerdem ist er der kleinste und deine Zunge ist auch so klein.“ „Gut, dann mach!“ „Warte, Gorton hat erzählt, das er vorher aus einer bauchigen Flasche mit spiralen drauf trinken musste und das hat süßlich geschmeckt.“ „So eine Flasche ist in dem Korb ganz hinten. Da darf ich sonst nie draus trinken, bestimmt weil es das zeremonielle Zeug ist.“ „Sehr gut, hol sie“ „hier ich hab sie“ „na dann trink“ Mara nimmt mit K'teris Hilfe einen großen Schluck und schüttelt sich „brr, das beißt aber es ist nicht süß meinst du ich sollte sicherheitshalber etwas mehr trinken?“ „Hm, ... ja umso zeremonieller umso besser aber du darfst dich nicht mehr schütteln das ist unzeremoniell und dann musst du mir sofort die Zunge rausstrecken das ich sie zerteilen kann.“ „Gut, also los.“ „Warte wir sollten was rituelles sagen“ „hm, ... ja machen wir das also los“

Und K'leng beginnt mit dem zeremoniellsten Tonfall den er sich denken kann: „Die Zunge einer ßlail als opfer sie zu schützen“ „Meine Zunge als opfer mich wie alle ßlail zu schützen“ Mara nimmt noch einen großen Schluck und streckt die Zunge raus K'teris spaltet diese mit dem vermeintlichen Zeremoniellen Messer und Mara laufen vor Schmerz die Tränen aber sie bleibt still und gibt keinen Ton von sich

Von der Tür kommt ein schlurfendes Geräusch und dann ein räuspern eine Figur verdeckt das letzte licht des Mondes. K'leng lässt vor schreck das Messer fallen und Mara die Flasche die sie in beiden Händen gehalten hatte. Entsetzt blicken sie einige Sekunden zu der dunklen Gestalt. Sekunden die den beiden Kindern wie Ewigkeiten vorkommen.

Dann bewegt sich die Gestalt kommt rein legt Gepäck ab und beginnt das Feuer zu schüren, schweigend stellt T'getuan einen Topf auf in den er diverse Kräuter und anderes undefinierbares wirft. Setzt sich seufzend und schaut die beiden an, die ihn noch immer wie erstarrt anblicken. „Was habt ihr euch gedacht?“ Beide setzen stotternd an und realisierend das der andere spricht brechen sie ab. Als keiner weiter Anstalten macht zu reden knurrt T'getuan „Mit Blut ist nicht zu spaßen wie kommt ihr dazu euch gegenseitig zu mutilieren? Was meinst du was K'teris macht wenn er erfährt das du Blutrituale durchführst und Blutmagie anwendest?2 „B b blu blutm magieie?“ „Hmhm“ „A- aber wir wir wollten doch nur ...meinst du wir haben echt, ...Bluutmagie ?“ „Wer weiß das schon und wahrscheinlich wäre es besser wenn es keiner weiß und du gehst jetzt rüber schlafen und redest Niemals ein Wort darüber, wenn ich nochmal sehe das du so etwas auch nur denkst wird nicht nur K'teris davon erfahren sondern die ehrwürdige selbst wird entscheiden wie zu verfahren ist. Wenn K'teris fragt wo Mara ist erzähl ich habe sie heute Nacht geholt und mitgenommen und dass ich ihn nicht wecken wollte. Geh und sei leise.“ K'leng geht zurück und macht die ganze Nacht kaum ein Auge zu er hat das Gefühl etwas furchtbar verbotenes getan zu haben wenn er nicht einmal richtig Ärger bekam, er hoffte das es Mara gut gehen würde. T'getuan war ihm von da an noch unheimlicher als er ihm vorher schon gewesen war und er redete tatsächlich niemals wieder darüber.

