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Foliantus Helas

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ieses berühmte Buch darf als eines der Hauptwerke des Alchemismus gelten, denn selbst der große Albertus Magnus soll mit einem leichten Zittern in der Stimme vom "Foliantus" gesprochen haben. Sicher ist nur, daß es 7 der mächtigsten Alchimisten ein vorzeitiges Ende bereitet hat, und nicht weniger als tausend Seelen sollen in seinen Seiten gefangen sein.

Das Buch, eingebunden in das gegerbte Leder eines Fellux, ist ein ca. 150 kg schwerer und 80*80*20 cm großer Schmöker, der den Namen "Foliantus" wahrlich verdient hat (der Legende nach starb der zwergische Alchemist Ronaurus von Eidolon bei dem Versuch, den Foliantus auf sein Lesepult zu hieven, und wurde unter der Last des Buches zerdrückt aufgefunden). Der Name seines Autors ist nur den mächtigen Eingeweihten bekannt, die es bis zur Widmung auf der 7. Seite geschafft haben. Allgemein wird gemunkelt, der Author sei wahrscheinlich von einem Dämon besessen gewesen, aber an seiner Genialität besteht kein Zweifel. Vom Drachen Erdwurzel heißt es, er hätte das Werk studiert, und es sei ein typisches langweiliges Gekrakel primitiver Lebensformen, wobei in Alchemistischen Kreisen das Gerücht umgeht, Erdwurzel habe es in Weiser Vorraussicht bei den ersten beiden Kapitel belassen. Wie dem auch sei, kein Namensgeber ist je über die 13. Seite hinausgekommen.

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er Foliantus Helas hat wahrscheinlich 2000 Seiten und befindet sich angeblich im Besitz des ehrenwerten Diebes J'Role aus Kratas. Zu den bekannten Fallen gehört ein durchschnittliches Kontaktgift im Einband mit der geradezu lächerlichen Wirkungsprobe 3. Beim Öffnen des Buchedeckels entsteht ein fast unhörbar quietschendes Geräusch, dessen Wirkungsprobe 63 beträgt und leicht feinste Kapilargefäße in Augen, Ohren und Nase der Umstehenden platzen läßt. Zugleich ist eine offenbar nur in diesem Buch heimische Art der rosa Teufelsspore, eines heimtückischen Pilzes, der durch die Luft eingeatmet wird und innerhalb von einem Tag zum Tode führt, auf den ersten Seiten heimisch. Seine Wirkungsprobe ist 16. Nur in kühlen, trockenen Räumen bleiben seine winzigsten Giftkapseln verschlossen.

Die erste und zweite Seite sind schwarz und abgesehen von einigen blutigen Fingerabdrücken leer. Auf der dritten Seite ist eine Miniatur und ein Rand aus Silber, Gold, Rot und Orichalkum gemalt. Das Rot ist unbekannter Zusammensetzung und strahlt spürbare Wärme ab. Die Miniatur zeigt einen Zwitter, der die Merkmale von Mann und Frau in sich vereinigt, und der ein großes Y hält. Der verschlungene Ramen ist von vollendeter Gestalltung und scheint sich bei längerer Betrachtung zu bewegen, und es werden Ziffernfolgen erkennbar. Ab diesem Schritt trennt sich oft der Geist vom Körper des Betrachters und verschwindet im Strom der Zahlen, soweit der Leser keine Probe gegen 28 schafft. Auf der 4. Seite steht der Name des Alchemisten, der das erste Opfer des Buches wurde. Mehr ist allgemein nicht bekannt.


Spielleiterinfo: Erdwurzel hat das Buch nicht weiter gelesen, weil dort unter anderem eine merkwürdige leuchtende Substanz meteoritischen Ursprungs verarbeitet wurde, eingelegt in Seiten aus Blei. Auf der fünften Seite findet sich das Rezept einer Mixtur, welche die magische Widerstandskraft permament um 9 steigert. Der Rezeptwert ist 17. Allerdings ist die Herstellung mit einer Küchenprobe von 42 so schwierig, daß die meisten Alchemisten die Herstellung nicht überlebt haben, und als Materialien braucht man unter anderem einen Liter vom Blute des Leviathan.

  • Es geht das Gerücht um, daß der Foliantus gar kein Buch ist, sondern ein Tor in eine rätselhafte dämonische Niederwelt





letzte Änderung 21-Mai-2007 22:00:17 MESZ von unknown.

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