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Drugmon

Autor: Sebastian


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rugmon macht seine Opfer abhängig. Er hat während der Jahrhunderte der Plage endlose Experimente mit Namensgebern durchgeführt, und zwar nicht mit ihrem Leid, sondern mit ihrem Glück. Glühende Liebe, wahre Dankbarkeit, sternengleicher Sieg, Extase, Erfüllung und orgasmisches Verlöschen - alle diese überschwenglichen Gefühle hat er akribisch seziert, bis er die feine Chemie der Namensgeberhirne wie ein Maestro zu beeinflussen verstand und sie tausendfach übertraf.

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rugmon ist pures Glück, hüte Dich davor, denn seine Opfer sind ihm grenzenlos verfallen. Seine Nahrung ist die totale geistige Zerstörung seiner Opfer, die alles tun, um nur noch einmal von ihm berührt zu werden. Denn oft lässt er seine Opfer nach einer kurzen Explosion der Extase lange Zeit alleine, lässt sie blind nach ihm suchen, meist in totaler Verblendung als Engel verkannt, bis er plötzlich wieder über sie kommt, seine wahre Natur entblößt und den zweiten Biss setzt, um von ihnen ein großes Opfer zu fordern - den eigenen Sohn zum Beispiel. Doch anstatt den armen Seelen zu geben, was sie verlangen, wendet er sich ab: Ihre Liebe zu ihm sei nicht groß genug. Dann lässt er sie allein. Das dadurch erzeugte Leid ist seine Nahrung.

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m meisten schmeckt ihm die Erkenntnis seiner Opfer, dass sie trotz besseren Wissens hilflos sind. Die absolute Aussichtslosigkeit dieser Situation, ihr sicherer Untergang und ihre totale Schwäche sind seine Bestätigung. Er ist die absolute Droge. Die letzten Reste presst er aus ihren bettelnden Schreien heraus, wenn sie schon lange nur noch als Schatten vegetieren, flehend danach, nur noch einmal von ihm berührt zu werden, und sich das Fleisch von den Knochen nagen als Opfergabe.



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it dem erfolgreichen Einsatz seiner Dämonenkraft Extase wird das Opfer für 1W20 Runden handlungsunfähig, verloren in totalem Glück. Nur mit einer erfolgreichen Willenskraftprobe gegen die Probe des Dämon kann das Opfer sich dann oder danach vom Einfluss des Dämons befreien. Allerdings muss das Opfer diese Probe jedes Mal wiederholen, wenn es an den Dämon auch nur erinnert wird - wobei es jedes mal um 2 Punkte leichter wird. Ansonsten ist ihm das Opfer rettungslos wie einer Liebe verfallen. Die Willenskraft des Opfers steigt dann um 3W4 Stufen in allem, was er tut - ausser, es ist gegen den Dämon gerichtet. Jeder weitere Einsatz der Dämonenkraft Extase addiert das Ergebnis der Probe zu dem schon vorhandenen Mindestwert, um dem Dämon zu entkommen. Pro Einsatz der Fähigkeit verliert das Opfer aber auch 1 Stufe seiner Stärke und Zähigkeit. Übrigens hilft Magie neutralisieren nicht - die Fähigkeit des Dämons wirkt tatsächlich wie eine Droge direkt auf die Chemie des Gehirnes, was bedeutet, daß die Sucht selbst in der Natur der Namensgeber liegt. Elfen erhalten einen Bonus von +1 und Obsidianer von +2 auf die Willenskraftprobe gegen Drugmon.



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benteueridee: Die Spieler erfahren von einem neuen Kult, einer Sekte, die an die einzig wahre Passion glaubt, einer Passion der Liebe und der Erlösung... Oder einer der Spieler wird von einem Engel geküßt, und fortan verschreibt er sich ganz und gar diesem einen Ziel, ihm zu dienen.





letzte Änderung 08-Aug-2007 12:28:21 MESZ von unknown.

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