T'getuan rührt in dem Topf bis ein sämiger Brei entsteht und nimmt ihn dann vom Feuer zum abkühlen. Die ganze Zeit über redet er kein Wort und Mara die seine manchmal wortkarge Art gewohnt ist wartet. Während der Brei abkühlt wickelt er das Messer in ein Tuch sammelte die Tonscherben ein und legt sie an die Seite räumte Sachen aus seinem Gepäck aus und neue ein. Dann schmierte er ihr etwas von dem Brei auf die Zunge, es schmeckt widerlich und ihr ganzer Mund zieht sich zusammen aber der Schmerz wird weniger und Mara hütet sich auch nur einen Mucks von sich zu geben. Dann packte T'getuan noch Maras Decken ein und setzte sie auf sein Gepäck das er sich umschwingt. Dann verlässt er mit ihr das Dorf hinein in den Dschungel er lauft mehrere Stunden und hält nur an um Mara mehr von dem Brei ihn den Mund zu schmieren er spricht nicht und der Brei im Mund machte es Mara unmöglich zu reden erst als es schon wieder mitten am Tag ist bleibt er stehen errichtet ein lager und legte sich zum schlafen hin nach weiteren stunden wachte er auf und erlaubt Mara nun zu schlafen. Als Mara wieder aufwacht hatte sich der letzte Rest des Breis in ihrem mund aufgelöst aber sie traut sich trotzdem nicht zu sprechen, ihr ganzer kopf schmerzt und dröhnt. T'getuan reichte ihr Wasser zu trinken und fordert sie auf auch etwas zu essen. Als Mara fertig ist lässt er sich in allen Einzelheiten erzählen was gestern Nacht vorgefallen war warum und wieso und wie sie was alles gemacht hatten. Mara ist höchstverwirrt von T'getuans verhalten, wenn sie es sich so recht überelegt hat sie damit gerechnet Ärger zu bekommen oder Wutausbrüche nicht diese Ruhe und das viele geseufze. Was Mara nicht ahnen kann ist, dass T'getuan über die Worte Däpt'ßlas nachdenkt.

Ja erzieh es, kümmer dich um es, halte es davon ab unser Leben aus dem Gleichgewicht zu bringen und bring ihr bei was du für nötig hältst und wenn sie sich einfügt soll es eine von uns sein, als wäre es eine von uns und dein Kind.

Er fragte sich was nun wäre ob Mara im Begriff ist alles aus dem Gleichgewicht zu bringen oder eine von ihnen zu werden. Er war sich auch unsicher ob Maras kleines ritual irgendeine Auswirkung haben würde bis auf die für immer gespaltene Zunge, die alle ßlail hatten. Es gab Legenden das während der Plage ein Horror alle T'skrang mit gespaltener Zunge verschont hatte, aber das waren Märchen, die sich die Kinder erzählten. Doch trotzdem wurde allen ßlail die nicht mit gespaltener zunge geboren wurden traditionell die Zunge gespalten, schon kurz nach dem schlüpfen, denn das gehörte zu den ßlail wie eben diese Legenden immerhin bedeutete ßlail ja auch Spaltzunge. T'getuan kam für sich zu dem Schluss das Magie Bedeutung bekam durch die Bedeutung die man ihr beimaß und er deswegen dem keine Bedeutung beimessen würde um eventuelle Nebenwirkungen zu verhindern.

Er beschloss außerdem, dass er es scheinbar nicht für nötig befunden hatte ihr genug beizubringen und das er von nun an mehr Zeit in Maras Erziehung und Lehre investieren musste.

Die beiden bleiben im Dschungel bis Maras Zunge vollständig ausgeheilt ist. Er redet nicht viel mit ihr und forderte sie nur auf der Natur zuzuhören.

Als sie zurück ins Dorf gingen, nahm er sie mit zu Däpt'ßla und teilte ihr mit das Mara nun auch eine ßlail sei, doch ihre Antwort dazu war nur sie ist deine Verantwortung und deine Entscheidung. Also wirst du wohl auch die Aufgabe übernehmen müssen ihre Schlange zu tätowieren.

Also nimmt T'getuan, Mara von nun an fast immer mit und erzählt ihr von den Dingen die er weiß Er redet von den Pflanzen, von den Insekten und frage sie später ab was sie sich gemerkt hat. Er fordert sie auf der Natur zu lauschen und zu hören was der Wind flüstert. Mara hört, lauscht und ist ganz still Manchmal fordert er sie auf zu erzählen was sie hört und dann erzählt er ihr welche Tiere sie überhört hatte und was der Wind ihm zugeflüstert hatte, also versucht sie wieder das alles zu hören und mit der Zeit versteht Mara die Wege der Natur hört und sieht die Magie im und und im rascheln der Blätter. Da bemerkt T'getuan ihre Begabung als Adept und beginnt sie in seiner Disziplin auszubilden. Er bringt ihr bei Fetische für ihre Zauber herzustellen aus den Dingen der Natur und als Tätowierung auf. Bald lief sie auch wie T'getuan über und über mit ihren Fetischen und anderen selbstgemachtem Schmuck herum und auch ihre Tätowierungen häufen sich.

