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Sedotsedmron

Autor: Sebastian


Seit einem Jahr nun erforsche ich mit meinem Fadenarithmetikscop die Auswirkungen einer Welt mit kaum wahrnehmbaren Magienivau. Wichtige Fragen stellen sich meiner Forschung: Kann die Magie ganz verschwinden? Und wie sähe eine Welt in 10.000 Jahren aus, in der das Magieniveau sein Minimum einnehmen wird? Diese Zeiten mögen in unvorstellbarer Ferne sein, aber für die Barsaiver Kultur ist es eine Frage des Überlebens. -- Questor Sorokan in T'Kambras.

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ie würden die Namensgeber in, sagen wir, 8.000 Jahren die Welt erleben? Aus alten Quellen wissen wir, daß in früheren Zeitaltern die Rassen, welche wir als Namensgebern kennen, nicht immer existiert haben. Vielmehr gab es Anfangs nur wenige Rassen und viel mehr Menschen. Je magischer, fantastischer uns eine Rasse anmutet, um so später erschienen sie. So zum Beispiel die Obsidianer.

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n ferner Zukunft nun wird das Magienivau ähnlich stark gesunken sein wie zu den Zeiten, von denen die Quellen uns berichten. Die Magie formt also uns selbst. Wie meine Berechnungen ergeben, scheint eine Welt ganz ohne Magie nicht möglich zu sein. Das Magienivau kann nie auf 0 absinken, ich nenne diesen fiktiven, unerreichbaren Punkt auch absoluter Magienullpunkt. Allerdings kann das magische Feld auch noch viele Potenzen kleiner werden, tatsächlich würden wir die Welt nicht mehr wiederkennen.

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en zukünftigen Menschen, denn ja, die Menschen sind die magieneutralste Form des Namensgebers, wie würden sie ihre Welt erfahren? Sie hätten sicherlich das an Wissen bewahrt, was wir heute kennen, aber mit den Jahrhunderten der scheinbaren Magielosigkeit würden sich das Wissen verändern. Aus Berichten würden Legenden, und aus Legenden Sagen und Märchen, die dem menschlichen Sehnen nach der verlorenen Quelle der Magie erzählten, aber nicht mehr ihren Verstand erreichen würden. Was für uns heute Realität ist, wäre morgen nur noch phantastische Träumerei. Die tiefwirkende, auf lange Frequenzen abgeschwächte Magie würden sie vielleicht gar nicht mehr als solche Beschreiben und könnten unmöglich verstehen, was die wahre Essenz des Lebens und der Seele ist, so wie es heute jedem Kind einleuchtet, dem man das Wesen der Magie vorführt. Die Welt wäre sichtlich anders, zwar würden die normalen Gesetze der Physik weiterhin funktionieren, aber die Namensgeber verlören die direkte Macht über ihre Umwelt, und einer der wichtigsten Sinne, der Astralsinn, wäre uns genommen. Mit heroischem Aufwand gelänge es vielleicht, die Wirkung der Magie im kleinen nachzubilden, aber welche Technische Apparatur vermöge es, einen ganzen Berg in die Lüfte zu heben, so wie es heute die Theraner tun? Die Macht des Fliegens wäre uns genommen, was als Folge die gesamte Infrastruktur viel primitiver erscheinen ließe, welche auf handgetriebene Flußbote und Pferde angewiesen wäre. Anstatt einen Luftgeist zu schicken, würden wir Rauchzeichen geben. Eine wahrlich düstere Aussicht.

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ag mancher das Verschwinden der Magie vielleicht sogar begrüßen, ein Vorteil scheint den meisten im Volke direkt einzuleuchten: Ohne Magie können sich die Kreaturen der Finsterniss, die verhaßten Dämonen, unmöglich in unserer Welt halten. Wir hätten die Plage überwunden und würden ein reines, unbeflecktes Leben führen.

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och leider legen meine Berechnungen nahe, daß auch die negative Essenz der Dämonen nie ganz verschwinden wird. Unsere Welt stammt aus der negativen Energie des großen Jägers, wie die Drachen berichten. Und tatsächlich würde sich das Wirken der dämonischen Kraft nur auf subtilere Ebenen verlagern. Gerade die unscheinbarsten, langwierigsten Dämonen hielten sich im Untergrund der astralen Schwingungen, gespeist von dem ewigen Leid, daß die Schöpfung nie erlösen wird.

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elche heutigen Dämonen kämen in Betracht, und wie würden sie sich anpassen, um in einer Welt der astralen Ausdünnung überleben zu können? Meine Forschungen stehen hier erst am Anfang, und trotz meines überragenden interdisziplinären Wissens fehlt mir doch der tiefe Bezug eines echten Geisterbeschwörers. Vielleicht mögen sich andere durch meine meine Forschungen inspiriert fühlen, ich wünsche Ihnen Munbryjes Weisheit auf ihren Wegen.



Kinderleiche im Kühlschrank gefunden

Bremen - Kevin, ein zweijähriges Kind, wurde über Monate schwerst mißhandelt. Knochen am ganzen Korper mehrfach gebrochen, Verletzungen am Geschlechtsteil. Sein Kopf wurde hart auf eine Fläche geschlagen. Das Martyrium des Kindes kann nur erahnt werden. Die Leiche des verwesten Kindes lag über 5 Monate im Kühlschrank des drogensüchtigen Vaters.



Sedotsedmron

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edotsedmron vergiftet die Seele eines Namensgebers über Jahre. Er bedient sich hierzu alleine der Mittel des Verstandes seiner Opfer. Er selbst existiert nur als schwacher Astraler Nebel und ist kaum wahrnehmbar. Sedotsedmron wirkt über schlechte Wünsche und über die Verstärkung von zerstörerischen Affekten. Er lebt stets in der Nähe seines Wirtes und verschmilzt über Monate hinweg mit dessen magischer Struktur, nachdem der Däämon einmal seinem Opfer sein Dämonenmal aufgedrückt hat. Wie es heißt, kann er ähnlich einer Krankheit von einem Wirt auf einen weiteren übertragen werden, vor allem durch Blut und Geschlechtsverkehr. Ob es sich dabei um zwei Erscheinungen desselben Wesens, oder um getrennte Entitäten handelt, ist unbekannt. In seiner freien Form wurde er nie betrachtet, sondern immer nur in teuflischer Verschmelzung mit seinem Wirt. Seine schlimmste Wirkung ist, jedes moralisches Empfinden bei seinen Wirten absolut abzutöten und sie dazu zu bringen, anderen Kreaturen unermessliches Leid zuzufügen, was dem Dämon dann als Nahrung dient.





letzte Änderung 08-Aug-2007 12:33:46 MESZ von unknown.



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