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So vergehen die Jahre. K'leng wird zur T'skrangfrau und nennt sich im Angedenkan an seine mutter und in Ehrung seines Vaters fir'zs'teri. Ein paar Jahre später schließt sie mit K'ßren den Bund und zieht mit ihm zusammen. Wiederum ein paar Jahre später bekommen sie auch ein Kind das sie M'teng nennen und auch dieses Kind wächst auf und wird erwachsen in der Zeit die Mara bei den T'skrang im Dschungel verbringt (also K'lengs kindheit etwa 12 jahre nach vier jahren mit K'ßren zusammengehen dann nach weiteren 2 Jahren ein Ei legen nach einem weiteren Jahr wird M'teng geboren dessen Kindheit wieder 12 Jahre macht 27 Jahre bei den T'skrang an diesem Punkt.)

Gäste gibt es selten in dem Dorf doch wenn werden sie Neugierig auf Neuigkeiten und neue Geschichten aus ganz Barsaive aufgenommen. Meistens sind dies T'skrang anderer Stämme des Dschungels und selten sind sie alleine, doch immer wurden sie von den ßlail freundlich aufgenommen denn eines der obersten Gebote der Slail ist die Gastfreundlichkeit die Slail kümmern sich immer um ihren Nächsten, denn ohne ihn sind sie im Dschungel verloren, denn wenn du alleine bist, kann sich keiner um dich kümmern. Nur wenige (mit Ausnahme der Schamanen, da sie behaupten sonst die Natur nicht gut genug hören zu können) verlassen das Dorf jemals alleine. . Maraselbst.jpg

Eines Tages kam in Begleitung von drei T'skrang die aber bald weiterzogen und ihn zurückließen ein Zwerg ins Dorf. Der Zwerg stellt sich vor als Orgin der im Auftrag der großen Bibliothek in Throal reist vor. Er war in den Servos Dschungel gereist um Informationen über ein Biest das die ßlail K'teek'pai nennen zu sammeln und wenn möglich Zeichnungen des Tieres anzufertigen. Mara fand den Zwerg seltsam und lustig sie hatte Throalisch zwar nur rudimentär von Tgetuan gelernt aber es reicht um sich mit dem Zwerg zu unterhalten, der seinerseits ein paar brocken T'skrang spricht, welches aber etwas seltsam nach Maras Meinung klingt weil er manche Worte seltsam ausspricht und teilweise seltsame Formen benutzt. Orgin fertigt viele Zeichnungen an nicht nur von den K'teek'pai sondern auch von dem Dorf der ßlail, welches komplett aus Baumhäusern oben in den hohen Bäumen des Dschungels besteht die meistens nur durch Seile verbunden sind

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dies bereitet dem Zwerg einige Probleme, denn hier aufgewachsenen ßlail aber scheint diese art zu wohnen ganz normal und sie hat den praktischen Vorteil, dass sie sich in den hoch gelegenen hütten nur vor solchen tieren schützen mussten die fliegen oder klettern konnten nicht vor denen die den Boden nicht verlassen wie zum beispiel die K'teek'pai. Das der zwerg nicht alleine in den Dschungel muss begeleitet Mara ihn außerdem konnte sie ihm helfen da sie wusste wo die K'teek'pai zu finden waren und was man tun konnte um sie ohne ihr bemerken zu beobachten.

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Als sie eines Tages auf der lauer lagen und Orgin Zeichnungen anfertigt warnt Mara, dass sie gehen müssten denn der wind würde sich bald dregen und dann würden die K'teek'pai sie riechen, doch orgin meinte nur immer wieder „einen kleinen Moment noch ich hab die Schnauze fast und das Fell, hach so gut haben wir sie noch nie gesehen so ein Forn müsste man zu Ausstellungszwecken mitnehemen“ ...und dann drehte sich der wind. Das K'teek'pai das bis jetzt friedlich dabei war zu dösen wittert die beiden und geht blitzschnell zum Angriff über. Orgin hat kaum Zeit sein Schwert zu ziehen bis er den ersten biss abbekommt Mara reagiert schnell und schleuderte Erdpfeile auf das K'teek'pai und gemeinsam schaffen sie es das K'teek'pai zu erlegen, jedoch nicht ohne das Orgin dabei das leben lassen musste denn er erlag den wunden die das Tier ihm zugefügt hatte noch ehe Mara wieder bei ihm sein konnte. Mara die eine gute ßlail ist führt alle notwendigen Todesrituale durch sie schneidet ihm die Augen heraus und da sie keine Feuerschale dabei hatt vergräbt sie die Augen nachdem sie diese gewissentlich zerkleinert hatte. Dann öffnet sie seinen Brustkorb und holte sein Herz heraus verteilte sein Herzblut auf den Augenliedern und zieht die schuhe aus um auch auf den Fußsohlen das blut zu verteilen dann trinkt sie von seinem Herzblut und ißt von dem Herz so viel sie kann, bevor sie auch das vergräbt.

Dann sucht sie Orgins Papiere zusammen entnimmt ihm alle Habseligkeiten, die ihr wichtig erscheinen. Dann entnimmt sie dem K'teek'pai sein Horn und auch einzelne kleinere Knochen und andere Teile die gebrauchbar sind und von ihr getragen werden konnten. Dann machte sie sich vollkommen überladen auf den Weg zurück ins Dorf , als sie im Dorf angelangt bringt sie die ganzen Sachen in die Hütte die sie mit T'getuan bewohnt und wartet das auch er heimkommt, währenddessen versuchte sie die Papiere mit den lustigen Zeichen und den Bildern zu ordnen und zu überlegen welche davon wichtig sein könnten, sie entscheidet sich später zum Weisen zu gehen, denn der kann lesen. Auch Orgins anderen habseligkeiten sortiert sie, soviel hatte er nicht mitgenommen gehabt, das meiste hatte er im Dorf gelassen und war außerdem nicht wichtig für sie. Das Horn legt sie zu den Dingen die sie mitnehmen wird. Als t'getuan heimkommt und Mara voller Blut sieht weiß er was geschehen ist.

„Ich dachte ich hätte dich besser gelehrt als dich von einem K'teek'pai angreifen zu lassen.“ „Mich haszt du besszer gelehrt und über die toten die einem wohlgeszonnen waren redet man nicht szlecht.“ „Also was hast du vor?“ „Ich werde in diesze großze Bibliothek, von der Orgin geszprochen hat, reiszen müsszen und szeine Aufszeichnungen dorthin bringen und wenn in szeinen Aufszeichnungen wasz fehlt werde ich ihnen erszählen wasz ich über K'teek'pai weißz szonszt habe ich keine Möglichkeit oder?“ „Nein hast du nicht, aber vielleicht ist es gut wenn du mal was von der welt siehst.“ „Ich will den Dschungel nicht verlasszen ich bin eine ßlail mein leben ist im Dszungel.“ „Du bist auch ein Windling und dein leben ist überall unter der Sonne.“ „Ich habe Angszt vor Throal, er hat geszagt, dasz esz unter dem Berg iszt und dort nur an wenigen Orten Pflanzen wachszen und kein einziger Baum szo großz wie hier.“ „Die Riten der toten müssen eingehalten werden sonst können sie keine ruhe finden. Du hast dich selbst zur ?lail gemacht nun musst du mit den Konsequenzen leben.“ „Ja ich weißz, und ich möchte dasz Orgin Ruhe findet und deszwegen werde ich nach Throal reiszen, er hat mir von Throal erszählt und ich denke wenn ich esz szehe werde ich esz erkennen, außzerdem kann ich besztimmt immer wieder jemanden finden der mir den Weg weiszt. Ich habe vor dem Flussz zu folgen bisz der Dszungel endet und mich dann nordösztlich zu halten, dann müsszte ich in die Berge kommen in denen Throal iszt.“ „Brauchst du noch was?“ „Ja eine Tasze für die Aufzeichnungen und dasz Horn die ich tragen kann, ansonsten habe ich nicht vor mehr mitzunehmen alsz szonszt auch. Du haszt mir beigebracht zsu leben von dem wasz die Natur unsz bietet.“ „Nimm trotzdem getrockneten Fisch und getrocknete Beeren und Früchte und einen Wasserschlauch mit. Du weißt nicht was du noch finden wirst wenn du den Dschungel hinter dir gelassen hast.“ „Werde ich tun.“ „Wofür ist das Horn?“ „Er hat geszagt, er würde gerne einszzu Auszsztellungszzswecken mitnehmen, wasz auch immer dasz bedeutet, aber wenn ich eh gehe kann ich dasz auch mitnehmen, ich hab dir Wirbelknochen und ein paar Kleinigkeiten vom K'teek'pai mitgebracht du wirst esz szelbst konszervieren müssen ich habe keine Zseit dafür.“ „Das ist nett das du mir das mitgebracht hast, ich hoffe du kommst irgendwann einmal wieder, schau dir die Welt an, vielleicht findest du deine Familie.“ „Du und die ganzen ßlail ihr szeit meine Familie.“ „Du weißt was ich meine, ich habe mir Mühe gegeben dich zu erziehen aber ich konnte dir nicht geben was Windlingeltern dir hätten geben können.“ „Jetzst fang nicht szo an du weißzt genau dasz du mir allesz gegeben haszt wasz ich brauchte und mich alles gelehrt haszt wasz ich wisszen mussz, ohne dich wäre ich alleine im dszungel verloren geweszen.“ „Ich werde dich vermissen, vergiss nicht dich von den anderen zu verabschieden, sie werden dich auch vermissen.“ „Hältszt du mich für gefühllosz?“ „Nein dich auf keinen Fall, aber du bist und bleibst mein kleines Kind“ „Wasz wenn ich nicht mehr weiterweißz?“ „Ich habe dir alles beigebracht was du brauchst um immer eine Möglichkeit zu finden, vergiss nie dass du eine von uns bist und eine Schamanin, vergiss deinen Weg nicht dann wirst du immer einen neuen Weg finden.“ So verabschiedet Mara sich von den ßlail und bricht bald darauf auf in eine ihr ungewisse Zukunft. Der anfängliche Weg ist einfach genug, sie ist es gewohnt im Dschungel unterwegs zu sein und am nächsten Tag erreichte sie schon den Fluss, dem sie mehrere Tage folgt bis sich der Dschungel lichtetet. Zu keinem Zeitpunkt in ihrer Erinnerung hatte sie sich jemals weiter als hier vom Dorf entfernt. Die Welt war hinter diesem Punkt nie von weiterem Interesse gewesen und wirkt auch jetzt nicht einladend auf Mara. Die Landschaft ist weit und offen und die Sonne scheint, so dass man weit schauen kann. Mara entscheidet sich den Rest des Tages am rand des Dschungels zu verbringen, denn der Gedanke den vertrauten Schutz der Bäume zu verlassen scheut sie etwas. Doch am nächsten morgen hatte sie keine Ausrede mehr und machte sich weiter auf die Reise immer in Richtung des großen Gebirges. Auch wenn sie es gewohnt ist des öfteren auch alleine unterwegs zu sein, so ist die Leere der weiten Ebene ihr doch nicht so willkommen ihr fehlen die vertrauten Geräusche aus dem Dschungel und der Wind weht hieranders aber er wehte auch hier und flüsterte ihr auch hier zu. So reist sie einige Tage weiter die Nahrungssuche wird schwerer, denn die pflanzen sind ihr hier oft unbekannt, doch manche sind denen im Dschungel ähnlich und so findet sie trotzdem immer genug um sich zu Ernähren ohne viel von ihrem getrockneten Proviant zu verwenden, denn den will sie aufsparen da sie nicht weiß wie weit der Weg noch sein wird und wie die Vegetation sich in den Bergen verändern wird, außerdem würde sie in Throal wo es angeblich kaum Pflanzen gab auch noch essen müssen. So vergehen die Tage und die Landschaft wird hügeliger und die Berge kommen näher.

Endlich findet Mara einen großen Höhleneingang, da würde sie bestimmt mindestens 10mal nebeneinander durchpassen und noch gemütlich Platz haben, das muss der Eingang von Throal sein, denn Orgin hatte ja erzählt das der Eingang wie ein riesiges Loch im Berg ist. Aber ob sie einfach hinein gehen sollte war sie sich unschlüssig. Bei ihr im Dorf war es üblich das Windspiel das vor jeder Hütte hängt zu spielen und dann um Einlass zu bitten, alles andere war unhöflich, aber hier ist nur ein Loch im Berg sonst nichts und dieses loch sieht auch noch ziemlich duster aus. Doch nach kurzer Zeit kommen ein paar zwerge auf großen gestreiften Katzen angeritten und gehen auf die höhle zu also geht Mara hin und fragt in gebrochenem Zwergisch ob das hier Throal wäre, die Zwerge scheinen etwas erschrocken zu sein, aber Mara die noch nicht allzuviel mit Zwergen zu tun hatte ist sich nicht sicher ob sie das richtig deutet. Und sie scheinen ganz freundlich, denn sie bestätigen, dass dies Throal ist und bieten ihr an sie zu führen. In der höhle wird es immer enger dunkler und feuchter, Mara findet das sehr seltsam und wird etwas nervös, denn das passt gar nicht zu dem was Orgin erzählt hat und dann kommt ihnen auch noch eine riesige gestalt den schmalen Tunnel entgegen. Das muss ein Troll, aber ganz sicher ist sich Mara auch nicht, denn sie hat noch nie einen Troll von so nah gesehen sein und der ist viel zu groß und seine Haut seltsam knorrig und fast haarlos wie Borkenrinde und hässlich aschgrau. In der Hand trägt er einen Stab aus dessen Spitze ein Flamme lodert und er trägt eine Art Gewand mit seltsamen Symbolen drauf. Die Zwerge tauschen einige seltsame Dinge die Mara unbekannt sind gegen funkelnde Kristalle mit einem leuchtend blauen Punkt in der Mitte. Mara fühlt sich überflüssig und fehl am Platz außerdem kann dies nicht das Throal sein von dem Orgin gesprochen hat, vielleicht hat sie die Zwerge ja falsch verstanden, also beschließt sie wieder rauszufliegen als sie plötzlich von einer Bola aus reinem eis getroffen und eingeschnürt wird die scheinbar aus der Hand des Trolls kam. Doch der Schlag ist so heftig das Mara bewusstlos wird. Als Mara wieder zur Besinnung kommt ist sie in einer engen Kugel gefangen die aus Lehm zu sein schein und ihr alle Sicht fast unmöglich macht, selbst im Astralraum behindert der Lehm das freie Sehen. Mara erkennt gerade genug um mitzubekommen das die Lehmkugel die wie von selbst läuft sie durch ein Stollenlabyrinth bringt. Mara versucht zu klopfen den ton zu zertreten zu rufen die Magie die den Ton belebt aufzuheben, doch nichts scheint zu helfen und antworten bekommt sie auch keine, denn keiner beachtet ihr rufen und ihre Fragen. Auf einmal löst sich der Ton um sie herum und die großen Hände des Trolls packen sie unsanft und schütteln sie bis alles was sie an sich hatte zu Boden fällt, der Schmuck der nicht von selbst zu Boden fällt wird ihr heruntergerissen und dann spürt Mara Schmerzen wie nie zuvor an ihrem linken bein der schmerz raubt ihr abermals die Sinne und als sie wieder zu sich kommt ist um ihr linkes bein ein Kristall gewachsen der scheinbar bis zum Knochen geht und daran ist sie mit einer Kette an einen Pfahl gekettet die doppelt solang wie die Kette ist und bestimmt zehnmal so groß wie sie selbst.

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So sitzt sie wie ein Vogel auf dem Pfahl und muss mit ansehen wie hässliche Trollkinder auf ihren Habseligkeiten und schlimmer noch ihren Fetischen rumkauen und noch schlimmer die Aufzeichnungen sind nirgends zu sehen. Außerdem bewerfen die Trollkinder sie mit Steinen. Hoffend und auf ihre Chance zu fliehen wartet Mara und beobachtet ihre Umgebung. Sie ist in der Mitte von einem Platz was wohl der Dorfplatz eines Trolldorfes mitten im Berg ist um sich herum zählt sie ein gutes dutzend Hütten die sich gegen den Höhlenboden kauern. Sie kann auch einen Troll beobachten der mit großen fliegenden rochen und anderen Tieren rumspielt, was ihr etwas Angst macht. Von der Höhle in der sie sitzt kann sie mehrere Stollen erkennen die alle gleich aussehen, nur einer sieht etwas anders aus, er sieht natürlicher aus mehr wie ein Erdrutsch der mit Balken an denen andauernd herumgewerkelt wird gestützt wird und durch ihn kommen und gehen des öfteren bewaffnete Trolle.





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